Generator selber bauen PROBLEM

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3 Antworten

Das kann viele Ursachen haben.

Wichtig ist, dass die Spulen alle den gleichen Windungssinn haben und die dürfen nicht alle in Reihe oder parallel geschaltet werden.

Elektrische Induktion erzeugt z.B. eine positive Spannung bei annäherung und eine negative wenn sich der Abstand zum Magneten wieder vergrößert. der andere Magnetpol macht das gegenteil. Sind die Spulen rundherum angeordnet und alle einfach so zusammen angeschlossen, dann erzeugen einige positiven Strom, die anderen negativen Strom. Das hebt sich entweder auf (Reihenschaltung) oder schließt sich selber kurz (Parallelschaltung).

Hier müssen alle Spulen genug Windungen haben um ordentlich Spannung zu erzeugen und dann brauchen alle Spulen einen eigenen Gleichrichter, erst hinbter den Gleichrictern kann man in Serie oder parallel schalten.

Danke für die schnelle Hilfe :) Daran wird es wahrscheinlich schon liegen, hab die Spulen in Reihe geschaltet. Aber wie darf ich die Spulen dann miteinander verbinden?

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@simleb1996

WIe ich geschrieben habe, jede muß ihren eigenen Gleichrichter haben - und dann kannst Du die parallel schalten.

Alle in Serie macht keinen Sinn, da die ja nur "abwechselnd" Strom machen, so liegen sonst alle Widerstände der Spulen die gerade keinen Strom erzeugen mit in Reihe.

Oder Du benutzt nur 3 Spulen und erzeugts damit "Drehstrom". Den Generator dann in Sternschaltung, die Verbraucher kannst Du dann in Dreieck schalten um mehr Spannung zu kriegen. Damit gewinnt man Spannung um den Faktor "Wurzel aus 3". (Kennt man ja vom EU Drehstromnetz, da hat man Stern 230V und Dreieck 400V).

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Elektrische Induktion erzeugt z.B. eine positive Spannung bei annäherung und eine negative wenn sich der Abstand zum Magneten wieder vergrößert.

Nicht böse sein, aber da ist dir ein Denkfehler unterlaufen:
Die Richtung der induzierten Spannung ändert sich durch Umpolung des Magnetfeldes, nicht durch Annäherung und Entfernung - das verändert lediglich die Größe der Spannung!

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@oetschai

deswegen ja das "z.B." und im nächsten Satz gleich "der andere Magnetpol macht das gegenteil."

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Und das Annähern und entfernen ändert sehr wohl die Stromrichtung!

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@Commodore64

...wenn also die Felddichte am größten ist, würde in der Spule 0V Spannung erzeugt? In welchem Abstand wäre dann das Spannungsmaximum erreicht?

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@oetschai

Nicht die Feldstärke bestimmt den STrom, sondern die Zeitliche Feldstärkeänderung!

Das Maximum entsteht also bei 45°, denn da ist die Annäherungsgeschwindigkeit am größsten. Bei maximalem ABstand und minimalen Abstand entsteht ein Nulldurchgang.

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Kannst du mal eine aussagekräftige Skizze von deinem Generator hereinstellen - so kann ich nur raten, wie das Ding aussieht und funktionieren soll?
Nur ein Hinweis: wenn die Magnete so montiert sind, dass immer der Nordpol (oder Südpol) in Richtung Spulen zeigt, weiters alle Spulen (mit Eisenkern???) in gleicher Richtung gewickelt und in Reihe geschaltet sind, sollte eine messbare Gleich(!)-Spannung induziert werden (vorausgesetzt natürlich genügend Windungen und saubere Ausführung,...).

Eine Skizze habe ich leider nicht, deshalb habe ich es fotografiert, hoffe das hilft auch; unten sind die spülen zu sehen, welche in gleicher Richtung gewickelt sind (einfacher Kupferdraht von Conrad), dann immer das Ende der einen rolle mit dem Anfang der neuen Verbund.. Darüber befindet sich die drehbare Platte mit den Magneten

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@simleb1996

OK - Foto ist schon mal gut... Um mit diesem Aufbau eine halbwegs messbare Induktionsspannung (pulsierende Gleichspannung, wenn die Magnete alle die selbe Polung haben...) zu erhalten, musst du folgendes beachten:
- Abstand der Magneten zu den Spulen so gering wie möglich!!! So wie du das gebaut hast, ist es etwa so, als würdest du deine Haare aus 3m Entfernung mit einem 700W-Föhn trocknen wollen...
- der magnetische Fluss (und damit die Wirkung) wird durch Weicheisenkerne beträchtlich erhöht
- Worauf liegen deine Spulen???
- sind die Spulendrähte korrekt verlötet?

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Der Abstand zu den spulen ist normaler Weise natürlich wesentlich geringer, nur für das Bild hochgeschoben, die spulen sind auf einer bremsscheibe befestigt und ich habe ihre polung geändert (Ende mit Ende der nächsten Spule verbunden, anschließend Anfang der Spule mit Anfang der nächsten Spule verbunden, auch das brachte nichts :/

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Ist es vielleicht schlimm das es kupferlackdraht ist? Vor dem verlöten habe ich die enden abgebrand und mit Sandpapier vom Lack befreit, Strom (beispielsweise einer Batterie fließt ohne Verlust durch) vielleicht wirkt es sich aber negativ auf die induktion aus?

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Hier ein Bild zur Erklärung:

Skizze habe ich leider nicht aber hier ist ein Bild des "Generators - (Physik, Generator, selber bauen)

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