Geplantes Studium längerfristig dem Arbeitgeber ankündigen? Formulierung?

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3 Antworten

Hallo Oliver,

  • so wie du die Situation beschreibst hast du zu deinem Chef ein gutes Verhältnis
  • du hast die Ausbildung dort gemacht und die offensichtlich erfolgreich und gerne.
  • Du weißt selber das der Betrieb auf Fachkräfte angewiesen ist, die eine längere Einarbeitungszeit benötigen.
  • Und ob der erste Bewerbe auch geeignet ist steht auch in den Sternen
  • Keinen passenden Ersatz zu finden bedeutet für die Firma eventuell Nachteile
  • Bist du nicht der Meinung ein offenes Gespräch mit deinem Chef wäre die beste Lösung?
  • Gerade der, der sich in einer Nische behaupten muss, wird sicher Verständnis dafür haben, wenn man den Ehrgeiz besitzt sich weiter bilden zu wollen.
  • Eine fristlose Kündigung muss begründet werden, und nur der Wunsch sich zu verändern reicht dafür sicher nicht aus.
  • Wenn dein Chef dir aber fristgerecht, z.B. aus Personalgründen fristgerecht kündigen muss, wäre das wirklich ein Weltuntergang für dich?
  • Ich glaube viel mehr, das dein Chef dir hoch anrechnet, dass du ihm frühzeitig die Möglichkeit gibst für Ersatz zu sorgen.
  • Ich denke wenn man mit offenen Karten spielt, hat man die besten Aussichten auf eine Lösung die beiden etwas bringt.
  • Würdest du dir bei der Historie in der Firma nicht vielleicht mal vorwerfen, einen Chef der dir einst eine Chance gegeben hat hintergangen zu sein?
  • Wiegen da die eigenen Vorteile mehr als die Loyalität zum Unternehmen?
  • Versteh mich bitte nicht falsch. Ich meine nicht das du auf deine Interessen zum Wohle der Firma verzichten sollst.
  • Im Gegenteil, ich rate dir sogar dein Ding durch zuziehen, auch wenn dein Chef nicht glücklich darüber ist.
  • Er ist Unternehmer und muss auf Veränderungen reagieren können
  • Aber wenn du in der Lage bist ihn dabei zu unterstützen, indem du ihm rechtzeitig deine Pläne mitteilst, solltest du dies auch tun.
  • Das Gleich gilt für den Urlaub.
  • Du kannst Urlaub beantragen ob er genehmigt wird ist eine andere Sache.
  • In einem offenen Gespräch kann man auch diese Frage klären.
  • Stell dich den Dingen und ich denke das ist der beste Weg
  • Natürlich durchschaut dein Chef das Spiel, wenn du sang und klanglos von heute auf morgen verschwinden willst.
  • Bei einer gütlichen Einigung hast du vielleicht sogar die Chancen in den Semesterferien dort zu arbeiten.
  • Vielleicht klappt später auch mal nicht alles so wie du dir das gedacht hast
  • Auch für solche Fälle kann es sicher nicht schaden, wenn man sind in gutem Einvernehmen getrennt und jeder Zeit mal wieder anklopfen kann.

Vielleicht hat dir eine etwas längere Einlassung geholfen die für dich beste Entscheidung zu treffen. Egal was du machst, es ist deine Entscheidung

Ich wünsche dir auf jeden Fall Alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.

oliver19 10.11.2014, 13:49

Danke für deine Antwort

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Auch ich hab mal in einer kleinen Firma gearbeitet, wo es fast familiär war. Als ich dann schon früh wusste, dass ich aufhöre zu arbeiten, hab ich das sofort meinem Chef mitgeteilt. Er hatte Verständnis, konnte früh genug jemanden suchen und einstellen und wir hatten genügend Zeit, dass ich die neue Mitarbeiterin einlernen konnte.

Du solltest erst mal Deinem Chef sagen, dass Du die Absicht hast, ein Studium zu beginnen. Wenn Du dann eine Zusage hast, würde ich dies dann auch mitteilen. Warum sollte Dir Dein Chef deswegen kündigen? Es liegt überhaupt kein Grund dafür vor. Urlaub kannst Du anteilmäßig noch nehmen, eben das, was Dir noch zusteht.

oliver19 10.11.2014, 13:48

Danke für deine Antwort

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Fristlos deswegen zu kündigen ist nicht möglich.

Ob er Dir deswegen kündigen kann kommt auf die Betriebsgröße an. Wenn ihr keine 10 Vollzeitbeschäftigte seit gilt das Kündigungsschutzgesetz nicht. Eine ordentliche Kündigung wäre also ohne weiteres möglich.

Ich würde nicht all zu zeitig selbst kündigen.

Den genehmigten Urlaub kann er nicht verwehren. Aber er wird ihn nicht bezahlen. Wenn Du nach dem Urlaub kündigst kann er allerdings das Entgelt nicht zurückfordern.

http://www.gesetze-im-internet.de/burlg/__5.html

oliver19 10.11.2014, 13:48

Danke für deine Antwort

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