Gerichtskosten als Unfallverursacher

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2 Antworten

Dazu aus dem Versicherungsvertragsgesetz:

§ 100 Leistung des Versicherers
Bei der Haftpflichtversicherung ist der Versicherer verpflichtet, den Versicherungsnehmer von Ansprüchen freizustellen, die von einem Dritten auf Grund der Verantwortlichkeit des Versicherungsnehmers für eine während der Versicherungszeit eintretende Tatsache geltend gemacht werden, und unbegründete Ansprüche abzuwehren.

Die Pflicht zur Abwehr unbegründeter Ansprüche umfasst auch die Kosten eines dazu erforderlichen gerichtlchen Verfahrens.

Also: Gewinnt dein Unfallgegner, dann muss deine Versicherung ihm den gerichtlich zugesprochenen Betrag zahlen, da sie dich von Ansprüchen freizustellen hat. Sie muss dann auch die Kosten des Verfahrens tragen.

Verliert dein Unfallgegner, dann bekommt er nichts, muss aber die Verfahrenskosten tragen.

Du musst also in keinem Falle etwas zahlen.

"Herrin" des Gerichtverfahrens ist allein Deine Haftpflichtversicherungsgesellschaft. Diese wurde in aller Regel in der Klage ("Beklagte. ziff. 2...)" in der Antragsschrift benannt.

Diese übernimmt (im Falle des Unterliegens-) auch die Anwalts- und Gerichtskosten.

Vielen Dank... Das wäre ja schonmal super. Aber da steht der Name des Unfallgegners und meiner in der Klageschrift... Aber meine Versicherung hat schon einen Anwalt eingeschaltet und das läuft alles über sie. Also ich hoffe, dass Sie trotzdem Recht haben... Grüße!

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