Genetik/ Vererbung Wie haben sich früher die Menschen erklärt wie Vererbung abläuft, welche skurrilen Theorien hatten hatte man von der Antike bis heute ?

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6 Antworten

Leeuwenhoek konnte als erster Mensch Spermien unter dem Mikroskop beobachten und er hat tatsächlich einen kleinen Menschen darin entdeckt und gezeichnet.  Samentierchen nannte er sie. Die Eizelle kannte man noch nicht.

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Es waren keine "skurrilen" Theorien nötig. Auch ohne jeglichen Theorien und ohne die Wissenschaften vom Zellkernaufbau und von Genetik war erkennbar, dass Kinder häufig ihren Eltern und Angehörigen ähnlich sehen, und das auf Apfelbäumen Äpfel und keine Pflaumen wachsen.

Skurril ist, dass du meinst, man brauche zum Leben abstrakte Theorien,.

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Da gabs so manches. Von der reinen Vaterschaft des Mannes, bei der die Mutter nur das Kind austrägt bis hin zu Theorien, dass beide Eltern beteiligt sind. Von genetischer Vererbung hatten sie natürlich keinen Schimmer und das mit den VErerbungsregeln hat auch erst Mendel herausgefunden.

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Kommentar von Bevarian
01.03.2017, 13:24

Von genetischer Vererbung hatten sie natürlich keinen Schimmer und das mit den VErerbungsregeln hat auch erst Mendel herausgefunden.

Also daß zumindest zweie was zum Nachwuchs beitragen, muß unbewußt schon recht lange bekannt gewesen sein, sonst hätten nicht schon frühe religiöse Texte die Vermehrung naher Verwandter miteinander unter Bann gestellt!

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Der Mensch in der Antike konnte sehr genau die Natur beobachten. Die Natur wurde erklärt ohne die instrumentelle Hilfsmittel wie der moderne Mensch sie zur Verfügung hat.

Da konnte schon mal ein Aristoteles auf die Idee kommen, Anlagen zur Vererbung habe nur das männliche Wesen. Worüber wir heute lächeln aber eigentlich nicht belächeln sollten.

Es war dann auch ein kath. Kirchenvertreter, der Augustinermönch Gregor Johann Mendel, der 1865 die Grundlagen der Vererbungslehre formulierte.

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Im Mittetlalter wurde angenommen, dass der Mann die Form und die Frau nur die Substanz beiträgt.

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Noch eine Stufe runter und zurück: Fast alle Tiere wissen, dass es wichtig ist, den Schwächeren nicht an das Weibchen ran zu lassen (Kämpfe unter den Männchen) und die Weibchen warteten brav, wer von den Männchen gewonnen hat, um dann die Begattung zu vollziehen. Dass manche Spinnen die Männchen nach dem Akt verspeisen ist dem Umstand geschuldet, dass (Spinnen-)Männchen eben auf Dauer nichts taugen. FINDE ICH INTERESSANT. Also ist die genetische Komponente im Sinne Deiner Frage eigentlich fest eingebaut -- und warum nicht beim Menschen. Manche Völker haben das nicht umsetzen können z.B. wegen geographischer und anderer negativer Gegebenheiten. Dann gab es  Missbildungen (schiefe Zähne und Schlimmeres). Jedenfalls ist auch fest eingebaut, dass sich Menschen nicht innerhalb der näheren Verwandtschaft paaren.
So, das genügt erst einmal.
-Carola-

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Kommentar von Bevarian
01.03.2017, 13:26

Jedenfalls ist auch fest eingebaut, dass sich Menschen nicht innerhalb der näheren Verwandtschaft paaren.

Gilt aber nicht für Österreich...  ;(((

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