Geplante Zölle auf Deutsche Autos - sollten wir uns nicht doch lieber Rußland zuwenden?

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Das Ergebnis basiert auf 7 Abstimmungen

Wir sollten aus der NATO austreten und dann neutral bleiben 42%
Wir sollten mit den USA verbündet bleiben und keines der beiden Dinge wird Trump umsetzen 28%
Wir sollten so oder so uns lieber mit Rußland verbünden 14%
Wir sollten mit den USA verbündet bleiben, trotz Strafzöllen und Rückzug aus NATO 14%
Wir sollten, wenn Trump das wahrmacht, uns nach Rußland orientieren 0%
Wir sollten mit den USA verbündet bleiben, wenn sie wenigstens in der NATO bleiben 0%

16 Antworten

Zunächst mal abwarten. Die Strafzölle sind noch lange nicht in Sack und Tüten. 

Trump wird sich das zweimal überlegen, denn auch die USA wollen Produkte nach Europa exportieren.

Ich denke, wir sollten uns weder den USA, noch Russland zuwenden. Wir sollten zuallererst mal schauen, dass wir in der EU einig sind. Die EU ist der grösste zusammenhängende Wirtschaftsraum der Erde. 

Sind sich die Mitglieder der EU einig, könnte das Ganze für die USA zum Bumerang werden. 

Die Zölle sind noch lange nicht durch. 

Die Zölle, soweit sie überhaupt eingeführt werden, wären eine protketionistische Maßnahme.
Unternehmen interessieren die Zölle, falls und wenn, nur sekundär.
Letztlich werden dadurch nur die Autos für den Verbraucher teurer.

Was Trump damit erreichen will ist, dass Autofabriken in den USA gebaut werden und nicht in Mexico.

Eine grundsätzliche Abwendung von den USA wird es nicht geben, die sind nach wie vor eine der größten Wirtschaftsnationen weltweit.
Diesen Teil des Marktes kann Russland nicht ersetzen.
Abgesehen von einer technologischen Abhängigkeit von den USA, auch hier ist Russland kein Ersatz.
Zweifelhaft wäre ohnehin, ob sich Deutschland oder Europa auf einen Wirtschaftskrieg mit den USA auch nur einlassen könnte.

Dass die USA die Nato verlassen werden ist bestenfalls Sci Fi.

Eine grundsätzliche Abwendung von den USA wird es nicht geben, die sind nach wie vor eine der größten Wirtschaftsnationen weltweit.

NOCH! ;)

Wenn dieser Irre auch nur die Hälfte dessen durchzieht, was ihm so den lieben langen Tag durch den Kopf geistert, könnte ich mir gut vorstellen, daß die US-Wirtschaft auf dem absteigenden Ast ist.

Alleine, wie schon jemand unten ausgerechnet hat, was ein I-Phone dann kosten würde (in Deutschland wäre es noch teuerer, da auch wir dann ja Zölle erheben würden). 

Mag sein, daß ein paar Tausend Jobs in die USA zurückgehen, aber das Zeug wird weitaus teurer, als es die paar Fabrikjobs ausgleichen könnte. Außerdem machen die Chinesen und Mexikaner die Drecksarbeit.

Ich will dann mal sehen, wie die Amis 12 Stunden am Tag malochen für paar Euro in der Stunde. ;)

Das ganze riecht sehr nach einer sich anbahnenden Wirtschaftskrise mit eventueller Inflation.

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@FreieWelt

Preissteigerungen funktionieren nicht im luftleeren Raum,sondern immer nur im Zusammenspiel mit jeweiliger Kaufkraft.

Diesen Pfad der Tugend hat Deutschland bereits mit der Agenda 2010 verlassen.

Die Ami's kennen das Konzept der creative Destruction. Etwas was deutsche Ökonomen und Wirtschaft ignoriert.
Wenn sich Deutschland jetzt bereits in Panik versetzt, was wird wohl sein, wenn Trump erst loslegen würde?
Wenn die Ami's einen Schnupfen haben, kriegt Deutschland einen Hustenanfall.

Irgendein Heilsbringendes Russland wird es nicht geben, weder jetzt, noch schnell.
Europa selbst in ein zahnloser Tiger, mit seinen maroden Banken.

Geht es gelassen an, wiralle sind nur Passagiere der Geschichte, wie einst auf der Titanic.

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@FreieWelt

Wenn dieser Irre auch nur die Hälfte dessen durchzieht, was ihm so den lieben langen Tag durch den Kopf geistert, könnte ich mir gut vorstellen, daß die US-Wirtschaft auf dem absteigenden Ast ist

Wie lange dauert eine Präsidentschaft? - Vielleicht 4 Jahre?

Sieh dir mal die Geschichte an, wie lange es dauert bis ein Imperium zusammenbricht (ohne verlorenen Krieg) und bitte nicht die UdSSR als Beispiel, denn selbige hat den Kalten Krieg auch dann verloren, wenn kein einziger Schuß gefallen ist! Die UdSSR hat sich maßlos überschätzt und praktisch selbst totgerüstet!

Dein "I-Phone"-Beispiel ist lustig, denn wen würde dessen drastische Verteuerung wohl treffen? Okay, wenn du generell auf iPhone stehst und Samsung, etc ignorierst, dann mußt du wohl tiefer in die Tasche greifen!

Aber was einen Wirtschaftskrieg betrifft, den kann sich weder Europa noch die USA leisten. Falls Trump so verrückt ist, dann bin ich jetzt schon gespannt wie die US-Multis das Weiße Haus belagern werden!?

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Ist die deutsche Armee stärker als US Armee?

Worum geht es jetzt überhaupt? Ob wir intensiveren Handel mit Russland treiben sollen, oder mit wem wir uns verbünden sollen?

Das sind zwei verschiedene Dinge. Beim Handel gibt es auch kein entweder oder, wie bei Bündnissen.

Außerdem kommt es auch darauf an, ob die Autos in der Menge in Russland absetzbar sind.

Ich kann mir nicht vorstellen das der russische Markt auch nur annähernd das Potential des Amerikanischen hat.
Einbußen würde es also hier und da geben.

Allerdings kann ich mir nicht wirklich vorstellen das Trump das umsetzen kann was er den lieben langen Tag so raus trötet...

Heute hat jemand mal ausgerechnet was ein iPhone kosten würde wenn es denn tatsächlich wieder in den USA hergestellt werden würde.
Keine knapp 600$ sondern etwa 1500$ - also das 2,5-fache.

Ähnlich undurchdacht sind seine Pläne für die Autoindustrie.

Da für mich keiner Deiner Punkte zutrifft kann ich nicht abstimmen.
Ich tendiere eher dazu Europa zu stärken anstatt sich an eine Großmacht zu hängen. Die Nato sollte aber keinesfalls zur Diskussion stehen.

Wir sollten mit den USA verbündet bleiben und keines der beiden Dinge wird Trump umsetzen

...dann hört dieser dämliche kalte Krieg endlich auf

Welcher Kalte Krieg? Meinst du den, der vor 26 Jahren endete?

Mit Rußland, das ist doch kein Kalter Krieg, lediglich ein bischen Gehacke, ohne daß irgendeine Seite beabsichtigt die andere anzugreifen!

Trump will 35 % Zölle auf Deutsche Autos

Das bezweifle ich und selbst wenn das so wäre - schockiert dich das? Im Gegenzug würde die EU US-Produkte mit Zöllen belegen - davon hat keiner einen Vorteil, zumal sich deutsche Autos weltweit besser verkaufen als US-Autos.

Aber ob nun mit oder ohne Zölle (die es früher (DM-Zeit) auch schon gab), wäre der russische Markt für Deutschland winzig im Vergleich zum US-Markt - Rußland kann für uns wirtschaftlich überhaupt kein Ersatz sein.

Was Rohstoffe und besonders Erdgas betrifft - das liefert Putin uns sowieso! Muß er, denn Rußland benötigt Devisen. Und mehr wollen wir von Rußland ohnehin nicht haben, denn das würde uns zu abhängig machen.

Was die NATO betrifft - warum sollen die USA denn austreten, wo sie doch mindestens genauso von der NATO profitieren wie die Europäer? Selbst wenn Trump das tatsächlich wollte, so schafft er das garnicht vor Ablauf seiner Präsidentschaft.

Welthandel ist das eine, militärische Bündnisse das andere.

Im Idealfall sind wir in einem starken militärischen Bündnis eingebettet und handeln mit der ganzen Welt. 

Die NATO ist ein starkes Bündnis, das uns auch nicht davon abhält, Handel mit Russland zu treiben. Somit gibt es derzeit keinen Handlungsbedarf.

Die NATO ist ein starkes Bündnis, das uns auch nicht davon abhält, Handel mit Russland zu treiben. Somit gibt es derzeit keinen Handlungsbedarf.
Die Sanktionen gegen Rußland wurden von den USA initiiert, während sie selbst, also die USA weiter munter Handel mit Rußland treiben. Sind schon Schlaumeier, nette Verbündete haben wir da!

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@FreieWelt

Auch wir treiben weiterhin Handel mit den Russen. Die Sanktionen sind ja kein Totalhandelsverbot auf alles...

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@FreieWelt

Die Sanktionen gegen Russland haben nichts mit der NATO zu tun, sondern das sind Beschlüsse der Europäischen Union. Die USA sind kein EU-Mitglied, daher betrifft es sie nicht.

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Wir sollten aus der NATO austreten und dann neutral bleiben

Wir sollten uns von niemandem abhängig machen, uns aber mit den unmittelbaren Nachbarländern gutstellen. 

Ein Verteidigungsbündnis in Mitteleuropa wäre vielleicht eine Option, um Neutralität zwischen USA und Rußland bemüht. So sehe ich das. Die Amis sollen ihr Ding machen und die Russen was sie für richtig halten, aber wir sind wir und gehören eigentlich zu keinem der beiden. Kulturell sind wir eher mit Rußland verbunden, aber doch noch meilenweit von deren Mentalität entfernt.

Wir sollten mit den USA verbündet bleiben, trotz Strafzöllen und Rückzug aus NATO

Trump erzählt viel, wenn der Tag lang ist. Straf- oder Schutzzölle kann er nicht ohne parlamentarische Mehrheit beschließen.

Protektionistische Maßnahmen, gar Handelskriege richteten sich stehenden Fußes bummerangmäßig gegen die USA.

Das Gros deutscher Autos, die in den USA verkauft werden, wird im Übrigen ohnehin auch dort produziert...:-)

Russland hat überhaupt nicht die Kaufkraft, einen Ausfall der USA als mittlerweile größter Außenhandelspartner der Bundesrepublik zu kompensieren.

Und mit dem autokratischen, kriegslüsternen und Neoimperialismus betreibenden Putin will ich keinen Schulterschluss. Russland in seiner momentanen Verfassung ist für jede freiheitliche Demokratie ein natürlicher Feindstaat.

Nur mit dem Unterschied, daß Trump die republikanische Mehrheit hinter sich hat.

Ja genau davon gehe ich ja aus, daß Trump die USA richtig an die Wand fährt, eben wegen der Gegenreaktionen.

Der Größte Außenhandelspartner ist Frankreich

Da bin ich froh, daß wir mit den USA wahre Friedensengel an der Seite haben. Bis vor kurzem sogar mit Friedensnobelpreisträger an der Spitze. Ist jetzt nicht Dein ernst, oder?

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@FreieWelt

Nur mit dem Unterschied, daß Trump die republikanische Mehrheit hinter sich hat.

Hat er die? Vor allem bei unsinnigen Entscheidungen? Das will ich bezweifeln.

Der Größte Außenhandelspartner ist Frankreich

Laut Statistischem Bundesamt waren es 2015 die USA
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Aussenhandel/Tabellen/RangfolgeHandelspartner.pdf?__blob=publicationFile

Da bin ich froh, daß wir mit den USA wahre Friedensengel an der Seite haben.

Mir sind Amis lieber, die die EU in Ruhe lassen, als Russen, die die EU zerstören wollen.

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@Neapelgelb

Danke, nein hatte wahrscheinlich noch eine ältere Zahl im Kopf, irgendwo lag Frankreich mal an erster Stelle, war vielleicht aber auch bezogen auf den Export, ist schon ein Weilchen her und habe nicht neu nachgeschaut.

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@dataways

Mir sind Amis lieber, die die EU in Ruhe lassen, als Russen, die die EU zerstören wollen.

Die letzten großen Wirtschaftskrisen gingen allesamt von den USA aus. Das hat das Gefüge in der EU noch viel mehr zerüttet, als es Putin mit Sanktionen (die ja eine Antwort auf die europäischen Sanktionen waren) tun könnte.

Die EU braucht niemand zerstören, wenn zerstört sie sich von ganz alleine. Das merken jetzt auch die Politiker. Glaubst Du, die haben umsonst die Roaminggebühren abgeschafft?

Das fällt ihnen früh ein, nach dem sie den Bürgern mit tausenden Vorschriften vorher auf die Nerven gingen, kommt jetzt mal was sinnvolles.

Nicht falsch verstehen, ich finde es grundsätzlich begrüßenswert, wenn sich Staaten verbünden und wir einen Kontinent ohne Grenzen haben - klappt aber auch nur, wenn dann die Außengrenzen geschützt werden. Und wenn die Nachteile des Euro (gesunkene Kaufkraft) gegen den sehr geringen Vorteil, daß man an der Grenze nicht mehr umtauschen muß, überwiegen - dann ist das dem Bürger nicht unbedingt begreifbar.

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@FreieWelt

Die letzten großen Wirtschaftskrisen gingen allesamt von den USA aus.

Neapelgelb hat recht. Du hast zuwenig Ahnung von Weltwirtschaft. Es gab eine große Asienkrise und mehrere in Südamerika, die weltweite Auswirkungen hatten.

Diverse Wirtschaftskrisen in Russland hatten keine Auswirkungen in der Welt, weil Russland keine große Wirtschaftmacht war und ist, denn wer investiert schon gerne in ein hochkorruptes Land ohne Rechtssicherheit?

Glaubst Du, die haben umsonst die Roaminggebühren abgeschafft?

Roaminggebühren - das Mega-Thema! Das beschäftigt uns seit Jahrzehnten, ach warte mal, Handies gibt es ja erst seit den Neunzigern. Und in China ist ein Sack Reis umgefallen.

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@FreieWelt

Der US-Kongress hat zwar - noch - eine republikanische Mehrheit. Aber so richtig sehe ich nicht, dass die geschlossen hinter Trump steht. Die republikanische Kongressmehrheit gehört vielmehr zu jenem Establishment, gegen das Trunp Wahlkampf geführt und wiederholt düpiert hat. Da gibt es genügend Leute, die nur darauf warten, aus der Position "hinter Trump" nicht zu unterstützen, sondern das gewetzte Messer zu zücken....-)

Mit den USA teilen wir prinzipiell die gleichen freiheitlich-demokratischen Werte - mit dem Ex-KGB-Offizier Putin nicht.

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@FreieWelt

Die republikanische Mehrheit hat Trump eben nicht hinter sich! Wenn du mal den Wahlkampf verfolgt hättest, dann wüßtest du, daß er gegen erhebliche Widerstände der Reps Präsidentschaftskandidat blieb!

Und wieviele Reps ihn im Kongreß tatsächlich unterstützen muß sich erst noch zeigen!

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Wir sollten aus der NATO austreten und dann neutral bleiben

Hier ist dir ein Denkfehler unterlaufen. Diese 35% Strafzoll sollen ja nur auf Autos die eingefuehrt werden. Da DE mit allen Autoherstellern in den USA produziert, wuerde es demnach hier keine Strafe geben.

Allerdings soll ja in Mexico ein DE Autowerk gebaut werden, da sieht es denn schon anders aus. 

Die guten Handelsbeziehungen mit Russland hat man, bis auf Erdgas, abgebrochen. Kurzsichtig und wahrscheinlich von schlechten Ratgebern gedraengt, wird das irgendwann ein Bumerang werden.

Ich kaufe immer noch russischen Vodka ;)

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@Neapelgelb

Es gibt keinen Besseren. Zuviel davon soll ja die Hirnzellen zerstoeren, also gibt es jede Menge Trinker. lach, zetra.

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Wir sollten genau lesen, was Trump gesagt hat. Im BILD-Interview hat er speziell auf BMW bezogen gesagt, dass er nicht duldet, dass BMW im Billiglohnland Mexiko investiert und Autos produziert, um sie dann teuer auf dem US-Markt zu verkaufen. Das passt voll und ganz in seine Strategie: Arbeitsplätze für die USA. Das Gegenteil erleben wir in Deutschland: Deutschs Geld statt für Rentensicherung für marode italienische Banken. Da muss man sich halt entscheiden, was man will. In aller Welt ein gutes Kind sein, dem man frei in die Taschen greifen kann oder ein böser, der erst mal für das eigene Haus sorgt. Mir ist letzteres lieber. Das nennt man im Linkenland neuerdings "rechts". Ich wäre auch nicht nach Obamas Pfeife getanzt und hätte unsere Wirtschaftsbeziehungen zu Russland ruiniert. Da bin ich sogar mit Frau Wagenknecht einig.

Er hat einen Hass auf Mexiko wie Hitler auf die Juden.

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@AntwortMarkus

Na da konnte man sich neulich - allerdings nur spät nachts - sogar in unserem TV informieren, wo ein sehr kritischer Beitrag über die Grenze Mexiko - USA gezeigt wurde und auch, dass das ganze Grenzgebiet auf mexikanischer Seite von Schmugglerbanden beherrscht wird und niemand von dort in die "Freiheit" kommt, ohne sich vorher deren kriminellen Bedingungen zu unterwerfen. Trump verachtet die mexikanische Regierung, weil sie keinerlei Kontrolle über ihr Land hat und die Gangster es dort treiben, wie sie Lust haben, oft Hand in Hand mit Militärs und Polizei, die geschmiert werden. Wenn ich Dir böse wollte, würde ich Dir ein Leben in Mexiko wünschen, aber nicht als einer der wenigen Superreichen und Machtgruppen.

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@AntwortMarkus

Naja, ganz so übertreiben würde ich jetzt auch nicht. Er will eben keine illegalen Einwanderer im Land und keine Arbeitsplätze dorthin ausgelagert sehen. Aber regelrechten Haß sehe ich da jetzt keinen, oder hat er sowas mal gesagt?

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dass BMW im Billiglohnland Mexiko investiert und Autos produziert, um sie dann teuer auf dem US-Markt zu verkaufen. Das passt voll und ganz in seine Strategie: Arbeitsplätze für die USA.

Wer soll die dann noch kaufen wenn sie 20, 30, 40% teurer sind?
Da kann man auch den Strafzoll in Kauf nehmen, zumal die Fabriken in Mexiko ja schon stehen bzw. im Bau sind - in den USA müsste auch das erst geleistet werden.

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@Crack

@Crack

Trump ist an den Fehlentscheidungen von BMW nicht interessiert. Den interessiert nur, Industriearbeitsplätze in die USA zurückzuholen, weil das schmucke Silicon Valley die arbeitslosen Industriearbeiter nicht ernähren kann. Das hat er seinen Leuten, die ihn gewählt haben versprochen und nicht den Schauspielern von Hollywood, die gegen den bösen Trump waren, auch wenn sie von Filmen mit überbordender Gewalt reich geworden sind.

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@berkersheim

Trump ist an den Fehlentscheidungen von BMW nicht interessiert.

Nicht nur BMW lässt in Südamerika produzieren, das tun fast alle Fahrzeughersteller. Du siehst somit bei Allen eine  Fehlentscheidung?

Den interessiert nur, Industriearbeitsplätze in die USA zurückzuholen,

Dann sollte ihm jemand sagen das es so nicht funktioniert.
Mit Strafzöllen tritt er eine Lawine los deren Ausmaß man nicht  abschätzen kann.

Das hat er seinen Leuten, die ihn gewählt haben versprochen

Das er sich zu weit aus dem Fenster gelehnt hat wird ja nicht nur von mir unterstellt.
Trump wäre nicht der erste Politiker der Wahlversprechen nicht einhalten kann - er ist allerdings der Erste bei dem das in großem Maß vorher absehbar ist.

Warum Du hier Rentensicherung, marode Banken und
Schauspieler aus Hollywood ins Spiel bringst hat einen tieferen Sinn? Oder einfach nur das übliche an den Pranger stellen?

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@Crack

Trump wäre nicht der erste Politiker der Wahlversprechen nicht einhalten kann 

Sehe ich anders. Trump will ja als eben dieser Märtyrer in die Geschichte eingehen. Als der große Mann, der dem Normalbürger geholfen hat. Daß seine Pläne nicht klappen, will er nicht wahrhaben. 

Amerika ist das Größte, Amerika ist das beste Land und alle anderen Länder blicken neidisch nach Amerika und würden alles dafür tun, um mit dem (unter seiner Regierung noch großartigeren) Amerika handeln zu dürfen. Weil Amerika ist das beste und Notfalls gibts ja immernoch die Armee. Atombomben wurden ja auch nicht zum Spaß gebaut. So oder so ähnlich muß dieser Typ denken.

Dazu ist er nicht nur Größenwahnsinnig sondern Narzißtisch veranlagt. Ich würde dazu tendieren, er würde seine Pläne umsetzen, und wenn es nur dazu dient, wie Nero in die Geschichte einzugehen.

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@Crack

@Crack

Jede Investition ist eine riskante Zukunftsentscheidung. Und wenn 10 Firmen sich verkalkulieren, was die künftige Politik der USA angeht, dann werden die Fehlentscheidungen nicht richtiger. Was funktioniert und was nicht, ist reine Theorie, da wird man sehen. Ich finde es nur interessant, wie viele schon den Stab brechen, den Trump noch gar nicht in der Hand hat. Seine Signale sind deutlich: USA first! Unser Land, unser Volk zuerst ist schon immer für Linke ein Graus. Das muss man aber nicht teilen. Musst Du einen anderen suchen, der diesbezüglich Deine Meinung teilt - ich nicht.

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@FreieWelt

@ FreieWelt

Oh je oh je: Schon lange nicht mehr bis zum erbrechen spekuliert und dem "Psychologen in mir" freien Lauf gelassen. Gnade uns Gott vor Deinem Psychoscharfblick.

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@Crack

andersrum: Trump wär der erste, der sie einhalten kann. 

Trump hat ein Problem: Seine Vorhaben kosten die USA einen Haufen Geld. Und das haben sie nicht. Der Kongress weiß das. Trump offenbar nicht.

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@Neapelgelb

@ Neapelgelb

Nur langsam. Senat und  Repräsentantenhaus sind republikanisch wie Trump. Mit denen wird er sich einig. Immerhin waren die es, die Obama ordentlich Knüppel zwischen die Füße geworfen haben, als die Schuldengrenze angehoben werden sollte. Die unterscheiden wahrscheinlich sehr genau, ob Schulden für Investitionen oder für Sozialkonsum. Das ist bekanntlich ein großer Unterschied.

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@FreieWelt

Geschaeftsleute sind keine Personen, die Mertyrer verehren.

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@FreieWelt

Der arme Nero......

Die Historiker tendieren inzwischen dahin, daß Nero zwar ein bischen kirre war, daß die diversen Grausamkeiten aber eher eine großangelegte Rufmordkampagne waren

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Trump redet von Dingen die er alleine garnicht beschließen kann und von denen er keine Ahnung hat.

Also sorge dich nicht um ungelege Eier. Der wird schon auf den Boden der Tatsachen kommen.

Wir können ja auch strafzölle für amerikanische Waren verlangen und dann erledigt sich das schon von selbst.

Es gibt bereits Handel mit Russland. Und Investiionen der Autobauer z.B. Allerdings ist der Markt dort eingebochen, die Leute  haben kein Geld, um sich deutsche Autos zu kaufen.
Viel Geld wurde da verloren

Außerdem hat Russland nur halb soviel Einwohner wie die USA, der Markt ist also auch noch kleiner. 

Frage, was also soll man den Russen verkaufen?

Die Russen haben aber wieder mehr Geld, wenn wir von ihnen die Rohstoffe kaufen. Außerdem kann Rußland gute Sofware machen und Rußland will ein eigenes System entwickeln. Das könnte zum Renner werden.

Alleine Kasperski, Yandex, das Yotaphone aber sogar so primitive Dinge wie vk zeigen, daß russische Software locker mit amerikanischer mithalten kann.

Die Amis wollen unsere Autos nicht mehr kaufen? Dann kaufen wir eben kein Microsoft mehr. 

Ja und da sich die USA gerade bei Mexico und China so richtig beliebt machen, kann es durchaus sein, daß diese dann auch lieber russische Software und Technologie nutzen werden - was natürlich immer an einen Übergangszeitraum gebunden ist.

Die Einwohnerzahl an sich hat weniger zu sagen, Deutschland hat noch weniger Einwohner als Rußland, vom Wohlstand her aber besser dran als alle beiden :)

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@FreieWelt

Du hast leider zu enig Ahnung von Weltwirtschaft, träumst dir nur was zusammen. 

Hast du eine Vorstellung, was es und kosten würde von Microsoft auf eine noch nicht entwickelte russische Software zu wechseln? 

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@Neapelgelb

Was mir noch viel viel lieber wäre, wenn wir schon Geld ausgeben würden, ein eigenes Betriebssystem entwickeln. Und am besten eine Programmiersprache, die auf der Deutschen Sprache basiert, dann haben es ausländische Hacker nochmal ein Stück schwerer.

Da wird meines Erachtens für ganz anderer Schwachsinn Steuergeld verschwendet.

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@FreieWelt

ich rede nicht von Steuergeld. Der Staat bezahlt mir mein Betriebssystem nicht. Ich rede von Volkswirtschaft. Aber davon verstehst du zu wenig. Du bist da unbewaffnet, wie dein Kommi her u.a. zeigt. Also streite besser nicht mit mir. 

Ein System in deutscher Sprache würden wir nur in De verkaufen können.


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@FreieWelt

Dein Kommentar zeugt nicht gerade von weltwirtschaftlichem Sachverstand. So  einfach ist das alles nicht.
Mal eben die USA als Handelspartner aufgeben und Russland Rohstoffe abkaufen, damit die Geld haben, um deutsche Autos zu kaufen.

Das ist eine Lischen-Müller-Idee

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@vitus64

Ja, Taka-Tuka-Denke. Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt.

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@FreieWelt

Von Bündnispolitik über Handelspolitik zu so Kleinigkeiten wie Programmiersprachen ...

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@vitus64

Die USA ist doch clever, sie kaufen die DE- Autos und holen sich den Preis wieder zurueck. VW. hat natuerlich selber Schuld.

Wer zahlt mir denn die Kosten , ein 1,8 Ltr. Chevrolet, der 15 Liter frisst und die Haelfte davon waeren vielleicht akzeptabel?

Wenn ein Auto fuer zwei frist, wie sieht es dann mit der Umwelt aus? Dieses Auto wurde uebrigens in Brasilen gebaut, wie war das mit den 35% Steuern?

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Man sollte auch mal im Auge behalten, daß das russische Brutto-inlandsprodukt nur halb so hoch wie das deutsche ist, also womit wollen die Russen überhaupt bezahlen?

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Ich finde dass durchaus eine gute Idee, in Russland neue Absatzmärkte zu suchen. Auch wenn Russland gegen die Ukraine Krieg geführt hat, und sie besetzt, bzw. als russisches Staatsgebiet beansprucht, würde ich mein Leben und meine Zukunft eher in die Hände von Putin und co. legen als in die von Trump.

Rußland betrachtet nur die Krim als sein Staatsgebiet, was angesichts 80 % Russen, welche von der ukrainischen Regierung verfolgt wurden,(sie durften ihre Muttersprache nicht mehr sprechen) kein Wunder ist. Es gab ein Referendum und die Krim wurde Teil der russischen Föderation.

In diesem "Krieg" fiel kein einziger Schuß, weil es eben kein Krieg war sondern eine Sezession.

Anders in Lugansk und Donjetsk - dort kämpfen "Rebellen" wie man es im NATO Sprech nennen würde, gegen die ukrainische Regierung. Diese russischen Rebellen wehren sich gegen das autoritäre Regime aus Kiew und natürlich ist Rußland so lieb und läßt denen auch mal ein paar Waffen über die Grenze zukommen. So wie die USA auch "Rebellen" in aller Welt unterstützt.

Der maßgebliche Unterschied ist allerdings, daß die Russen in der Ostukraine (und auch dort nur zwei Oblasten) einfach nur ihre Ruhe haben wollen und Autonomie, eventuell sich sogar Rußland anschließen, während die lieben Rebellen auf der guten Seite anderen den Schädel runterhauen oder die Bevölkerung in Aleppo in Geißelhaft nahmen.

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Nur, daß es in Russland keine Märkte gibt.

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@Neapelgelb

Das ist ein Vorurteil, daß Rußland nur aus Plattenbausiedlungen, Alkoholikern und Babuschki bestünde.

Das war unter Jelzin so, unter Putin hat sich da einiges getan, der Mittelstand wurde gestärkt, sogar die Geburtenrate ist angestiegen, die Lebenserwartung stieg um mehrere Jahre (knapp zehn Jahre meine ich, müßte man mal auf google statistics schauen, da sieht man es genau).

Der Mittelstand ist noch nicht so reich wie bei uns, aber macht doch Fortschritte. Viele Russen haben auch ein eigenes Haus. Sie müssen keine Miete bezahlen. Nebenkosten sind auch viel günstiger als bei uns - die können sich mehr Geld auf die Seite legen und davon z.B. Autos kaufen.

Schau mal, was für Autos in Moskau rumfahren - nach Ladas mußt Du da lange suchen (wobei selbst Lada enorm aufgeholt hat, schau mal was die mittlerweile für Modelle haben, sogar Sportwagen!)

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@FreieWelt

Es gibt viele reiche Russen, aber es gibt keine breite Mittelschcht, und wie üwrde z.B. deutsche Autos kaufen und hat es in der Vergangenheit auch getan. Aber der Rubel ist am Ar... und die Wirtschaft liegt darnieder und Putin ist auf seine Weise so unberechenbar wie Trump. Deutsche Autobauer haben richtig viel Geld bereits in Rußland verloren.

Die Arbeitslosigkeit ist nicht so hoch, aber die Inflation. Die Löhne sind zu niedrig. 

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@FreieWelt

Ja uns Jelzin wurde durch amerikanische Propaganda erst zum Presidenten an statt seinen Gegner einen Kommunisten der hätte  Russland  stabil gehalten und nicht westliche Märkte die eigenen zerstören lassen!

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Wir sollten mit den USA verbündet bleiben und keines der beiden Dinge wird Trump umsetzen

Hunde, die bellen, beissen nicht.

Wir sollten aus der NATO austreten und dann neutral bleiben

Sollte Trump wirklich Geld von uns wollen, sollte man aus dem Verein austreten. Aber Rußland würde ich mich nicht freiwillig anschließen wollen. Das paßt von der Mentalität vorne und hinten nicht zusammen.

Rein und raus ? Selbst ist der Mann.

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Was interessieren mich die Umsätze der dt. Autobauer. Die zahlen eh keine Steuern. Gepfiffen auf die!

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