Geographie Deutschland: Wie unterscheidet sich ein Stadtstaat von einem Bundesland?

8 Antworten

Stadtstaaten haben verglichen mit anderen Bundesländern die Besonderheit, dass kommunale und staatliche (Landes-) Ebene identisch sind.

Dies trifft in Deutschland nur auf Berlin und Hamburg zu. Bremen ist somit kein Stadtstaat, da das Land Freie und Hansestadt Bremen aus den Städten Bremen und Bremerhaven besteht und somit o. g. Definition für einen Stadtstaat nicht erfüllt.

Wie der Begriff schon sagt:

Ein Stadtstaat ist in Deutschland ein Bundesland, das nur aus einer Stadt (oder, wie im Fall Bremen, aus 2 Städten) besteht.

Deutsche Stadtstaaten sind Berlin, Hamburg und Bremen. Alle anderen Bundesländer nennt man "Flächenstaaten".

Außerhalb Deutschlands sind z.B. Singapur und Monaco "Stadtstaaten".

Hauptsächlich in der Größe. Ein Stadtstaat ist einfach nur eine Stadt, die den Status eines Staates erhalten hat.
Zudem sind Bundesländer in Landkreise aufgeteilt und besitzen eine Hauptstadt. Ist bei Stadtstaaten logischer Weise nicht der Fall.
In Sachen Verwaltung funktionieren beide ähnlich, nur spart sich der Stadtstaat Umweg über Landkreise und deren Verwaltungen.

Ein Stadtstaat hat den Status eines Bundeslandes, nicht eines Staates.

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Bei uns ja. Habe allgemeiner gesprochen.

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Stadtstaaten in Deutschland sind Stadt und Bundesland gleichzeitig. Im Gegensatz zu den normalen Bundesländern gibt es keine eigene kommunale Ebene mit untergeordneten, eigenständigen Gemeinden.

Geographisch betrachtet unterscheiden sich beide durch die Fläche und das in einem Bundesland zugehörige "Land". Verwaltungsmäßig durch das Fehlen der verschiedenen Kommunen bei einem Stadtstaat. 

Ansonsten haben beide innerhalb der Bundesrepublik denselben Status.

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