Gerechtes Gehalt für Ergotherapeuten

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Also ich würde ja auch so 12 bis 13 € als angemessen finden da wir Ergos ja eine Ausbildung wie ein Mediziner haben und dann noch Geld für die Ausbildung investiert haben, aber leider verdient man gerade nicht viel wenn ich mich mal mit meinen Kolegen unterhalte. Na ja in der Ausbildung hat mal eine Lehrerin gemeint du würdest so als Beruhfsanfänger so 10 € die Stunde verdienen (Bayern). Aber ganz ehrlich fände ich 10 € die Stunde etwas zu wenig :-( Mich würde im übrigen auch interressieren Fals ich beim Vorstellungsgespräch gefragt werde wie hoch ich Pokern könnte in den jeweiligen Bereichen.

Hi, ersteinmal wir Ergos sind keine Ärtzte und die wenigsten von uns haben einen Hochschulabschluß in Ergotherapie. Da hängt Deutschland mal wieder in seinem Ausbildungslevel deutlich dem europäischen Standart hinterher, leider. Trotzdem ist die Bezahlung seit einigen Jahren leider rückläufig. Als ich vor mehr als 13 Jahren mit der Ausbildung fertig war wurden alle ob Praxis oder Klinik nach BAT oder in Anlehnung daran bezahlt. Heute meinen viele Praxisinhaber-innen sie müßten Berufsanfänger am Besten auch noch ohne richtige Einarbeitungszeit direkt auf die Patienten loslassen und Gewinne damit scheffeln. Teamsitzungen gelten dann einfach nicht als Arbeitszeit, sind sozusagen in die Mittagspause integriert. Angestellte erhalten keine Fortbildungstage und müssen Urlaub darauf verwenden und bekommen noch nicht einmal einen Zuschuß. Dagegen muß sich jeder mit Eigeninitiative wehren dem das so nicht passt. Jeder weiß anhand der Zuzahlung der Patienten wieviel für ein Rezept abgerechnet wird, jeder weiß wieviel er selbst leistet. Das muß dann halt zusammenpassen. Ich hoffe für die Zukunft der Ergotherapie, daß es bald mehr studierte Ergos geben wird und die Praxisinhaber-innen anfangen mehr wehrt auf eine entsprechende Qualität ihrer Arbeit und Mitarbeiter zu legen.

Ich hoffe nicht, das es in Zukunft viele studierte Ergos gibt. Zusätzlich zur "normalen" Ausbildung ja, aber nicht als "Hauptausbildung". Ich kenne einen Ergo, der in den Niederlanden Ergotherapie studiert hat. Die mussten oft Diagnosen stellen (in ihrem praktischen Teil), haben aber nicht wirklich gelernt, wie man die Patienten behandelt. Vor allem was psychiatrische Patienten angeht, haben sie Behandlungsmäßig fast gar nichts gemacht. Und man merkt auch, das sie keine praktische Ausbildung wie wir gemacht haben... Das ist zumindest meine Meinung.

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Hallo, leider wurde in der bisherigen Diskussion nicht berücksichtigt, dass es auch noch einen riesigen Unterschied zwischen Alten und Neuen Bundesländern in der Bezahlung einer Einheit durch die Krankenkassen noch gibt.

Die AOK bezahlt für eine sensomotorisch perzeptive Behandlung in den neuen Bundesländern ca. 25,-€ aber in den alten Bundesländern ca. 33,- €. Schaut man sich die Lebenshaltungskosten bei uns in Dresden an, liegen diese z.B. gleich, manchmal aber auch schon über denen, von Hannover z.B.. Leider haben die KK es bis heute nicht begriffen, dass der Unterschied nicht zwischen Ost und West zu finden ist, sondern wenn schon dann zwischen Süd und Nord. Aber dann müsste man zwischen Dorf und Stadt auch noch Unterschiede machen. Also am besten keine Unterschiede machen.

Wir suchen schon sehr lange eine gute Ergotherapeutin oder guten Ergotherapeuten. Viele haben aber einfach keine Vorstellung von dem, was gezahlt werden kann. Der Angestellte sieht meist nicht (mir ging es früher übrigens genauso), dass man als Praxisinhaber auch immer viel Verantwortung gegenüber des Patienten aber auch des Angestellten hat. Es ist meist ein riesiger Rattenschwanz der an einer Praxis dranhängt. Will ich aber auch nicht zum Vorwurf machen. Denn die oben angesprochen Zahlen je Einheit, klingen viel. Die Lohnnebenkosten für den Inhaber sind aber auch pro Vollkraft viel.

Einige Praxisinhaber wiederum verfeuern aber auch ihre Angestellten. Eine Ergotherapeutin aus Dresden ist z.B. jeden Tag von Dresden in die Praxis nach Senftenberg gefahren und hatte da einen Std.lohn von 5,50€ BRUTTO. Einfach schlimm.

Eine andere Praxis in Dresden hat in 2 Praxen je eine Festangestellte und dazu noch ca. bis zu 4 Praktikanten je Praxis. Die Praktikanten behandeln auch Patienten und die Behandlungen werden voll abgerechnet. Diese Inhaberin scheffelt das Geld. Zumal die 2 Festangestellten auch keine Erfahrung vorweisen können und bestimmt auch nicht eine Menge bekommen.

Das Anfangsgehalt liegt im Dresdner Raum so ca. bei 8-9 €. Zuzüglich ist zu beachten dass die Teamsitzungen auch als Arbeit mit eingerechnet werden sollte. Dann hat man auch noch eine Vor- und eine Nachbereitungszeit pro Einheit. Einige Praxen bezahlen auch pauschal für jeden Arztbericht einen Betrag. Dann gibt es auch noch einige verschiedene Finanzierungsmodelle für Weiterbildungen.

Man sollte sich vor jedem Bewerbungsgespräch sich informieren, was und in welchem Umfang in der jeweiligen Region gezahlt wird. Die letzten Bewerbungsgespräche in unserer Praxis waren leider fast immer mit schlecht vorbereiteten Bewerbern bestückt.

Also von dieser Stelle aus wünsche ich viel Erfolg beim bewerben.

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Hallo Zusammen!

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Ich hab nun mehrere Bewerbungsgespräche bei Unternehmen < 50 Mitarbeitern hinter mir. Bevor ich in diese ging, habe ich glücklicherweise ausgiebig recherchiert und mittels der Wirtschaftswoche, dem Handelsblatt, Robert Half, StepStone, Staufenbiel und dem Entgelt-Rahmen-Abkommen der IG Metall (als Richtwert, es sind keine Tariflich bezahlten Stellen) eine Gehaltsspanne von X-7.000€ (X minus 7.000€) bis X€ ermittelt. Dabei hab ich bereits die Unternehmensgröße von < 50 Mitarbeitern und die Berufserfahrung von 0-2 Jahren berücksichtigt.

Nun wurde ich in allen Bewerbungsgesprächen nach meiner Gehaltsvorstellung gefragt. Um ein runterhandeln auszugleichen und hoch zu pokern habe ich stets die Summe X, also die Höchstsumme, genannt. Zu meiner Überraschung folgte darauf keine Verhandlung (ist das normal?), sondern das Gespräch ging weiter.

Von einem der Unternehmen habe ich nun, nachdem ich auf Nachfrage noch eine Arbeitsprobe geliefert habe, per E-Mail ein Angebot von X-10.000€ mit dem Kommentar, dass "meine Gehaltsvorstellung für einen Berufseinsteiger in dem Bereich nicht realistisch ist" bekommen. Ironischerweise ist das Angebot für einen Berufseinsteiger mit meinen Qualifikationen nicht realistisch. Ich vermute, dass die Summe extra tief gewählt ist um die Mitte zwischen meiner Forderung und dem Angebot zu senken und die Begründung einfach etwas daneben ist.

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Doch wie antwortet man per E-Mail am besten auf so ein Angebot? Klar ist, dass man das mit guten Argumenten die einen Mehrwert für das Unternehmen erkennen lassen untermauern muss. Doch ich weiß nicht recht, wie ich das generell am besten formulieren sollte.

"Können Sie das Angebot auf X-2.000€ erhöhen?"

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"Können wir uns bei X-2.000€ treffen?"

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Oder lieber freundlicher?

"Ich würde Ihnen sehr gerne meine Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Allerdings wünsche ich mir auch eine angemessene Entlohnung. Ich schlage einen Kompromiss von X-2.000€ vor"

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