Geothermie/Erdwärme, wie siehts aus?

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4 Antworten

@Mommo Du solltest schon lesen was FireHair für eine Frage gestellt hat. Denn wenn FireHair von Kollektoren spricht will er doch keine Bohrung!?

Frage: Ist die Installation von den Kollektoren sehr teuer?

Antwort: Teuer ist errst einmal ein relativer Begriff, was für den einen teuer sein mag ist für den anderen vielleicht Taschengeld (übertrieben dargestellt). Deshalb denke ich sollte man die ganze Sache aus einem anderen Blickwinkel sehen. Denn wenn es sich für mich vom ersten Moment an rechnet, dass ich gegenüber einer anderen Heizungsform Geld spare und diese sich dann auch noch in absehbarer Zeit wieder armotisiert, so ist der Betrag der dahinter steckt erst einmal zweitrangig. Denn ich muss ja immer Äpfel mit Äpfel vergleichen. So viel erst einmal dazu. Wenn Du genau wissen willst was du bezahlen musst, dann lass dir doch einfach ein kostenloses Angebot erstellen. http://www.erdwaerme-loesung.de/kostenloses-erdwaerme-angebot.html

@Mommo Zitat" weil die Pumpe für das Wasser auch Strom benötigt und deshalb rentiert es sich zwar aber erst nach langer Zeit." Das ist blödsinn. Das sich die Erdwärme Heizung wegen des Stromverbrauchs erst nach langer Zeit rentiert ist nicht richtig. Es rentiert sich, man sagt auch armotisiert, deshalb erst Jahre später weil die Anschaffungskosten höher sind als bei herkömlichen Heizungsarten.

@Mommo Zitat "Außerdem sollte man einen zeimlich großne Garten und Keller haben" Aha, für was denn bitte? :-) Eine Ölheizung mit den dazugehörigen Tanks benötigt doch viel mehr Platz.

@Momo Zitat "Anlage nicht sichtbar ist da sie nur im Keller und unter der Erde liegt" Aha, sehr interessant, wo steht denn deine andere Heizung? Im Wohnzimmer oder im Garten? Selbstverständlich ist die im Keller, so wie eben fast jede andere Heizung auch**.

@Momo** Zitat "Ich selbst würde mir solch eine Anlage aber nicht nocheinmal anschaffen, kann also nur davon abraten :)" Aha, weshalb denn? Keine Begründung, Hauptsache mal was geschrieben.

Frage: Muss ich dann noch was für den Strom bezahlen? Antwort: Musst du denn für den Strom jetzt nichts bezahlen? Selbstverständlich bezahlst du für den Strom nach wie vor. Jedoch ist das, was für den den Strom bezahlst, bei einer Erdwärme Heizung zum Beispiel durch Flächenkollektoren oder durch eine Luftwärmepumpe nur ca. 30% von dem was du bisher an Energiekosten für eine Öl- oder Gas bezahlst hast.

Es muss jeder für sich selbst wissen was er macht, Fakt ist jedoch das heutzutage eine umweltfreundliche Heizung durchaus bezahlbar ist. Und auch die Armotisationszeiten einer solchen Heizung sind durchaus annehmbar. Denn nach der Armotisation wird dann nur noch gespart. Auch ist eine Erdwärme Heizung sehr wartungsarm.

In diesem Sinne, viel Spaß mit der neuen Heizung! PS: Erneuerbare Energien werde ja auch noch vom Staat gefördert!

Uhhh gibts da nen kleinen besserwisser? hör auf mich zu zitieren ey, das nervt echt

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Erdwärmekollektoren gibt es als Flächenkollektoren, Rohre oder Matten Die in ca. 1,20 meter Tiefe verlegt werden. Selbige kann man auch in Gräben verlegen, die heißen dann Grabenkollektoren, Das geht sogar in die Baugrube, wenn man mind. 1,20 m von der kellerwnd weg einbauen kann. Weil der Boden u. U. friert und die Kellerwände eindrückt.

Andere Lösungen sind Säulenkollektoren, die ein Gartenbauer nit einem einfachen Bohrgerät ein paar Meter tief einbauen kann. Mir gefallen am Besten für einen Neubau die Erdwärmekörbe von BetaTherm aus Wangen. in Verbindung mit einer Klimadecke kann ich im Winter Kälte in die Erde bringen und im Sommer die Wärme für die Heizung. Gegenüber Säulenkollektoren benötige ich größere Flächen von ca. 25 m² je Korb. Für ein Einfamilienhaus reichen oft 3 - 5 Körbe und einen Teil kann ich durch Leitungen in den Gräben auch noch ersetzen. Die Körbe kosten um die 500,- € und bringen um die 1,5 kW Entzugsleistung. Eine Solewärmepumpe hat einen COP von über 4, 6 = rund 80% Erdenergie und 20% Srom. mit einer Solarwärmepumpe wird man effektiver, indem man die Überschusswärme in der Erde speichert. oder Abwasserleitungen u. ä. in den gleichen Gräben zum Kanal führt und auch noch das Regenwasser über die Gräben versickern läßt. COP's von 6, 5 und mehr sind erreichbar. Jetzt hängen wir noch so einen Korb in eine Jauchgrube...

Es muss aber immer Wasser von oben kommen, unter einer versiegelten Oberfläche sind alle Erdkollektoren schnell ausgelutscht. Gegenüber den Erdwärmesonden haben sie nicht nur physikalische Vorteile, weil immer Energie nach kommt und die Eisklotzbildung immer wieder reversiert werden kann. (Bei der Eisbildung wird die 80-fache Energie frei! ...und ugekehrt. beim auftauen)

Erdkollektoren eigenen sich auch zum Speichern. dann sollten sie in einer Wanne stehen oder z. B. unter Keller- oder Garagenböden. Wenn das Grundstück noch offen ist - bei Neubauten ist der aufwand für Erdkollektoren gering. Bei Flächenkollektoren kann das Gelände kaum mit Bäumen bepflanzt werden...

Die anderen Kollektorarten sind da nicht so sensibel..

Ich würde auf jeden Fall Kollektoren und Sonden IMMER mit Wärmequellen koppeln, Solarwärme oder Kühlabwärme von z. B. Klimadecken. Klimatop, Klimasan, DX-Decke, Rudolph betonwerke >green-code, Schmid-Ziegeldecke und andere. Die sparen auch noch über 25% Energie.

Übrigens, eine 10 kW Wärmepumpe brauch nur ca. 8 kW aus der Erde, weil ja der Strom - die Primäenergie - die Lücke deckt. Auskünfte auch von dem Verein feh-energie@aon.at

Also so eine Anlage ist zwar zeimlich teuer so zwischen 10000 und 20000 € aber auch zeimlich effektiv. Trotzdem ist der Einbau zeimlich aufwendig und bei den Bohrungen kann ziemlich schnell was schief gehen. Strom braucht man trotzdem noch, weil die Pumpe für das Wasser auch Strom benötigt und deshalb rentiert es sich zwar aber erst nach langer Zeit. Außerdem sollte man einen zeimlich großne Garten und Keller haben. Der Vorteil wäre natürlich, dass man die Umwelt schont und dass die Anlage nicht sichtbar ist da sie nur im Keller und unter der Erde liegt. Ich selbst würde mir solch eine Anlage aber nicht nocheinmal anschaffen, kann also nur davon abraten :)

Wer mit Geothermie heizt, heizt zu 30% mit Strom. Demzufolge stellt sich die Frage, wie sich der Strompreis gegenüber den Brennstoffkosten verhält. Da wir uns vermehrt auf teuren Zufallsstrom verlassen, werden die Strompreise garantiert durch die Decke schießen. Wärmepumpen gehen auch schon mal kaputt. Wirtschaftlicher ist da gegebenenfalls eher ein Festbrennstoffofen im Heizungskreis integriert.

Geothermie ist übrigens auch eine Form der friedlichen Nutzung der Kernenergie.

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