Geothermie Energiegewinnung

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1 Antwort

In die Bohrung werden Plastikröhre heruntergelassen. 4Stk in der Regel, jeweis zwei führen das wasser herunter bis zum Umkehrstück und zwei wieder nach oben (also 2 Wasserkreisläufe entstehen so bis zum unteren Ende der Bohrung und wieder zurück). Die Erdlochröhre werden mit Wasser oder Wasser & Frostschutzmittel Mix = Sohle gefüllt.

Die Röhre werden dann ins Haus geleitet und an die Wärmepumpenanlage angeschlossen. Die allbekannte Heizkreislauf des Hauses wird auch an die Wärmepumpe angeschlossen. Die Wärmepumpe ist vorzustellen wie eine umgekehrt funktionierende größere Kühlschrank und sieht auch etwa wie eins aus... ist im Heizraum untergebracht.

Nun im Betrieb der Wärmepumpe treibt diese beide Kreisläufe an (Heizkreislauf und Erdbohrungskreislauf = Sohlenkreislauf). jetz etwas vereinfacht ... Somit kommt das Wasser(Sohle) mit der Temperatur in Tiefen der Erde zum Wärmepumpe. Die Wärmepumpe entzieht mit einem Aggregat (ähnlich wie ein Kühlschrank hat) die Wärme des Wassers aus dem Erdkreislauf und schickt wieder kälter nach unten zum "wieder Aufwärmen". Mit der entzogene Wärme heizt der Aggregat die Hiezwasserkreislauf des Hauses auf.

Die Wärmepumpe verbraucht Strom um die Erdkreislauf und die Heizkreislauf zu betreiben und auch um sein Aggregat (zum Wärmeentziehen und damit Heitzen) anzutreiben. Dazu zieht/verbaucht die Strom (Wärmepumpenstrom in der Regel vom lokalem Stromanbieter). 1 kW so verbrauchte (eingesteckte) Energie entzieht der Erde 4,3 kW kostenlose Energie Energie und führt das Hausinnere 1+4,3=5,3 kW Heizenergie zu.

Diese Heizung ist permanent einsatzfähig (egal ob Tag oder Nacht, sonnig oder bewöklt, herbstlich oder tiefster Winter mit Tagesfrost) mit konstantem Effektivität.

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