gerade 8 Monate in Wohnung, jetzt Kündigung wegen Eigenbedarf?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das geht nach beliebiger Zeit.

Besonders ärgerlich ist das, wenn man viel in die Wohnung investiert hat.

Deine Tochter sollte sich ein bißchen biem Mieterverein beraten lassen. Wenn es nämlich die Tochter des Vermieters plötzlich so eilig hat, läßt sich bestimmt auch Umzugs- und Renovierungshilfe (ein satter Geldbetrag) herausschlagen, wenn man eher ausziehen würde...

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die Vermieterin war eher dauerpleite, wollte meine Tochter zwingen, die Miete immer schon am Monatsende zu überweisen, damit sie es sicher am 1. j. M. auf dem Konto hat. Sie zahlt auch mehr Nebenkosten als anderen ohne dass sich die Vermieterin in die Karten schauen lässt. Sie soll warten bis ide normale Jahresabrechnung kommt. Habe auch Sorge, dass sie die Rückzahlung - die bestimmt kommen muss- erst nach einem Jahr bekommt, das ist glaube ich das äußerste was Vermieter dürfen, aber die wird es ausreizen.

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@Immchen

In dem Fall würde ich erst recht widersprechen, da der Eigenbedarf eher vorgetäuscht sein dürfte.

So einfach hat es die Vermieterin auch nicht - siehe meine Antwort.

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@Immchen

Dann sollte auf jeden Fall Deine Tochter schon jetzt Mitglied beim Mieterverein werden...

Wenn die Vermieterin Dauerpleite wäre, hätte sie aber mehr von Deiner Tochter als Mieterin als von ihrer eigenen...

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Wenn deine Tochter keinen Zeitmietvertrag bzw. einen gegenseitigen Kündigungsverzicht vereinbart hat und der Vermieter ordnungs- und fristgerecht gekündigt hat, dann kann sie leider wenig dagegen machen.

Nach dem Gesetz kann der Vermieter dem vertragstreuen Mieter nur kündigen, wenn er ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses hat. Hauptwendungsfall ist hierbei der so genannte Eigenbedarf.
Danach darf der Vermieter die gemietete Wohnung kündigen, wenn er die ganze Wohnung für sich selbst, für eine zu seinem Hausstand gehörende Person oder für einen Familienangehörigen benötigt, und zwar zu Wohnzwecken (LG Wiesbaden WM 90, 510; LG Köln, WM 90, 347)
Eigenbedarfskündigungen sind zulässig. Voraussetzung ist zunächst, dass der Vermieter in seinem Kündigungsschreiben die Personen angeben muss, für die die Wohnung benötigt wird. Der Vermieter muss weiterhin einen konkreten Sachverhalt darlegen, auf den er das Interesse dieser Person an der Wohnung stützt (BVerfG WM 89, 483; BayObLG WM 85, 50; usw.)

In diesem Fall würde ich, wie hier schon angemerkt, die Hilfe eines Mieterschutzvereins in Anspruch nehmen.

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