Genossenschaft und Erbengemeinschaft

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5 Antworten

Ich stimme docbde zu. Ergänzend dazu: Wenn ihr wirklich in dem Haus wohnen bleiben wollt, verstehe ich den Lösungsansatz nicht so richtig wirklich. Ist der Schuldendienst wirklich so hoch, dass dieser eine entsprechende Miete übersteigt? Falls ja, dürfte ja der Erlös beim Verkauf auch nicht die kompletten Schulden tilgen und ihr müsstet zzgl. zur Miete auch noch weiterhin an der umzuschuldenden Hypthek tilgen. Was da dann unterm Strich die günstigste Lösung ist, hängt wirklich ganz stark von eurer individuellen Situation ab und das klärt ihr am Besten persönlich!

Der größte Nachteil eines mehrfachen verkaufs sind die Kaufnebenkosten. (Umschreibungen, Grundbucheinträge, etc.) Außerdem gibt es keine christliche Nächstenliebe sondern wenn einer die Hütte nimmt und euch darin Wohnen lässt will derjenige Rendite. Also wird die Miete auch nicht ganz ohne sein. Am einfachsten wird es sein Ihr nehmt einen Anschlußkredit des sowieso schon im Grundbuch stehenden Instituts. Und dann zahlt Ihr statt Miete einfach den Kredit ab. Der Zinssatz sollte auch nicht exorbitant über den Marktdurchschnitt sein.

Ich denke nicht, dass wir einen Kredit bekommen. Meine Mutter ist Hatz IV Empfängerin und ich habe nur ein kleines Gehalt. Ich werde einfach mal bei der Bank nachfragen und bei einer Genossenschaft. Dann hat meine beide Seiten gehört. Aber Danke für die Antworten. Hat mir schon weitergeholfen.

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Ich nehme mal an, das Haus hat eine ganz "normale" Hypothek. Wenn Ihr dann ins Haus zieht, zahlt Ihr die Hypothek einfach statt der Miete. Das kann ich jetzt nicht als Problem erkennen.

Das Haus einer Genossenschaft zu verkaufen, um der durch die Miete den Kauf zu finanzieren, kann ich nicht als Vorteil erkennen. Und wenn Ihr es dann gar zurückkaufen wolltet, würde nur zusätzliche Kosten (Notar, Grundbuchgebühren, Grunderwerbsteuer usw.) anfallen. Wo sollte da noch ein Vorteil sein?

Wir wären die Schulden los...ein großer Vorteil für uns.

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@Sarah1985

Warum?

Miete mußt Du doch auch zahlen.

Und wenn Du das Haus direkt wieder zurückkaufen wolltest, brauchst Du auch wieder Geld - also vermutlich eine Hypothek. Das wäre unterm Strich teurer.

Ich glaube, Ihr braucht erst mal eine gründliche Beratung mit allen Zahlen. Die Bank kann Euch das erläutern (z.B.).

Schreibt alle Vor- und Nachteile auf. Und entscheidet erst dann, wenn Ihr Punkt für Punkt alles verstanden habt!

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