George Floyd Rassismus?

15 Antworten

Weil einerseits Rassismus existiert und andererseits Medien und Aktivisten einen Aufhänger suchen (insbesondere letztere brauchen einen Grund, Geschäfte zu beschädigen).

Tatsächlich waren die meisten durch die Polizei Erschossenen Weiße (ca. 45%, 2016), Schwarze machten 20% aus. Ja, letztere entsprechen nur 13% der Bevölkerung, aber man muss das in Relation zur Zahl der Straftaten sehen, die aus welchen Gründen auch immer oft außen vorgelassen wird. Schwarze sind verantwortlich für die Hälfte der Morde und ca. 60% der Raubüberfälle in den USA. Je öfter man mit der Polizei zu tun hat, desto wahrscheinlicher werden Eskalationen mit dieser.

Natürlich war es Mord des Polizisten aber warum ist es gleich rassistisch?

Weißt du, man wird nicht übernacht zum Mörder, aber in kleinen Schritten.

In den USA zweifelte über Jahre hinweg die Mehrheit der Weißen, dass solche Situationen überhaupt ein Mord sind. Es gab viele Floyds und viele Eric Garners und oft gab es ein Video dazu, aber die Mehrheit der Weißen sagte immer "Nein, aber aus einem anderen Winkel würde man sicherlich sehen, dass der Schwarze es voll verdient hat".

Hier in Deutschland bist du nicht gewohnt solche Videos zu sehen und erkennst den Mord, aber der Rassismus ist unbequem für dich, deswegen willst du so vermute ich nach einem Video alles wissen, ohne überhaupt die Kultur, die Geschichte und all die anderen Vorfälle zu berücksichtigen, in denen niemand irgend eine Ungerechtigkeit erkennen konnte.

Wer den Rassimus und den Mord aber schön redet, der Mordet mit und drückt selbst das Knie noch tiefer in den Nacken.

Genau so ist es.

Bei anderen Fällen wird immer darauf verwiesen, dass Niemand vorverurteilt werden soll und man alle Ermittlungsergebnisse abwartet.

Hier ist es genau anders - und die Medien, die uns sonst vor Vorverurteilungen warnen machen dabei überwiegend mit.

Es geht dabei um politische Instrumentalisierung. Was politisch passt wird medial unterstützt, was nicht passt wird verurteilt. Man könnte es auch Propaganda nennen.

Über die Gewalt, Zerstörung und Toten bei den Protesten in den USA wird kaum kritisch berichtet - auch wird nicht auf die Statistiken hingewiesen, sind die kritischen Gegenstimmen auch unter den Schwarzen selbst nicht zu sehen und vieles weitere wird ausgeklammert. Es passt einfach nicht zur politischen "Agenda".

Ähnliches bei den Anti-Corona und #BlackLivesMatter Demos hier. Bei den Anti-Corona Demos wurden viele Leute wegen Nichteinhaltung der Abstandsregeln verhaftet und die Teilnehmer medial verurteilt - bei den #BlackLivesMatter Demos waren die Abstandsregeln dann kein Thema mehr.

Niemals vergessen:

"All animals are equal, but some animals are more equal than others."

Woher ich das weiß:Hobby – Ich lese gern.

Ja, es gibt Rasissmus, aber diese Unruhen muss man in einem weiteren Kontext sehen. Es gibt so viele Probleme mit Polizeigewalt, Waffen, Arbeitslosigkeit ...

Rassismus ist halt das, was die meisten gleichermaßen ablehnen. Die anderen Themen sind halt kontroverser und deswegen nicht in der öffentlichen Aufmerksamkeit. Es geht einfach sehr vielen Leuten schlecht.

Schau dir mal Dokus über Obdachlosigkeit in den USA an. Das ist purer Horror dort.

Ja den gibt's. Und hast nicht zu knapp... Aber er wird bagatellisiert. Ähnlich wie bei der Diskussion Mann/Frau ... Männer sind häufiger Opfer von Gewalt als Frauen... Dies wird als weniger schlimm angesehen, da sich das Opfer doch besser wehren kann. So auch bei Rassismus gegen Weiße... Weniger schlimm daher weniger erwähnenswert.

Ich bin aber der Meinung, dass beides derselben Erwähnung wert sein muss.

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