Gerichtliches Mahnverfahren Falscher Name?

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5 Antworten

habe ich nochmals darum gebeten dies zuändern und das ich in 2 Raten zurückzahle

Zwischen Rechnung, Mahnung und Mahnbescheid vergeht Zeit. Sicherlich doch zwei oder drei Monate.

So schnell sind die Händler normalerweise nicht, vor allem, wenn noch ein Inkasso dazwischen kommt.

Stellt sich die Frage, wieso die zwei Raten nicht längst bezahlt sind. Natürlich kann die Freundin widersprechen. Auch ein Gerichtsverfahren könnte sie vielleicht abwehren.

Vielleicht wird der Richter aber unterstellen, dass sie es war, die bestellt hat und das mit dir nur ein Trick ist, um sich vor der Bezahlung zu drücken. Denn am Ende wird womöglich der Richter genau dieselbe Frage stellen: wieso die zwei Raten nicht längst bezahlt sind...

Recht haben und Recht bekommen ist zweierlei. Dieser Spruch bedeutet im Prinzip, dass am Ende der Recht bekommt, der bei nicht hundert prozentig nachvollziehbaren und beweisbaren Problemstellungen die glaubwürdigste Story präsentiert.

Ich würde mich bei den Voraussetzungen nicht auf das Ganze einlassen. Ich würde noch diese Woche alles bezahlen (auch die Gebühren für Mahnbescheid) und dann vollumfänglich widersprechen (ggf. auf dem Widerspruchsformular ein "bezahlt" notieren), damit daraus nicht vollstreckt werden kann.

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Deine Lebensgefährtin soll widersprechen und fertig. Dann kommt es ggf. zum Gerichtsverfahren - wenn sie ihre Post bis dahin immer noch nicht gelesen haben. Kann aber auch sein dass sich Rechtsanwalt/Inkasso zwischenzeitlich nochmal melden 

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Gegen einen Mahnbescheid kannst du 14 Tage lang Widerspruch einlegen. Damit hast du deinen Soll erst einmal erfüllt und das Mahngericht prüft dann die Sache. Das solltest du aber nur riskieren, wenn du dich auch tatsächlich im Recht siehst, weil sich die Kosten am Ende natürlich auch erhöhen.

So oder so musst du jetzt handeln. Hältst du weiter die Füße still, flattert dir bald der Vollstreckungsbescheid ins Haus und dann wird es unangenehm.

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Kommentar von werschon2012
10.10.2016, 17:26

Ja ich halte ja nicht die Füße still. IM Gegenteil. Aber der Händler will von all dem nix wissen. Ubd warum in Ratenzahlung... Ich sage nur mal ExFrau  und Darlehen.... 

Lg

Werschon 

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Kommentar von kevin1905
10.10.2016, 18:43

das Mahngericht prüft dann die Sache

Im Grunde nicht, es sei denn der Gläubiger hat "Bei Widerspruch beantrage ich die Überleitung ins streitige Verfahren" gleich mitangekreuzt.

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Deine Freundin kann dem Mahnverfahren widersprechen, da sie mit dem Kauf nichts zu tun hat, das würde aber wiederum bedeuten, daß Deine falsche Namensangabe als Betrug gewertet werden könnte. Um die Sache aus der Welt zu schaffen, bedeutet umgehend die Schuld auszugleichen.

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Kommentar von werschon2012
10.10.2016, 17:27

Aber warum Betrug. Wenn ich doch seit Anfang an mitteilen das es die Falsche Person ist.

Lg

Werschon 

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Kommentar von kevin1905
10.10.2016, 18:45

daß Deine falsche Namensangabe als Betrug gewertet werden könnte.

Wenn die Ware bezahlt wird, gibt es keinen Betrug, da es keinen Vermögensschaden gibt. Ferner fehlt die Täuschungsabsicht.

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Kann ich dem Mahnverfahren wiedersprechen?

Nein, du nicht. Der Mahnbescheid war an sie gerichtet, also muss sie Widerspruch einlegen.

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