Genauerer Unterschied zwischen Depression und Borderline?

7 Antworten

Hier die iCdCodes, nach denen Ärzte diagnbostiezieren:

"

Depressive Episode

Info.:

Bei den typischen leichten (F32.0), mittelgradigen (F32.1) oder schweren (F32.2 und F32.3)
Episoden leidet der betroffene Patient unter einer gedrückten Stimmung
und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zu
Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte
Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf
ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und
Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten
Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor.
Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert
nicht auf Lebensumstände und kann von so genannten "somatischen"
Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust oder Verlust der
Freude, Früherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung,
Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust und Libidoverlust.
Abhängig von Anzahl und Schwere der Symptome ist eine depressive Episode
als leicht, mittelgradig oder schwer zu bezeichnen.

Inkl.:

Einzelne Episoden von:depressiver Reaktion

Einzelne Episoden von:psychogener Depression

Einzelne Episoden von:reaktiver Depression (F32.0, F32.1, F32.2)

Exkl.:

Anpassungsstörungen (F43.2)

depressive Episode in Verbindung mit Störungen des Sozialverhaltens (F91.-) (F92.0)

rezidivierende depressive Störung (F33.-)

F32.0

Leichte depressive Episode

Info.:

Gewöhnlich
sind mindestens zwei oder drei der oben angegebenen Symptome vorhanden.
Der betroffene Patient ist im Allgemeinen davon beeinträchtigt, aber
oft in der Lage, die meisten Aktivitäten fortzusetzen.

F32.1

Mittelgradige depressive Episode

Info.:

Gewöhnlich
sind vier oder mehr der oben angegebenen Symptome vorhanden, und der
betroffene Patient hat meist große Schwierigkeiten, alltägliche
Aktivitäten fortzusetzen.

F32.2

Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome

Info.:

Eine
depressive Episode mit mehreren oben angegebenen, quälenden Symptomen.
Typischerweise bestehen ein Verlust des Selbstwertgefühls und Gefühle
von Wertlosigkeit und Schuld. Suizidgedanken und -handlungen sind
häufig, und meist liegen einige somatische Symptome vor.

Inkl.:

Einzelne Episode einer agitierten Depression

Einzelne Episode einer majoren Depression [major depression] ohne psychotische Symptome

Einzelne Episode einer vitalen Depression ohne psychotische Symptome

F32.3

Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen

Info.:

Eine schwere depressive Episode, wie unter F32.2
beschrieben, bei der aber Halluzinationen, Wahnideen, psychomotorische
Hemmung oder ein Stupor so schwer ausgeprägt sind, dass alltägliche
soziale Aktivitäten unmöglich sind und Lebensgefahr durch Suizid und
mangelhafte Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme bestehen kann.
Halluzinationen und Wahn können, müssen aber nicht, synthym sein.

Inkl.:

Einzelne Episoden:majore Depression [major depression] mit psychotischen Symptomen

Einzelne Episoden:psychogene depressive Psychose

Einzelne Episoden:psychotische Depression

Einzelne Episoden:reaktive depressive Psychose

F32.8

Sonstige depressive Episoden

Inkl.:

Atypische Depression

Einzelne Episoden der "larvierten" Depression o.n.A.

F32.9

Depressive Episode, nicht näher bezeichnet

Inkl.:

Depression o.n.A.

Depressive Störung o.n"

F60.3-

Emotional instabile Persönlichkeitsstörung

Info.:

Eine
Persönlichkeitsstörung mit deutlicher Tendenz, Impulse ohne
Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren, verbunden mit
unvorhersehbarer und launenhafter Stimmung. Es besteht eine Neigung zu
emotionalen Ausbrüchen und eine Unfähigkeit, impulshaftes Verhalten zu
kontrollieren. Ferner besteht eine Tendenz zu streitsüchtigem Verhalten
und zu Konflikten mit anderen, insbesondere wenn impulsive Handlungen
durchkreuzt oder behindert werden. Zwei Erscheinungsformen können
unterschieden werden: Ein impulsiver Typus, vorwiegend gekennzeichnet
durch emotionale Instabilität und mangelnde Impulskontrolle; und ein
Borderline- Typus, zusätzlich gekennzeichnet durch Störungen des
Selbstbildes, der Ziele und der inneren Präferenzen, durch ein
chronisches Gefühl von Leere, durch intensive, aber unbeständige
Beziehungen und eine Neigung zu selbstdestruktivem Verhalten mit
parasuizidalen Handlungen und Suizidversuchen.

Exkl.:

Dissoziale Persönlichkeitsstörung (F60.2)

F60.30

Impulsiver Typ

Inkl.:

Persönlichkeit(sstörung):aggressiv

Persönlichkeit(sstörung):reizbar (explosiv)

F60.31

Borderline-Typ"

(quelle: http://www.icd-code.de/icd/code/F60.3-.html)

Borderline ist eine Persönlichkeit Störung die Depressionen verursacht . Borderline ohne Depressionen gibt es nicht .

Depressionen ohne Borderline gibt es schon .

Im Klartext : Borderline ist Krankheit , eine Depression ist eine auch eine Krankheit die aber aus anderen Krankheiten oder psychischen Lastern entsteht

Borderline kann viele Begleiterkrankungen haben, Depression ist da zweifelsfrei eine der Häufigsten. Ich denke aber nicht, dass sie immer bei einer BPS auftreten muss. Bei einer Diagnose empfehle ich immer mehrere Fachpersonen aufzusuchen, da bei mir persönlich und auch aus Bekanntenkreisen zuerst nur Depression diagnostiziert wurde und erst ein paar Monate später in der Klinik kam dann die Diagnose Borderline dazu.

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Hey ich habe selber seit 3 Jahren stark Borderline. Wie oben schon gesagt, gibt es Depressionen ohne Borderline aber kein Borderline ohne Depressionen.
Wodurch Borderline ausgelöst wird, ist nicht ganz klar. Aber es muss nicht durch einen Missbrauch ausgelöst werden.
Die Tendenz steigt eher zu der Annahme, dass Borderline in der Kindheit entsteht und von einem missbräuchlichen Verhalten zwischen Kind und dessen Bezugsperson.
Meine Eltern haben mich zum Beispiel geschlagen. Eine Bezugsperson kann aber auch die Erzieherin Im Kinderheim oder Kindergarten sein.
Borderline ist sehr schwer zu erklären, selbst für einen Betroffenen. Die Krankheit ist schwer zu "packen" und auch nicht leicht zu behandeln.
Als Betroffener hat man große Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen, Stimmungschwankungen und Anspannung.

Bei deiner Freundin hört sich das eher nach Depressionen an, aber ich würde dir auf jeden Fall raten, mit ihr vielleicht mal zu einem guten Neurologen oder Psychologen zu gehen.

Ich hoffe ich konnte dir/euch helfen und alles Gute :)

Ein Missbrauch hat sie auch schon hinter sich, aber das hatte sie alles gut verkraftet bzw. nie irgendwie damit raus gerückt eine lange Zeit, da diese Person in der Familie war und sie selbst nicht wollte das ihre Familie auseinander bricht. Nun vor 2 Jahren kam es endlich raus, damals war sie 11 heute 18, doch er wurde frei gesprochen wegen zu wenig Beweisen. Aber davon war sie auch nicht groß verletzt, sondern hat eher über das Urteil gelacht. 

Selbst verletzten tut sie sich auch nicht und sie meinte auch schon des öfteren zu mir, dass ich mir keine Sorgen machen solle, sie würde es selbst nicht übers Herz kriegen sich weh zu tun da sie Angst vor Schmerzen hat. 

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Selbstverletzen ist nicht nur sich schneiden. Sondern auch Dinge zu tun, von denen man weiß, dass sie einem schaden. Ich bin zum Beispiel auch paranoid und wenn es mir nicht gut geht schaue ich mir zum Beispiel extra Horrorfilme an. Ich hoffe du weißt wie ich das meine. Es gibt tausend Arten von selbstverletzendem Verhalten.

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Hier einmal die diagnostischen Kriterien. Mindestens fünf müssen zutreffen. 9 diagnostische Kriterien für die Borderline-Persönlichkeitsstörung (1) Verzweifeltes Bemühen, tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu vermeiden.  (2) Ein Muster instabiler, aber intensiver zwischenmenschlicher Beziehungen, das durch einen Wechsel zwischen den Extremen der Idealisierung und Entwertung gekennzeichnet ist.  (3) Identitätsstörung, d. h. ausgeprägte und andauernde Instabilität des Selbstbildes oder der Selbstwahrnehmung.  (4) Impulsivität in mindestens zwei potentiell selbstschädigenden Aktivitäten (z.B. Geldausgeben, Sexualität, Substanzmißbrauch, rücksichtsloses Fahren, Essanfälle).  (5) Wiederholte suizidale Handlungen, Selbstmordandeutungen oder -drohungen oder Selbstverletzungsverhalten.  (6) Affektive Instabilität infolge einer ausgeprägten Reaktivität der Stimmung.  (7) Chronisches Gefühle von Leere.  (8) Unangemessene, heftige Wut oder Schwierigkeiten, Wut oder Ärger zu kontrollieren.  (9) Vorübergehende, durch Belastungen ausgelöste paranoide Vorstellungen oder schwere dissoziative Symptome.

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