Genossenschaft beauftragt andere Mieter uns zu kontrollieren?

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4 Antworten

Ihr solltet im eigenen Interesse über die Kehrwoche Tagebuch führen.

Ihr könntet aber nach jedem Kehrvorgang eine mail an die Hausverwaltung schicken, mit der Bitte um Kontrolle.

Es gibt leider Leute, die gerne in günstigen Wohnungen leben, die eigentlich Familien mit Kindern vorbehalten werden sollten, ab nicht bereits sind, die Anwesenheit von Kindern zu dulden.

Das sind die gleichen, die aber erwarten, dass die Kinder anderer Leute später für ihre Renten aufkommen sollen.

"Die Genossenschaft hat uns einen Brief geschrieben, in der wir ermahnt wurden die Hauswoche gewissenhafter durchzuführen (ohne genauere Angaben, was das Problem wäre)."

Da würde ich deutlich und klar nachfragen, was denn der Vorwurf genau sein soll, da ihr die Hausordnung immer ausführt. Datum und Mangel an der Ausführung muss mitgeteilt werden. Im gleichen Schreiben, die Überwachung durch die Nachbarn sich verbitten. Wenn jemand die Einhaltung der Hausordnung kontrolliert, dann sollte das die Hausveraltung oder ein Hausmeister für alle Mitparteien machen.

Ansonsten kann man nur sagen, irgendeiner der Nachbarn hat euch auf dem Kieker - kann schon sein, dass es wegen eures Kindes ist. Und leider ist es so, dass man sich kaum wehren kann.

Niemand kann in Frieden leben, wenn der böse Nachbar es nicht will. Es gibt also nur die Möglichkeit heraus zu bekommen, wer das bei euch im Hause ist - und zu denen einen besseren Kontakt herzustellen. Ich drücke euch dafür die Daumen.

Bei Euch scheints nicht langweilig zu werden. Teilt der Genossenschaft schriftlich mit, dass den gesamten bisherigen Sachvortrag bestreitet und Ihr die andauernden Beleidigungen, verbunden mit übler Nachreden, nicht mehr konsequenzlos hinnehmt. Behaltet Euch die Erstattung einer und die Stellung eines Strafabtrages vor. Weist daraufhin, dass auch heftiger Kinderlärm grundsätzlich sozialadäquat ist und kein ruhestörender Lärm ist (z.B. BGH V ZR 204/11, AG Kassel 13 C 35/89, u.a. ) Diesen Brief kopiert Ihr, legt jedem Nutzer ein Exemplar in den Briefkasten und hängt bihn zudem an das schwarze Brett, sofern vorhanden. Ist dann immer noch kein Frieden, verfasst die Anzeige und den Strafantrag; ggf. konsultiert eine Rechtsanwaltskanzlei vorort. Ich wünsche Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest.. Michael

mikePfadfinder 22.12.2013, 15:24

Ich weiß, dass bei solchen Anzeigen i.d.R. nichts bei rumkommt. Ggf. zivikrechtliche Ansprüche auf Schmerzensgeld. Darum geht es auch nicht. Die sollen wissen, dass sie so mit Euch mit Euch nicht umspringen können.

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mikePfadfinder 22.12.2013, 15:27

Sorry, Notebook war schneller: Sollte heißen:

... dass Ihr den gesamten Sachvortrag bestreitet und die andauernden Beleidigungen, verbunden mit üblem Nachreden..... Okay? Danke. MfG

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du machst dir zuviel gedanken,schreib einen sachlichen brief an die verwaltung und verbitte dir die unterstellungen.

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