Genießen Adelige, die nicht mehr so pompös in der Gesellschaft auftreten höheres Ansehen und sind wirklich eingebildet und arrogant?

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4 Antworten

Wie man so schön sagt, es gibt so'ne und solche.

Ich aheb soziemlich von jeder Sorte einen, oder mehrere kennen gelernt.

Am schlimmsten und hochnäsigsten, sind die, die sich der Titel durch Kauf und Adoption beschafft haben. Die werden aber in Adelskreisen auch nicht akzeptiert.

Dann gibt es welche mit einem Adelsprädikat, was ja nur noch Namensbestandteil ist und die kein Vermögen (mehr) haben. Die nutzen manchmal den Namen, um das fehlende Geld auszugleichen.

Dann hatte ich es mal mit einem engen Verwandten des früheren niederländischen Prinzgemahls zu tun, der lies sogar das "von" weg, wenn er sich vorstellte, oder am Telefon meldete.

Rundheraus habe ich die Feststellung gemacht, je höher der "Titel" desto normaler die Träger des Titels/Namens.

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Wie schon geschrieben --------> je höher der Titel/der Dienstgrad, umso umgänglicher sind die Leute. Ich habe das auch bei Polizei oder Bundeswehr sowie anderen Institutionen (Parteien, Gremien, Behörden) in dem Maße beobachtet. Die aggressiven "Heckenp..." waren und sind immer die "Kleinen", die in Wahrheit relativ wenig zu sagen hatten & sich groß fühlen wollten, indem sie andere diffamieren oder fehlendes Fachwissen durch Arroganz oder Mauertaktik kompensieren wollen.

Beispiel Landratsamt --------> den unfreundlichen, schnippischen und belehrenden "das können wir nicht machen"-, "ich muss jetzt aber Mittag machen"- oder "rufen Sie morgen wieder an"-Sachbearbeiterinnen muss man am Telefon erstmal höflich aber direkt & bestimmt eine reintreten, damit sie wissen, nicht alles zu dürfen & keinen Bittsteller an der Strippe zu haben. Schade, aber es ist so. Hat man aber die jeweils übergeordnete Instanz am Apparat, geht alles viel freundlicher, zuvorkommender, professioneller und geruhsamer seine Wege. Da muss man nix sagen, da klappt alles. In meinen Augen das beste Beispiel.

Allgemein sinkt das Ansehen des Adels übrigens immer mehr. Der Adel hat nicht mehr den Status, den er früher innehatte, seitdem die Monarchie in den meisten Staaten abgeschafft wurde oder nur noch eine Repräsentationsaufgabe innehat, ohne wirklich eine "Gewalt im Staat" zu sein, sei es auf rechtlicher oder gesellschaftlicher Ebene.

Ein Adliger bzw. ein "Großkopferter", der volksnah, bescheiden und ehrlich auftritt, hat aber immer Pluspunkte. Das gilt auch für Chefs, Politiker und ähnliche Kreise.

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Die meisten sind ganz normale Menschen wie du und ich und gehen ihren berufen nach. Und die adeligen die noch was an Kohle haben, engagieren sich auch bei wohltätigen Organisationen. Sammeln Spenden für arme und kranke Menschen. Eben weil sie einen Titel haben, werden ihnen besser Türe und Ohren geöffnet.t

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UbusoAbasare 23.08.2016, 16:38

"Geld regiert die Welt" fällt mir dazu ein. Sie können sich auch bessere Bildung leisten um im Ausland zu studieren. 

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GanMar 23.08.2016, 16:45
@UbusoAbasare

Sie können sich auch bessere Bildung leisten um im Ausland zu studieren.

Ach. Ein "von" als Namensbestandteil bedeutet keineswegs einen erhöhten Kontostand.

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Das sind Menschen wie du und ich, vielleicht mit der Ausnahme, dass ihnen ihr Titel das Gefühl gibt, sich mehr engagieren zu müssen.

Aber im zwischenmenschlichen sind das Menschen wie du und ich. Die allermeisten leben wie du und ich und haben ein normalen Job.

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