Genetik? Welches Thema?

3 Antworten

Ich habe drei Vorschläge für Dich:

1.Lamarckismus (Vererbung erworbener Eigenschaften) und staatliche Dogmen. In die Lehre von Karl Marx geriet der Lamarckismus. Um 1917 war längst bekannt, daß diese Lehre widerlegt ist, aber die kommunistischen Staaten dogmatisierten dennoch den Lamarckismus. Wer den als richtig erkannten Darwinismus vertrat, verlor seine Existenz oder landete im GULAG. Scharlatane, die behaupteten, den Lamarckismus "beweisen" zu können, waren hochangesehen, etwa Lyssenko.

In der DDR galt (zu Unrecht) die "Jarowisierung" (Gefrierschockbehandlung) von Saatgut als Beweis des L., die "Offenstallhaltung" wurde von der Staatspartei mit dem gleichen Ziel propagiert und führte zu großen ökonomischen Verlusten. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn der Staat eine These der Wissenschaft absolut setzt und ihr Bestreiten mit Strafe bedroht. Ähnliches passierte in der Diktatur China: Der Dissident Auweiwei (?) wurde zu 11 Jahren Gefängnis verurteilt, allerdings umgehend durch den Nobelpreis belohnt. Leider ist Derartiges auch in der BRD üblich. Jährlich werden Zehntausende von Strafverfahren durchgeführt, weil Bürger bestimmte offizielle Dogmen über Thesen der Geschichtswissenschaft bezweifeln. Es werden JAHRELANGE Gefängnisstrafen für gewaltfreies Bekunden von Zweifeln oder eine Analyse der betreffenden Thesen verhängt, bis zu 13 Jahren, und ohne Nobelpreis!

2.Die Steigerung des Gehirnvolumens auf das Dreifache (und sicherlich Entwicklung der Struktur) des Gehirns von frühen Hominiden bis zum h. sapien sapiens in der unglaublich kurzen Zeit von etwa drei Mio Jahren läßt sich nur mit einem außerordentlich großen Überlebensvorteil der schrittweisen Entwicklung geistiger Fähigkeiten erklären. Eine Horde, in der Varianten mit größerem geistigem Potential zugegen waren, hatte offensichtlich hohe Ü.-chancen.

3.Der Punkt am Körper von h. sapiens sapiens, der am wenigsten hitzeempfindlich ist, ist erstaunlicherweise seine Zungenspitze. Offensichtlich bot die Fähigkeit, erhitzte Speisen zu sich zu nehmen, einen deutlichen Ü.-Vorteil. Da abschätzbar ist, seit wann Frühmenschen gekochte Nahrung zu sich genommen haben, läßt sich der Schluß ziehen, daß dieser Evolutionsschritt in erstaunlich kurzer Zeit abgelaufen ist, daß diese Form der Nahrungsaufnahme also einen sehr starken Ü.-Vorteil geboten hat

Genetik in der Vererbung/ Geburt. Wie läufts ab mit den Genen bei der Entstehung neuen Lebens. Welche Gendefekte können auftreten und warum? Und so weiter :)

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