gerichtsbeschluss für psychatrie

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10 Antworten

Hallo. ich sage dir nur, gehe freiwillig. Kommt es zum Beschluß, was die Ärzted ürfen, auf Grund Lebensgefahr, wird sich das Jugendamt einschalten, und es kann sein, dass man dich dann aus der Familie ganz rausholt, weil deine Eltern unvernünftig gehandelt haben. Sie werden als nichterzeihungsfähigeingestuft und sogar angeklagt, weil du daran sterben kannst. Hast du Geschwister, sind die auch Ruck -Zuck weg. Was ist s shchimm daran. Da wird dir geholfen, denn deine Krankheit ist kein Spaß. Und schämen brauchst du dich auch nicht dafür. Gehe besser von selbst, oder willst du im Anschluß im betreuten Wohnen landen? Paul

Zwischen 35- 38 kg Körpergewicht kommt es zur Zwangseinweisung. daran können auch deine Eltern nichts ändern. Natürlich beantragt die Klinik einen Gerichtsbeschluss zur Sorgerechtsentziehung und es wird ein Vormund eingesetzt.

Hallo

Als erstes, rein Theoretisch kann auch ein Kind sich selber in die Psychatrie einweisen. Es muss den Weg zu selbiger finden und dort um Aufnahme bitten. Dort entsprechende Gründe sagen oder durch eine Untersuchung festgestellt werden ob es aufgenommen wird oder nicht.

Der Grund der Aufnahme oder nicht Aufnahme führt dann zu den Informationen die da Jugendamt bekommt oder wenn es sein muss auch zum Entzug des Sorge-rechtes. Im Extremfall auch zu einer Anklage wegen Kindesmisshandlung. führen können.

Das Nachlesen deiner anderen Fragen hat mir ein wenig zu denken gegeben. Mein Tipp wäre zu deinem eigenen Wohl geh den Weg zu einem Psychologen und lass ihn entscheiden ob sofort stationär oder besser ambulant gehandelt werden sollte. Du selber kannst mit 16 die Einweisung in eine Psychiatrische Behandlung unterschreiben und den Rest erledigt die entsprechende Einrichtung oder das Jugendamt. Im Extremfall wenn deine Eltern nicht unterschreiben auch mit zeitweisem oder dauerhaftem Entzug des Sorgerechts.

danke für den ausführlichen text. nur leider habe ich meine frage so gestellt das viele sie falsch verstehen und leider hast auch du sie falsch verstanden. ich möchte auf gar keinen fall noch mal in eine stationäre behandlung!!!!

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@pinka

Einmal, vermeiden kannst du es nur wenn du dich selber so benimmst mit Essen das du die stationäre Behandlung nicht brauchst.

Im Fall Magersucht wäre das zum Beispiel das du eventuell zusammen mit einem Ernährungsberaiter und Psychologen eine Mindestmenge von Essen zusammenstellst, dich durchringst die auch zu dir zu nehmen und in dir zu behalten. Ob der weg dahin für dich schwer sein wird brauch ich dir nicht sagen, das weist du eventuell besser als ich.

Kurz ausgedrückt die stationäre Therapie dadurch vermeidest das kein Grund vorliegt das eine Zwangseinweisung kommt.

Zwangseinweisung würde automatisch kommen wen deine Werte im Gewicht oder in anderen Körper-werten wie sie durch Blutuntersuchung oder den BMI ermittelt werden können so fallen oder so weit abweichend sind das Lebensgefahr besteht oder das anzunehmen ist das selbige innerhalb einer bestimmten absehbaren Zeit auftritt.

Sprich eine Person mit 1.60 Größe und 100 Kg die 20 Kg abnimmt in einem Monat würde nicht eingewiesen wenn nicht Blutwerte entsprechend auf eine Krankheit hinweisen.

Eine Person die vorher schon 45 Kg wiegt würde schon bei Verlust von 5 Kg eingewisen werden können wenn nicht ein Grund vorliegt der aufzeigt das der Gewichtsverlust nur Zeitweise ist.

Beide würden auch andere Behandlungen bekommen wenn das erstere nicht zum Beispiel ein Umschlagen von "Fresssucht" in Hungern ist.

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wie alt bist Du denn? Bist Du bereits in einer Klinik? Es gibt keine Vorgaben, die BMI abhängig sind. Das ist abhängig von der gesundheitlichen Gesamtsituation. Eine Unterbringung kann bei massiver Eigen- oder Fremdgefährdung erfolgen, was z.B. bei starkem Elektrolytmangel und damit Lebensgefahr gegeben ist. Umgehen kann man das ganze, in dem man sich z.B. einer Behandlung stellt.

also ich bin schon in behandlung und soll jetzt wieder in vollstationäre behandlung. dazzu habe ich natürlich keine lust und deswegen wollte ich wissen, ab welchem bmi oder an welchen kriterien ein beschluss fest gemacht wird. was passiert, wenn die elter keinen beschluss beantragen?

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Ein generelles Gewicht kann es nicht geben und gerade bei Anorexia nervosa auch keinen BMI da wir Menschen nun mal Individuen sind.

Wenn die Eltern eine Behandlung verweigern und die Ärzte Lebensgefahr attestieren können sie im Eilantrag eine Betreuung für Gesundheitsangelegenheiten beantragen der in der Regel durch das Betreuungsgericht statt gegeben wird. Innerhalb kurzer Zeit wird die Betreuung eingerichtet und die Eltern können dann dem Wohl des Kindes nicht mehr entgegen stehen.

Nachdem ich hier Deine Bedenken gelesen habe würde ich Dir gerne raten mit der Klinik in Grönenbach Kontakt aufzunehmen. Das kannst Du telefonisch. Sie werden Dir einen ausführlichen Fragebogen zusenden den Du bitte ehrlich ausfüllst.

Ich kann Deine Bedenken sehr gut verstehen. Wenn ich diese Klinik nenne hat das sehr gute Gründe.

Weiter kannst Du Dich an die Charitée in Berlin telefonisch wenden . Du wirst zur entsprechenden fachärztlichen Stelle weiter geleitet und beraten.

Grundsätzlich darfst du dich immer behandeln lassen. Auch wenn die Eltern dagegen sind. Um die Vorgehensweise zu besprechen, würde ich mich einfach mal beraten lassen. Du kannst bei deiner Krankenkasse fragen, welcher Ansprechpartner da zuständig wäre oder direkt mal beim Jugendamt anfragen.

Das hängt nicht allein vom BMI ab. Die Frage so, ist auch wenig zielführend. Du hättest besser DAS gefragt, was Du WIRKLICH wissen willst. (Das was hinter der Frage steckt.)

Wenn man selbst "in eine Klinik" will, sollte man zuerst mit dem Hausarzt sprechen. Der einen dann -möglicherweise- an einen Spezialisten (Psychologen) weiter leitet. Und im Gespräch mit dem lassen sich alle deine Fragen -individuell- klären.

"Gerichtsbeschlüsse" gibt es nur wenn der Patient unwillig ist sich helfen zu lassen ...

Eine andere gute Anlaufstelle ist das örtliche Jugendamt. Auch dort wird man dahingehend beraten, was man noch unternehmen kann.

also ich wollte wissen, ab welchem bmi man einen gerichtsbeschluss bekommen kann, wenn man nicht freiwillig bereit ist sich behandeln zu lassen.

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@pinka

Wie gesagt: Dafür gibt`s keine einfache Formel wie den BMI. Der kann aber als starker Hinweis für ein Problem dienen. Auch da sind "Hausarzt" und "Jugendamt" die erstern Ansprechpartner ...^^

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Du solltest zum Jugendamt gehen ,und Dir Rat holen.

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