Gemischte Ehen

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11 Antworten

Ein hochinteressantes, aber gaaanz heißes Thema. Ich hoffe, dass du viele kluge und seriöse Antworten und echte Erfahrungsberichte bekommst, und dass die stänkernden Rassisten mit ihren Stammtischparolen und Vorurteilen wegbleiben.

Übrigens gibt es zu diesem Thema schon Filme und Romane. Auch die Ausländerbeauftragte der Städte und Gemeinden haben Erfahrungsberichte und Tipps. Du solltest auch mal mit dem Suchbegriff "multikulturelle Ehe" googeln, da gibt es bereits eine Menge Webseiten und Foren.

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Kommentar von ummjonas
24.06.2011, 10:46

na, wenn das die hilfreichste Antwort sein soll......... hüstel

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Erst meinte ich, als ich die Frage las, dass du die Ehe zwischen Katholiken und Protestanten meinst. Ich habe mich sehr intensiv mit diesem Thema befasst. Wenn die Religion Basis eurer Beziehung sein soll und ihr unterschiedliche Ansichten habt, dann kann das sehr problematisch sein. In Deutschland gibt es ja sehr viele Christen, die den Namen nur zur Schau tragen und in Wirklichkeit Atheisten sind. Man kann davon ausgehen, dass dies bis zu einem gewissen Grade auch in anderen Religionen vorkommt.

Eine Ehe scheitert immer dann, wenn es mit der Liebe nicht stimmt. Diese beweist sich im Umgang miteinander. Sollte sich herausstellen - und dafür ist die Verlobungszeit da -, dass das Verständnis von Liebe unterschiedlich ist, dann wird es für den einen oder anderen gefährlich. Es ist immer besser, wenn die Weltanschauungen weitgehend übereinstimmen. Das ist auch der Fall, wenn beide im Wesentlichen ohne echten Glauben sind. Ob das dann glücklich macht, sei dahingestellt. Die Hormone sind schlechte Berater.

Habt ihr euch schon einmal intensiv über eure Glaubensansichten unterhalten. Wißt ihr, was ihr von eurem Glauben erwartet? Oder schwebt ihr über den Dingen und lasst alles auf euch zukommen? Ich würde mich mit den Vorstellungen meines evtl. Partners auseinandersetzen. Nur dann kann man nicht allzusehr überrascht werden.

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Kommentar von esma87
24.06.2011, 14:41

wir haben oft über unsere unterschiede gesprochen und mein verlobter hat mir nie irgendetwas in dieser hinsicht verboten das einzige mit dem er nicht klar kommen würde das hat er mir von vorne herein gesagt ist wenn ich ein kopftuch tragen würde, das köne er nicht tollerieren dafür habe ich auch verständnis den er hat mich ja auch ohne kennengelernt und ich bin nicht gerade eine der gläubigsten das gebe ich offe zu den mir ist bewusst das solch ine ehe nach dem slam nicht tolleriert wird aber ich sage mir immer jeder kann glauben so wie er will hauptsache er glaubt.

Es gibt wieviele Moslems die ich kenne die Beten fünf mal am tag und wenn die aus der moschee draußen sind trinken die ein Bier aber das ist denen überlassen wie sie glauben wollen, genauso gibt es wieviele christen die tag täglich gegen die zehn gebote verstoßen nach denen die sich richten sollten.

Aber ich finde du hast recht im hauptansatz geht es um die liebe danke für deine antwort

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Mein Respekt ich finde das richtig gut was du machst. Leibe braucht keine Religion lass dich nicht verunsichern. unterschiedliche Weltbilder- und religiöse Aunschaungen hin oder her Mensch ist Mensch, und wenn zwei Menschen sich lieben ist das im Sinne jeder Religion. Lass ihn glauben an das was er glaubt und er wird es genauso halten. Lasst auch das nicht kaputt reden das so was nicht klappt. Ich finde das ehrlich super das ihr das nicht von eurer Religion abhängig macht.

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Ich habe keine Erfahrung aber du betonst sehr die Religionsunterschiede und daran wird es unweigerlich scheitern. Dein Hauptaugenmerk liegt auf den kulturellen Unterschieden, wenn du schon so anfängst gebe ich Eurer Ehe keine Chance.Kulturen mischen ist nicht das Problem, das Problem ist das: "ich bin" "er/sie ist"... und zu allem Überfluss kommt noch der Staat und will kulturell alles geregelt haben ! Sorry, meiner Meinung nach wird das nichts !

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Kommentar von esma87
23.06.2011, 23:13

naja bis jetzt hatte es gut geklappt ich meine weihnachten feiert er bei seiner familie und ich bin immer mit gegangen bei tischgebet und so habe ich nicht teilgenommen. Bei Bayram (Muslimisches opferfest oder Ramadan ende) hat er auch mit mir gefeiert ist das kein guter ansatz?

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Ehe und Familie sind im Islam besonders geschützt, weil sie als kleinste Einheiten der Gesellschaft das Fortbestehen der Gemeinschaft sichern. Eine funktionierende Ehe bedarf einer Lebensgrundlage und Lebenseinstellung, die beiden Partnern gemeinsam ist. Deshalb ist eine Ehe zwischen muslimischen Partnern in jedem Fall vorzuziehen. Aus einer Beziehung zwischen andersgläubigen Partnern mit unterschiedlichen Weltanschauungen können Schwierigkeiten erwachsen. Z.B. ist eine Einigung in Fragen einer religiösen Kindererziehung schwieriger zu finden. Auch kann ein nichtmuslimischer Ehemann seine Frau z.B. bei der Religionsausübung einschränken. Daher darf eine muslimische Frau keinen Angehörigen einer anderen Religion heiraten. (Koran 2:221)

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wo ein wille da ein weg -- im übrigen sind diese beiden religionen eng verwand und es sollte keinerlei probleme geben! -- im vorfeld solltet ihr aber schon abklären wie die kinder erzogen werden oder ob ihr ihnen die entscheidung überlassen wollt!

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Kommentar von esma87
23.06.2011, 23:04

ja darüber haben wir uns unterhalten und gedacht wir bringen ihnen die grundsätze beider religionen bei und die entscheidung liegt dan bei ihnen

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Mein bester Freund hat 1996 eine Muslima geheiratet....sie haben sich geliebt und die Ehe vorbildlich geführt, bis er 2008 verstarb. Mein Freund war Atheist....sie hatte ihren Glauben, er seinen Unglauben....hat trotzdem keine Probleme gemacht.

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Kommentar von derprediger
24.06.2011, 21:41

Schön zu hören. Aber sind das nicht nur die Ausnahmen? - Oder hätte es wohl genau so in umgekehrter Besetzung funktioniert? - Die Frage muß offen bleiben.

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Wenn ihr euch liebt und respektiert sollte das kein Problem sein.

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Kommentar von Orderofthegash
23.06.2011, 23:08

Romantik ist hier fehl am Platz ! Es geht um echtes Leben !

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Im Islam nicht erlaubt

Wird von Allah nicht gesegnet sein, und ER weiss es am besten

gemischte Ehen, sei es verschiedener Konfession, oder Herkunft gibt es sooft

alles kann klappen oder schiefgehen

meinst du, die negativen Erfahrungen anderer halten dich ab??

renn' in dein Schicksal........

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und wenn ihr mal Kinder habt? Welcher Religion gehören die dann an?

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du weißt schon, daß du als muslima keinen christ heiraten darfst?! oder nimmst dus mit dem glauben nicht so genau? dann nenn dich bitte nicht muslima.........

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Kommentar von esma87
23.06.2011, 23:06

das ist mir bewusst aber man weiß nie wo die liebe hinfäält und muslima kann ich mich nennen wenn ich daran glaube aber nur weil ich nicht so radikal glaube ist das kein grund einen das zu verbieten

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Kommentar von SetzKuss
23.06.2011, 23:36

Weißt du eigentlich, wieviele Mischehen es bereits in der Welt gibt? Zig Millionen! Und die scheitern genau so viel und so wenig wie "normale" Ehen. Hör endlich auf, der Frau ihre Liebe und ihr Glück madig zu machen.

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