Gerichtlicher Mahnbescheid, ist das toll?

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6 Antworten

Ein Mahnbescheid ist gemäß § 693 ZPO dem Anspruchsgegner zuzustellen. Bei einer, wie in diesem Fall, mangelhaften Zustellung muss der Mahnbescheid dem korrekten Anspruchsgegner zugestellt werden, um seine Wirksamkeit zu entfalten, sofern der Mangel nicht nach § 189 ZPO geheilt wurde. Dem falschen Empfänger steht der Widerspruch zur Klärung der Fehlzustellung offen.

Klartext: Wenn du den Bescheid von deiner Mutter (oder sonst wie) erhalten hast, ist er dir wirksam zugegangen. Das ließe sich zwar rein faktisch möglicherweise bestreiten, wäre aber, wie man sich denken kann, rechtswidrig (siehe § 138 ZPO). Sollte der Bescheid noch bei deiner Mutter liegen, kann sie in Rahmen des Widerspruchs anzeigen, dass er falsch zugestellt wurde, mit der Folge, dass zeitnah die Zustellung eines berichtigten Bescheids an die korrekte Adresse veranlasst werden würde. Die erneute Zustellung wäre allerdings auch dann erforderlich, wenn der Mangel etwa erst beim Erlass eines Vollstreckungsbescheides auffallen würde.

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Kommentar von Butzelbaer
14.10.2011, 15:21

also widerspricht meine mama dem dingen, mit ihr rede ich natürlich nicht, wir sind zerstritten und warte, bis es mir zugestellt wird`?

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wenn der im kasten liegt gilt der als zugestellt. ich würde mir aber eher gedanken machen wieso der nicht direkt bei dir ankommt,

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Kommentar von Butzelbaer
14.10.2011, 01:01

er ist ja erst angedroht, die ganze andere post, mahnungen, anwalt, kommt zu meiner mutter, weil sie zu dumm sind das melderegister abzugleichen

ich will das eh nicht zahlen, ich klag zur not, ich seh mich da durchaus im recht

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soweit ich weiß ist der Brief nicht in deinem Machtbereich, d. h nicht in DEINEM Briefkasten, aber du musst deine adresse denjenigen also auch beim Amt melden. es ist wirksam auch wenn man es reinwirft usw.

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Kommentar von Butzelbaer
14.10.2011, 00:55

wieso soll ich den profylaktisch anrufen und ihm sagen, wo ich wohne, ich hab paar mahnungen über meine mutter erhalten, aber ich werd dem doch nicht freiwillig sagen, wo ich wohne, ich bin doch ganz legal an meiner neuen addresse gemeldet, soll er was tun

ich zweifel die forderung ja eh an dann, aber wenn sie einmal umsonst losschicken ist das nur funny

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ICH MUSS ANMERKEN; WENN ER DEN DA NUR REINSCHMEISST; MEINE MUTTER HEISST SCHON GENAUSO WIE ICH........

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Wird geklingelt, man muss dafür Unterschreiben , ist ein Gelber Umschlag.

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Kommentar von Butzelbaer
14.10.2011, 00:51

aus erfahrung?^^

danke

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Kommentar von Einzelfahrer
14.10.2011, 00:53

Klingeln muss nicht sein, vereinfachte Zustellung reicht aus, d. h., der Postbote unterschreibt, dass er den Brief an der angegebenen Adresse in den Briefkasten mit dem Namen eingeworfen hat!

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Was haste denn angestellt?

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Kommentar von Butzelbaer
14.10.2011, 00:55

rechnungen nicht bezahlt.^.

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