Generali BU Versicherung für Diabetiker?

3 Antworten

Nunja, die Generali ist bestimmt nicht klein & unbedeutend. Es gibt immer mal für besondere Gruppen auch Sonderkonzepte bei Versicherern. Kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung sein, oder aber eine Erwerbsminderungsrente der Generali, hier gibt es tatsächlich keine Gesundheitsfragen, ist dafür aber auch keine richtige Berufsunfâhigkeitsvers.. Außerdem lese ich aus deiner Frage heraus das du dich mit diesem Thema noch nicht wirklich auseinandergesetzt hast. Möglicherweise ist das Einholen einer zweiten Meinung eines Versicherungsmaklers hier sinnvoll. Eine Berufsunfâhigkeitsvers ist äußerst sinnvoll, allerdings habe ich von diesem Sonderkonzept der Generali noch nie etwas gehört. Bei Fragen kannst du dich jeder Zeit melden. Beste Grüße

Also. Soweit ich richtig informiert bin gibt es in dieser Berufsunfähigkeitsversicherung sehrwohl 2 Gesundheitsfragen. Außerdem handelt es sich hierbei nicht um eine echte Berufsunfähigkeit, sondern um eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Das maximale Eintrittsalter hier liegt außerdem bei 34 Jahren und die Rentenhöhe bei maximal 1.000 €.

Aktuell bietet dieser große Versicherer noch bis zum 31.12.2013 eine Berufsunfähigkeit ohne Gesundheitsfragen an. Die Höhe der Rente ist hier mit maximal 500 € fest gelegt und das Eintrittsalter bei 45. Man kann die Rente nach 5 Jahren auf 1.000 € erhöhen. Man muss hierfür 2 Erklärungen abgeben, die im Prinzip nichts anderes klarstellen sollen, als das nicht schon jemand bei Antragsstellung halbtot ist oder eben durch andere vorhandene Versicherungen mehr, als 70 % seines Einkommens erwirtschaftet.

Die Absicherung ist aber zumindest anfangs eher Schwachsinn, da eine Berufsunfähigkeitsrente immer auf die gesetzliche Grundsicherung angerechnet wird. Hast du keine Absicherung, dann liegt der Anspruch aktuell so bei 780- 800 € im Monat. Hast du eine private Absicherung in Höhe der genannten 500 €, dann bekommst du vom Staat nur die Differenz überwiesen. Fazit. du hast also private Absicherung gemacht, damit der Staat im Falle eines Falles an dir spart. Tolle Wurst, du bist also genauso weit wie vorher und hättest dir diese Privatinvestition auch schenken können, da du es nicht gedankt bekommst. Bis zu den 1.000 € musst du also die ersten 5 Jahre schadlos überstehen. Aufgrund deines Alters kommt das aber schon nicht mehr in Frage.

Nunmal noch eine grundsätzliche Bemerkung zu diesem Saftladen Generali. Die Generali ist keine kleine Versicherung mehr, sondern aufgrund des Zusammenschlusses im Talanxkonzern schon eine richtig Große. Leider hat man aus der Vergangenheit nichts dazu gelernt. die Produkte sind nach wie vor eher durchwachsen bis schlecht, wobei es hier schon Ausnahmen gibt, wenn man sich z. B. mit der Generali aus Österreich beschäftigt. Andere Länder, andere Produkte. aber grundsätzlich wirst du davon von einem Vertreter nicht viel erfahren. Es gibt ja nunmal auch Makler, die diesen Laden gerne und viel verkaufen. Unterm Strich gesehen möchte ich aber mal behaupten, dass es viel bessere Versicherer gibt. Dir wird das leider nicht viel helfen, denn in der Tat ist es so, dass du keine Chance mehr hast dich gut und ausreichend abzusichern.

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Vielen Dank...diese Antwort hat mir die Augen geöffnet.

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Ich hätte da wirklich arge Zweifel ... da hilft nur eins .. lassdir diesen Vertrag aushändigen bzw. diese Versicherungsbedingungen und lass dich diesbzgl. von einer unabhängigen Partei beraten, Verbraucherberatung, Anwalt der sich damit auskennt .. abe unterschreib bloß nicht blind ..

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Ich habe den Vertrag vorliegen, da sieht kein mensch durch.... wirklich..... ich kann mir das niemals vorstellen...denn es gibt Millionen Diabetiker in Deutschland... welche "quasi auf Schlag" zumindestens bis zum 67 Lebensjahr was ARBIEIT und Ausfall anbelangt...komplett abgesichert sein "würden"...... ich zahle doch niemals nicht mal 1/4 von den Summen ein bis zium67 lebensjahr.. als dass mir diese Versicherung ab 6 Monate Krankheit...(besser erklärt: der Doktor sagt: mindestens 6 Monate Krank /Reha.....) ab dann zahlen die 1000€ im Monat..... so gesehen schon gut... aber als Arbeitnehmer... unterliegt man auch dem MARKT und wenn ich "öfters" später an die 6 Monate krank sein werde.... werde ich nicht Berufsunfähig sondern fixer gekündigt und dann bekomme ich NIX und kann die Versicherung auch nicht mehr bezahlen.... Sehe ich das falsch????

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Auszahlschein für Krankengeld: Muss ich meine BU-Versicherung unter rentenähnlihce Leistung angeben?

Hallo,

ich bin derzeit arbeitsunfähig erkrankt und erhalte Krankengeld.

Zusätzlich habe ich eine BU-Versicherung abgeschlossen, die auch im Krankheitsfall (also auch wenn man nicht Berufsunfähig ist, so genannte "Leistungen wegen Krankschreibung") ab dem 6. Monat die Summe x zahlt und ich habe nun diese Versicherung in Anspruch genommen und einen Antrag auf Zahlung der vereinbarten Summe pro Monat solange ich krankgeschrieben bin (max. 18 Monate) gestellt.

Meine Frage: Muss ich in dem Auszahlschein meiner Krankenversicherung angeben, dass ich andere Bezüge/ rentenähnliche Leistung beantragt habe?

Welche Auswirkungen hätte eine Bewilligung auf das Krankengeld?

Vielen Dank im Voraus für hilfreiche Antworten, Gruß

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