Gerichtskostenbeschluß vom Amtsgericht

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1 Antwort

Wika79. Erstmal, so geht es wenn man auf eine Zahlungsaufforderung nicht termingerecht reagiert. Der Vollstreckungsbescheid war zur fraglichen Zeit scheinbar korrekt und so kommt es, dass Du, wenn auch im Nachhinein, für die entsprechenden Gebühren auzukommen hast. Es kann niemand etwas dafür, wenn Du Dich im entsprechenden Zeitpunkt nicht gemeldet hat. Mimm alle Unterlagen welche sich in dieser Sache ergeben haben zusammen und melde Dich, am besten persönlich, bei der Hausverwaltung und bringe Dein damaliges Versäumnis in Ordnung. Sprich mit den Leuten so, wie Du auch gerne hättest dass sie mit Dir sprechen. Damit kannst Du Dein Versäumnis wieder in Ordnung bringen. Dein Gedankengang, dass der Fehler bei der Vermieterin liegt, musst Du beweisen können. Kontrolliere all Deine Unterlagen und bringe die Sache zu einem gütigen Ende, bevor es Dich aus lauter Rechthaberei ein Vermögen kostet. Beachte: Dein Gegner ist am stärkeren Ende. Also schlichte solange Du noch kannst.

Wika79 26.08.2012, 22:05

Ich danke für deine Äußerung und dafür genommene Zeit , allerdings hast du glaube ich die Frage nicht verstanden.

Nachdem ich alles bezahlt hatte wurde trotzdem ein Gerichtsverfahren eröffnet , da die Zahlung von der Hausverwaltung nicht an den Vermieter (Kläger) weitergeleitet wurde und der Kläger demensprechend weiter reagiert hat in dem er einen Gerichtsverfahren ins rollen gebracht hat , samt Klage und die dazugehörigen Kosten und nach 2 Monaten fällts es plötzlich so nebenbei auf dass ich die Zahlungen geleistet hatte und von dem Kläger Seite kein Anspruch mehr besteht allerdings die Gerichtskosten darf ruhig ich tragen.

Ich habe sowohl mit Hausverwaltung aber auch mit dem Anwalt mehrmals gesprochen und Emailkontakt gehalten und trotzdem das ganze Dilemma . Wie würdest du dir vorkommen wenn du etwas bezahlst , aber es wird behauptet das Geld ist nicht da obwohl die Bank es bestätigt .

Der Vermieter hatte so wie ich erfahren habe durch die Hausmeisterin schlechte Erfahrungen gehabt und deswegen rennt er gleich wegen jeder Forderung zum Gericht er redet mit Menschen nicht und es geht hier nicht um den Vermieter sondern die Hausverwalterin die meine Zahlung vorerst unterschlagen hatte und ich hatte sie mehrmals kontaktiert und Kontoauszüge geschickt aber wenn jemand behauptet " nein ich habe kein Geld erhalten" und einen Gerichtsverfahren rausprovoziert . Was hätte ich in dieser Situation tun sollen???

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hadiz 28.08.2012, 12:11
@Wika79

Wika79. Es gibt Sachen, die kann man nicht mittels E-mail erledigen. Mach eine Foto-Kopie der Zahlungsbelege und sende diese per -Einschreiben- an den Vermieter, respektive an die Hausverwaltung. Damit kannst Du im Nachhinein glaubwürdig Deine Zahlung bestätigen. Wenn diese trotzdem vor Gericht wollen, das darf man natürlich, stehen sie eher "dumm" da und das Gericht muss Dir Recht geben. Du bist leider im Vollzugzwang, dh. Du musst Belege vorlegen über eine ordentlich durchgeführte, wenn auch verspätete, Zahlung. Bei einem Streit kann es demnach nur noch um die entstandenen Mahnungskosten gehen. Vor Gericht zählen Facts, und das sind Deine Zahlungsbelege. Da die Hausverwaltung die Instanz zur Erfüllung Deiner Mieterpflicht ist, wäre Dein Problem durch eine ordentlich durchgeführten Zahlung gelöst und der Eigentümer muss sich rechtens mit der von ihm eingesetzter Hausverwaltung auseinander setzen und das hat mit Dir nichts zu tun, auch wenn er es aus unerklärlichem Grund versucht. Wer mit wem gute oder schlechte Erfahrungen gemacht hat, steht bei Zahlungs- und Buchungsangelegenheiten kaum zur Debatte. Es gilt lediglich die rechtliche Situation Deiner verspäteten Zahlung zu dokumentieren. Hast Du dies ordentlich vollzogen, darfst Du in Ruhe abwarten was auf Dich zukommt. .//. Würde Dir übrigens empfehlen einer Mieterschutz-Organisation beitreten. Bei einem eventuellen unsinnigen Gerichtsgang könnten Dich diese Fachleute beruhigen.

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