Geographie Aufgabe Landschaftsanalyse Geologischer bau Tertiär/Pleistozän/Holozän?

1 Antwort

Du kannst Serien und Systeme nicht verwechseln.
Tertiär ist eine Periode oder System.
Das Holozän und Pleistozän sind dagegen Serien innerhalb des Quartärs.

Das Holozoän ist die aktuell andauernde Serie.
Geprägt durch die Wiedererwärmung ist natürlich die Vegetation ein super Anhaltspunkt, auch die mit der Erwärmung verbundenen Transgressionen der Meere.
Du kannst natürlich auch die Bodenbildung als möglichen Anhaltspunkt nehmen oder den Menschen, der diese Zeit wohl am nachhaltigsten beeinflusst.

Pleistozän ist durch den Wechsel der Kalt- und Warmzeiten geprägt.
In Norddeutschland kannst du viele solche kaltzeitlichen Prägungen sehen. Es gibt auch z.B. Gebiete, wo du den Zug der Endmoräne gut nachvollziehen kannst. Ganz berühmt ist natürlich auch die glaziale Serie im Alpenvorland.
Es gibt auch Schmelzwasser-Flüsse oder Sander, die nach Ende einer solchen Kaltzeit entstanden sind und die Topographie prägen.
Gerade in Deutschland kannst du das Pleistozän super nachvollziehen.

Das große Event im Tertiär war die Kollision des indischen mit dem asiatischen Kontinent. Dadurch entstand der Himalaya.
Auch die Hauptbildungsphase der Alpen, Pyrenäen und Karpaten fanden im Tertiär statt. Wenn ich mich nicht ganz irre, dann auch die Bildungsphase der Anden.
Ein Event, welches man gerne vergisst ist auch die Schließung der Tethys. Das heutige Schwarze Meer und Mittelmeer sind Reste des Ozeanbeckens.


Geologisch hast du durch die Orogenese im Tertiär natürlich viele Metamorphite und tektonische Besonderheiten.

Im Pleistozän hast du durch die Gletscher relativ viel Sedimenteinschub.
Schmelzwassersande etc. sind ganz, ganz, ganz typisch.

Im Holozän würde ich vor allem die Bodenbildung, Vegetation und den Menschen nennen.

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