Gerechte Verteilung der Einkommen?

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10 Antworten

Mit diesem Modell wäre nicht allen geholfen.

Jeder hat individuelle Ausgaben - manche mehr, andere weniger.

Wenn eine junge Familie ein Haus gekauft/gebaut hat und einen entsprechend höheren Bedarf an Geld hat und dafür sowohl der Mann als auch die Frau einen Vollzeitjob ausübt, würde es diese Familie in den Ruin treiben, wenn ein Gehalt wegfällt.

Oder stell' Dir vor, eine Familie, die ein Familienmitglied in einem Pflegeheim untergebracht hat und für einen großen Teil der Kosten selbst aufkommen muss, hätte plötzlich ein Gehalt weniger!

So einfach und schön das auch klingt, aber so, wie Du dir das vorstellst, funktioniert das nicht für alle.

Der Mensch ist egoistisch - es würden wohl nicht viele auf ihren Konsum verzichten, um andere zu unterstützen.

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Davon halte ich gar nichts, jeder hat das Recht, sein Leben selbst zu bestimmen. Und Du glaubst doch nicht wirklich, dass alle bereit sind, zu arbeiten oder zur Arbeit zu gebrauchen sind. Gibt doch jetzt schon keine brauchbaren Auszubildene, weil viele zu verweichlicht sind und für Arbeit gar nicht mehr zu gebrauchen.

Wenn jeder gerade mal etwas mehr als auf H4 Niveau leben soll und mehr nicht verdienen darf,  dann würde sich keiner mehr großes Engagement zeigen, warum auch, wenn es sich eh nicht lohnt. Auch eine gute Ausbildung lohnt sich nicht. In der Folge gäbe es gar keine brauchbaren Arbeitskräfte mehr und das Bruttosozialprodukt würde enorm sinken, allgemeine Armut würde ausbrechen.

Es kann nur klappen, wenn sich Arbeit und Ausbildung und Engagement wirklich lohnt, Einheitsbrei (siehe DDR) funktioniert eben nicht wirklich.

Wer heute als junger Mensch was erreichen will, der hat es leicht, selbst wenn die Schulnoten nicht so doll sind. Er muss nur Engagement mitbringen und zeigen und nicht nach dem Motto "komme ich heute nicht, dann vielleicht morgen". Es hat daher jeder selbst in der Hand, ob er mal gutes Geld verdient oder lieber auf H4 macht. Ausbildungsstellen gibt es genug.

Bei älteren Menschen sieht es vielleicht anders aus, sie nicht nicht mehr so leistungsfähig und werden nicht mehr gern eingestellt. Da müsste man vielleicht ansetzen, aber deine Lösung ist sicher keine Lösung.

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Abuterfas 04.06.2016, 09:10

Ein wahres Wort! Ich erlebe in der Firma jahrein, jahraus zu 90% grottenschlechte Azubis und EQQ. Nicht die Noten (ok, die auch, aber daran mache ich ihn oder sie nicht fest), sondern die Einstellung zum Leben und zur Arbeit. Ich bin schon froh, wenn sie geradeaus laufen können. ABER: Es gibt zwischendurch auch wirklich engagierte, die bekommen dann meine "volle Aufmerksamkeit" und Hilfe. Beim Rest versuche ich einzuwirken, fruchtet es nicht, ist es mir egal, ob sie für den Rest ihres Lebens gelernte, oder ungelernte Kräfte bleiben.

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Dem Grunde nach gab es das bereits, in den 1960er/1970er Jahren.
Ein Facharbeiter konnte seine Familie mit 2 Kindern ernähren, einmal im Jahr in Urlaub fahren und ein Auto vor der Tür.
Das war Anfang der 1980er Jahre vorbei, mit Altkanzler Kohl (CDU) "geistig moralischer Wende".

Schlimmer geht natürlich immer, mit Altkanzler Schröder (SPD) und seiner unsinnigen Agenda 2010.
Die Ergebnisse lassen sich heute bewundern mit zunehmenden Wohlstandsverlusten und zunehmender Armut.

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Wenn bei Familie Hochgebildet nur ein Familienmitglied arbeitet, sitzt das andere nur herum und kümmert sich um das Kind obwohl es auch einen enorm hohen Lohn erzielen könnte. Dieser hohe Lohn würde sogar für eine Kinderbetreuung ausreichen. 


Familie Untergebildet findet leider keinen Job und beide sitzen zu Hause. 

Das ist also alles nicht effizient.

Jetzt könnten aber Familie Hochgebildet beide arbeiten gehen und Familie Untergebildet übernimmt die Hausarbeit und Gartenarbeit (niedrigqualifizierter Arbeitssektor). So hat jede Familie Einkommen. 

Zusätzlich nimmt der Staat über Steuern Familie Hochgebildet Geld weg und gibt es Familie Untergebildet. Das Vermögen wird also umverteilt.

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Wenn du eine Obergrenze für Arbeit einführst, weil du darüber hinaus nur Ehrenamtliche Arbeit zulässt, werden dadurch wieder ein paar Jobs frei...

Hier muss ich noch mal nachdenken ;)

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Das würde die Ungleichheit noch verstärken. Denn die Ungleichheit kommt von den unterschiedlichen Einkommenshöhen. Und die Doppelverdiener sind häufiger bei den geringeren Einkommen zu finden.

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Welchen Vorteil bietet das für mich? Ich habe eine hohe Qualifikation, warum sollte ich auch nicht das entsprechende Geld dafür bekommen?

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Ich habe nicht den Eindruck, dass wir in Deutschland noch irgendwelche zusätzlichen Regelungen brauchen.

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Anders: Das Leistungsprinzip müsste besser "organisiert" werden.

Wer mehr arbeitet soll mehr verdienen, für lau würde ich nicht mehr arbeiten, warum auch.

Was aber nicht sein kann ist, dass ein "Sesselpuper" bei einer Bank/Konzern selbiges gegen die Wand fährt, vorher schon Millionen verdient hat und danach noch eine Abfindung kassiert.

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...Und selbstredent ist dann wieder der Dreibeiner der Ernährer, Mutti bleibt daheim zum Kinder und Möbel hüten...á propos: Wieviel Kinderchen dürften es denn dann überhaupt sein?

Merkst was?

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Du glaubst doch nicht das jeder hier in Deutschland Bock zum Arbeiten hat?

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