Ist es gerechtfertigt, dass mein Hund auch bei Kindern gefährlich ist?

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6 Antworten

In meinen Augen ist das nicht gerechtfertigt, denn - so schlimm wie das alles ist mit dem anderen Hund - man kann nicht pauschal sagen, daß ein Hund, der aggressiv gegenüber Hunden ist, zwangsläufig auch für Menschen eine Gefahr darstellt.

Allerdings nur, solange die Menschen nicht mit einem Hund zusammen unterwegs sind. Wenn also beispielsweise ein Kind mit seinem Hund vorbei läuft und es aus irgend einem Grund wieder zu einem solchen Vorfall käme, dann würde für das Kind durchaus eine ernsthafte physische und psychische Gefahr bestehen.

Ich finde es gut, daß Ihr das dennoch alles mit der Versicherung so überlegt und fair gelöst habt.

Die Idee, Euch mit dem Verhaltenstrainer gemeinsam an einen Tisch zu setzen, halte ich für sehr gut und wünsche Euch, daß auch der andere Hundehalter darauf eingeht.

Was das Schlagen und Treten angeht - man soll es zwar nicht machen, aber welche Alternative hatte er denn in der Zeit, wo Dein Hund über seinen hergefallen ist und Du noch nicht da warst? Er kann schlecht zwei Hunde an den Hinterbeinen auseinander ziehen. Und tatenlos zusehen wäre für mich wahrscheinlich auch keine Option.

Dennoch glaube ich nicht, daß Du "aus der Nummer" rauskommst - wenn er wirklich eine Anzeige beim Ordnungsamt macht (und das ist sein gutes Recht), dann kann Euch ein Wesenstest auferlegt werden. Aber der würde ja dann Klarheit bringen bezüglich des Verhaltens und der potentiellen Gefährlichkeit gegenüber Menschen.


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Wenn du was gegen die "agressivität "deines hundes unternimmst und aufpasst, dass du nicht wieder vergisdt die türe zu schliesen ist alles gut.dass der andere hundehalter auf die hunde eingetreten hatt ist nicht gut , aber er war wahrscheinlich einfach mega in panik und wollte schlimmeres verhindern. Tiere treten schlagen etc ist unter aller sau, ausser in wirklichen notsituationrn um schlimmeres zu verhindern, ob das schon eine war, kann ich nicht beurteilen.
Zum thema kinder : wenn ein hund agressiv gegenüber anderwn hunden ist heisst das nicht zwangsläufig, dass er auch gegen menschen und kinder agressiv ist. Und da er noch nie auf ein kind reagiert hatt , braucht man sich da denke echt keine sorgen machen. Gibt total viele hunde , die einen menschen niemals etwas tun würden , anderen hunden aber sehrwohl. Sind 2 paar schuhe.
Das der nachbar sich sorgt kann ich schon verstehen, aber er brauchts nicht zu übertreiben, erkläre ihm mal alles ganz in ruhe bei nem caffee, vllt versteht er es dann.

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Kommentar von Ottilli
12.01.2016, 12:46

Gespräch

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Kommentar von mirimi22
12.01.2016, 17:13

was gespräch ?

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Dein Hund ist auf einen anderen losgegangen, das solltest du auf keinen Fall mit anderen Begebenheiten mischen. Tatsache ist, dass du deinen Hund nicht so unter Verschluss halten kannst, dass nichts passiert. Es ist dir nicht möglich zu verhindern, dass dein Hund ausrastet, wenn ein anderer bei euch vorbei geht. Das darf einfach nicht sein. 

Bei uns muss jede Beisserei vom Tierarzt gemeldet werden und jeder beteiligter Hund kann zum Wesenstest aufgeboten werden. Ein Hund der so austickt, wollte ich auch nicht in der Nähe von Kindern wissen.

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Gerechtfertigt ist es insofern, weil es offenbar zu einer Auseinandersetzung/Keilerei zwischen den beiden Rüden kam, bei der zumindest einer der beiden schwerer verletzt wurde und auch eine Versicherung einspringen musste. 

Kann auch die Bedneken des anderen Hundehalters verstehen, wenn er Kinder hat & Angst davor hat, dass dein Rüde evtl. die Kinder anfallen könnte.. da muss ich ihm schon Recht geben!

Ich sehe das nüchtern: Trotz allen Vorsichtsmaßnahmen, die du einleiten kannst, ist und bleibt dein Rüde ein Hund mit gewisse Körpermasse und Bissfestigkeit.. wenn er dann evtl. noch eine gewisse Aggressivität zeigt, und sei es ggü. anderen Hunden, sollte man da schon intervenieren.

Wenn ich "Border Collie" lese ---------> das sind Hütehunde, die man eig. ständig beschäftigen muss, da sie sonst zu Verhaltensauffälligkeiten unterschiedlicher Art (auch durchaus Aggressivität) neigen.. liegen hier, ohne dir zu nahe treten zu wollen, vllt. Erziehungsfehler vor?

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Kommentar von Ottilli
12.01.2016, 12:01

Da muss ich dir wieder sprechen, das ein Border "ständig" beschäftigt werden muss. Bei den Farmern werden sie ja auch nicht ständig beschäftigt.

Er wird genügend ausgelastet körperlich und geistig  (was mir auch bestätigt wurde vom Züchter,Verhaltenstrainer) 

Ich habe auch ein Kind! Und wie erwähnt kommen jeden Tag Kinder zu uns.

Aber dann sollte der andere Hund ja auch getestet werden?

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Hallo,

bitte den anderen Hundehalter noch einmal zum Gespräch. Erkläre ihm deine Sicht der Dinge (freundlich bleiben!!!). Ist wirklich blöd gleuafen - passiert halt leider. Hund und Kind sind zwei völlig verschiedene Dinge, ein Hund der Wild hetzt und/oder gezielt aufspührt macht dies ja auch nicht bei Menschen. Wenn ich jeden Hund melden würde, der mit anderne Hunde nicht klar kommt - wäre ich nur noch am melden - keienr der Hunde ist in irgendeiner Weise agressiv gegenüber dem Menschen.

Hunde und Kinder ist immer kritisch - Kinder reagieren einfach anders und kommen auf die merkwürdigsten Ideen. Ich würde mich nicht verrückt machen lassen. Lass ihn den Vorfall beim OA und Vetamt melden und warte ab was passiert. Ziehe jetzt schon mal einen  Trainer zu Rate der sich mit Wesenstest in eurem BL auskennt und fange an zu trainieren, dann seit ihr für den "schlimmsten" Fall gewappnet.

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Kommentar von Ottilli
12.01.2016, 12:45

Gespräche liefen ruhig und sachlich. Trainer ist schon informiert  und hat mir schon Termine genannt und gemeinsam mit dem anderen Halter zu sprechen.

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Der Test ist ja erstmal nur ein Test. Wenn dein Hund mit Kindern und anderen Menschen so lieb und zuverlässig umgeht, wie du schreibst, hast du in der Hinsicht nichts zu befürchten.

Auflagen bezüglich Sicherung der Türen und Leinenpflicht in der Nähe anderer Hunde solltest du sowieso schon freiwillig einhalten.

Der worst case wäre ja, wenn draußen ein "Feindhund" erscheint, deine Katze wieder die Tür öffnet, dein Hund austickt und ein Kind zufällig in die Schusslinie gerät.

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