Gerichtskosten bei Klagerücknahme?

3 Antworten

Muss ich den Anwalt der Arbeitgeberin zahlen?

Nein, musst Du nicht. Beim Arbeitsgericht muss in der ersten Instanz jede Partei ihren Anwalt selbst bezahlen, egal ob es zu einem Verfahren kommt oder nicht.

Wenn die Klage noch vor dem Gütetermin zurückgenommen wird entfallen Gerichtskosten. Es sind hier ggf. nur noch Auslagen zu bezahlen (die dürften aber nicht sehr hoch sein, wenn es überhaupt welche gibt)

Hallo,

in der ersten Instanz bei den Arbeitsgerichten muß jeder seine Kosten selber tragen.

An Gerichtskosten fallen dabei nur die Kosten für Kopien und die Zustellung an, wenn man die Klage zurück nimmt.

Hallo.

Beim 1.Termin zahlt jeder für sich.

Bei einem Gütetermin kommt es darauf an, ob und wieviel Gebühren anfallen.

Bley 1914

Wer muss Gerichtskosten tragen, wenn Mandant den Weg gar nicht wollte?

Hallo,

In diesem Fall geht es darum, dass ein Beklagter einen Anwalt aufsuchte, diesen jedoch aufgrund finanziell schlechter Lage nur um einen einzigen Brief bat bzw. dafür beauftragte. Doch entgegen der Absprache (im Beisein der Ehefrau und schriftlicher "Bitte" per Einschreiben) setzte dieser nicht nur weitere Briefe auf, sondern ging recht zügig sogar über Gericht. Da der Anwalt den Beklagten jedoch nicht darüber informierte sondern dieser davon erst erfuhr, als er den Kostenfestsetzungsbeschluss und den verlorenen Prozess direkt vom Gericht erfuhr, hatte er quasi gar keine Chance, sich dagegen zu wehren. Letztendlich liegen die Kosten hierbei also nicht bei den ausgemachten rund 50,00 € Anwaltskosten sondern insgesamt inkl. Gerichtskosten und Gegenseite bei deutlich höherer Summe. Die Gegenseite hat der Beklagte selbstverständlich bezahlt, weil er sich seiner eigenen Schuld bewusst ist, jedoch kann und möchte er die Gerichtskosten eigentlich nicht zahlen, weil diese nicht Bestandteil des "Auftrags" waren.

Aber wie es so schön ist. Recht haben heißt nicht gleich Recht bekommen. Der Anwalt wollte dazu keine Stellung nehmen, die Anwaltskammer fühlt sich nicht zuständig und war ebenso nicht zu einem Gespräch bereit. Wie sieht es also rechtlich aus. Muss der Mandant, also der beklagte, die Gerichtskosten wirklich zahlen oder wie sieht es aus? Abgesehen von der nicht vorhandenen moralischen Seite so sehe ich auch keinen großen finanziellen Vorteil aus Sicht des Anwalts darin, wenn man einen Fall über das Gericht zieht mit einem Mandanten, dessen finanziellen Mittel von vorn herein nicht da waren, um diesen Fall begleichen zu können. Warum macht man sowas und darf man das überhaupt?

Vielen Dank

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Kosten Kündigungsschutzklage

Ich brauche hier mal ganz schnell Hilfe. Bin gerade völlig fertig und total durch den Wind.

Bin von meinem Arbeitgeber gekündigt worden und habe Kündigungsschutzklage eingereicht. Beim 1. Gütetermin ist nichts bei raus gekommen, der 2. Termin wäre nächsten Monat gewesen, jedoch sind wir vorher zu einem Vergleich gekommen.

Vom Gericht ist mir Prozesskostenhilfe zugesagt worden (wo allerdings die Raten ab nächsten Monat neu berechnet werden müssten, da ich ja ab dann arbeitslos bin!?).

Nun habe ich die Rechnung bekommen:

Gerichtskosten EUR 1,75 Kosten des beigeordneten Anwalt EUR 1.197,50 Weitere Vergütung des beigeordneten Anwalts gem. §50 RVG EUR 1.166,20 insgesamt EUR 2.365,45

Kann das sein?????????

Mein Anwalt sagte mir bei Prozessbeginn etwas von max. 1.500 Euro. (die ich dann auch in einer Summe hätte zahlen können).

Was bedeutet diese "weitere Vergütung gem. §50..."?????

In einem vorherigen Schreiben vom Gericht steht: Gegenstandswert für das Verfahren EUR 10.900,- und für den Vergleich EUR 11.400,-

Ich brauche hier dringend Hilfe! Das ist so viel Geld, mit dem ich nicht gerechnet habe!!!!

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