Gerichtlich festgesetztes Besuchsrecht einklagen?

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6 Antworten

Die Zeit läuft für dich! Der eigene Wunsch des Kindes macht einen Elternteil zwar macht- und sprachlos, du darfst aber hoffen, dass das Kind sich eines Tages besinnt. Tu alles, was du denkst, für das Kind beim Vater, aber sprich nicht schlecht gegen ihn! Irgendwann gab es mal etwas, was euch zu 2 Kindern gebracht hat, vielleicht Liebe, sicher auch mal sehr schöne Zeiten. Insofern solltest du alles negative in der gemeinsamen Zeit mit dem Kind ausblenden. Werte und vor allem Wärme wirst du diesem Kind entgegengebracht haben, deshalb wird die Zeit kommen, in der das Kind das zu schätzen weiß. Gib ihm grenzenloses Vertrauen und beschäftigt euch mit allem anderen, nur nicht mit der vergangenen Zeit, zumindest nicht schlecht bewertend im Nachhinein. Erklär dem Kind, dass es nicht an der Trennung Schuld ist. Kinder neigen dazu, Schuldgefühle aufzubauen und mit Konflikten nicht umgehen zu können. Ich hab das alles durch, nach knapp 2 Jahren war mein verloren geglaubtes Kind wieder da. Und ich habe nie den Umgang negativ beeinflusst, tu es heute noch nicht. Trennung vom Partner ist das eine, die Kinder sollten da außen vor bleiben.

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Das ist ein ganz sensiebles Thema.Versuche die Treffen sehr interessant zu gestalten mit Kino,Zoo usw.damit das Kind auch gerne die Besuche wahrnimmt.Da kann dann noch so viel intrigiert werden.....aber bitte auch selber auf keinen Fall intrigieren.Das gibt dann für einen selbst minus Punkte auch wenn die Kinder sich nichts anmerken lassen.

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Wenn das Besuchsrecht tatsäclich schon gerichtlich festgelegt wurde und nicht nur durch Vereinbarung zwischen den Eltern, die dann gerichtlich als Vergleich protokolliert wurde, musst Du das Umgangsrecht nicht nochmals einklagen. Du kannst gegen den anderen Elternteil gleich die Zwangsvollstreckung einleiten durch Antrag beim Gericht, von dem die Regelung stammt, ein Zwangsgeld, erstzweise Zwangshaft, festzusetzen, wenn das Umgangsrecht nicht gewährt wird. Bei Vereinbarung nur zwischen den Eltern ist die Zwangsvollstreckung nur zulässig, wenn die Vereinbarung im Protokoll vom Gericht ausdrücklich genehmigt wurde. Sonst hilft nur ein neuer Umgangsantrag zum Familiengericht.

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Kommentar von mitra54
09.03.2008, 19:16

Das ist genau die Holzhammermethode, die dem Kind am allerwenigsten nützt. Und darum geht es ja.

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Das ist natürlich nicht so einfach. Normalerweise haben Kinder ein sehr feines Gespür. Auch wenn der Kontakt zu deinem Sohn vor der Trennung gut war, kann es sein, daß er durch interventionen, die noch nicht mal von der Mutter kommen müssen, (Großeltern sind manchmal viel schlimmer) dazu kommen, daß er nicht mehr kommen will. Hast du mal mit der Mutter gesprochen? Sonst gehe zum Jugendamt. Und bestehe auf den festgelegten Kontakt. Dein Sohn braucht dich. Aber mach es vernünftig.

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Kommentar von Faith
09.03.2008, 19:41

Er lebt seit anderhalb Jahren bei seinem Vater und dessen Frau.Mit dem Jugendamt habe ich keine positiven Erfahrungen gemacht.Es handelt sich ja um nichts "Schlimmes".

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Wenn gegen Dich intrigiert wird, versuche diejenigen herauszufinden und zur Rede zu stellen. Ansonsten würde ich an deiner Stelle auch versuchen, mit deinem Sohn Kontakt aufzunehmen - aber einen Kontakt zu erzwingen, finde ich persönlich nicht gut. Versetze dich in die Situation deines Kindes.
Hast du eine Chance, ihm einen Brief zu schreiben, den er auch erhalten würde? Auf dem Weg ist es vielleicht möglich, an ihn heranzukommen, ohne dass er in einem direkten Zusammenkommen in Konfrontation gehen würde.

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Kommentar von Faith
09.03.2008, 19:53

Meine Tochter bringe ich jeden zweiten Sonntag zu Ihrem Vater und bei ihr geht das auch los,dass gegen mich gesprochen wird. Auf Nachfragen meinerseits wird das aber immer abgestritten. Briefe per Einschreiben könnte ich versuchen,das heißt aber nicht,dass er sie auch bekommt.

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ich würde über das Jugendamt gehen aber ich denke das er nicht gezwungen werden kann

Gruss

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