gerichtliche betreuung der mutter durch den sohn

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Hallo, wenn Deine Mutter einverstanden ist, kann sie mit Deiner Hilfe einen Antrag beim Amtsgericht stellen. Ihr müsst dann nur die Aufgabenkreise festlegen, bei denen Du sie vertrittst (Gesundheit, Aufenthalt, Vertretung Ämter &Behörden, Post, Finanzen etc). Ich würde in einem solchen Fall aber prüfen, ob eine Vorsorgevollmacht nicht auch ausreicht.

Wenn Deine Mutter keine Betreuung haben möchte, also eine Betreuung gegen ihren Willen eingerichtet wird, braucht es dazu einen richterlichen Beschluß vom AMtsgericht, das kann z.B. durch einen Arzt bzw. durch das Gesundheitsamt eingeleitet werden. Die Betreuung ist in der Regel befristet (meist ca. 6 Monate bis 2 Jahre, je nach Gründen), und wird vor Ablauf der Zeit nochmals überprüft, ob die Betreuung weiter bestehen soll oder dann aufgehoben werden kann.

Vorteil: Wenn Deine Mutter ein Vermögen/Einkommen über einer gewissen Grenze hat, muss sie kein Geld für einen professionellen Betreuer ausgeben, es bleibt gewissermaßen in der Familie. Du erhälst dafür kein Honorar.

Nachteil: Du hast eine Fürsorgepflicht, kannst auch belangt werden, wenn Du grob fahrlässig Deiner Fürsorgepflicht nicht nachkommst. Wenn sie z.B. aufgrund einer Krankheit behandelt werden muss, dies aber nicht möchte, wirst Du z.B. in die Situation kommen können, wo Du sie zwangseinweisen lassen musst. Bei Betreuungen durch nahe Angehörige, insbesondere Kinder, Eltern, Ehepartner, kann es häufig zu Konflikten kommen, weil sich in Eurem Fall z.B. die Rollen massiv vertauschen und nicht alle Beteiligten immer damit gut zurecht kommen. Manchmal hat man eine Familiendynamik, in der es auf jeden Fall besser ist, wenn es jemand Externes macht. In manchen Familien klappt es allerdings auch prima.

Ich würde es zumindest mit den Geschwistern besprechen, damit es nicht noch auf dieser Ebene zu Konflikten kommt.

guten morgen und danke meine schwester ist einverstanden. meine mam leidet unter paranoider schizophrenie und denkt sie wäre ok nur die welt um sie herrum nicht. mein vater war zum schluß lieber tot - kein scherz!! sie sieht nur diebe und räuber, ein vermögen gibt es nicht, habe keine fin. interessen. weiß aber nicht weiter :-( freiwillig wird da kaum was gehen ... lg

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@mehrcurry

In der Konstellation würde ich dann eher einen Berufsbetreuer favorisieren. Sonst können die Mutter-Sohn-Konflikte bei Zwangseinweisungen einfach zu belastend sein. Wenn kein Vermögen besteht, zahlt das Gehalt für den Betreuer das Amt.

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Bei Gericht ansuchen , als BetreuerIn, ist billiger als wenn es ein Anwalt macht. Die Geschwister müssen einverstanden sein daß Du das Geld verwaltest.

Das ist nicht richtig.

Wenn das Gericht einen Betreuer bestellt, muß damit - außer dem Betreuer und dem Gericht - niemand einverstanden sein.

Wir hatten genau diesen Fall letzes Jahr, da wurden wir gefragt (vom Arzt), der hat das beim Gericht in die Wege geleitet, wir bekamen ein Schreiben, welches wir unterzeichnen mussten. Es wurde niemand sonst befragt, ob das passend wäre oder nicht. Und es wären sogar leibliche Kinder da gewesen, die NICHT hinzugezogen wurden.

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So einfach geht das nicht.

Ein Betreuer wird bestellt, d. h. jemand muß feststellen, daß Deine Mutter für sich selbst alleine nicht mehr handlungsfähig ist.

Dann wird man Dich fragen, ob Du bereit bist, das zu übernehmen.

Nachteile: Du mußt Dinge entscheiden, die Du wahrscheinlich NIE entscheiden wolltest.

Vorteile: Du entlastest Deine Mutter, immerhin bist Du wohl eine Person, der sie vertraut und von der sie annimmst, daß sie in ihrem Sinne handelt.

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