Gemeinschaftsanschaffungen in einer WG - wie verwalten?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Putzplan hängt in der WG. Jeder ist für irgend was eine Woche lang dran: Küche, Bad, gemeinsames Wohnzimmer usw. (Kommt drauf an, was es bei Euch gibt. Bei 7 Leuten hat sicher auch jeder mal frei.) Und wehe, es wird nicht ordentlich übergeben...! (Dann könnte man z.B. Strafzahlungen in die WG-Kasse vereinbaren.)

WG-Kasse: Man kann , wenn man sich ausreichend vertraut, eine WG-Kasse aufstellen, in die jeder seinen Obulus einzuwerfen hat,. Wieviel das ist, hängt auch davon ab, was davon beschafft werden soll. Wer dann die entsprechenden Dinge gekauft hat, darf sich das Geld dafür rausnehmen. - Man kann auch einen "Kassenwart" ernennen, der regelmäßig von allen kassiert und auch das Geld entsprechend ausgibt (also an die, die gegen Quittung was gekauft haben. Darüber wird dann Buch geführt. Bei 7 Leuten findet sich bestimmt einer für diesen Job. Vielleicht muß der dann dafür nie die Küche putzen - oder so. - Eigentlich nicht weiter schwierig. Kann man auch für gemeinsame Feten, größere Anschaffungen... verwenden.

In jedem Fall Getrennte Rechnungen ausser was die Miete und Strom/Gas etc betrifft. Letzteres wird durch 7 geteilt. Jeder sorgt für sich alleine und jeder putzt seinen eigenen Schmutz weg. Das Bad, die Toilette und die Küche wird jeweils von dem sauber gemacht, der es benutzt hat. Denn, wenn jemand offensichtlich mehr Lebensmittel und Getränke verbraucht, als ein anderer, gibt es sofort Zoff - eh klar. Wer zahlt etwas, was er nicht verbraucht.? Ohne getrennte Rechnung funktioniert eine WG in keinem Fall. LG Silvie

Für Dinge wie Putzmittel und Klopapier, evtl. auch Gewürze und ähnliches sollte man schon einen Gemeinschaftskasse haben. Bei uns hat sich das bewährt. - Lebensmittel und Getränke, da stimme ich Dir zu.

Und beim Putzen ist schon klar, daß niemand seinen Dreck in der Küche und auch im Bad dem nächsten hinterlassen sollte. Aber auch "Grundreinemachen" ist gelegentlich nötig. Und dafür eignet sich ein Putzplan bestens, weil es sonst nie passiert und alles versifft. Außer der Küche und dem Bad (beides sollte von jedem, der es gerade genutzt hat, so hinterlassen werden, wie er es auch vorzufinden wünscht...) gibt es ja noch mindestens einen gemeinsamen Wohnungsflur und vielleicht auch ein Wohnzimmer. Ohne Putzplan weden diese Räumlichkeiten genau so verkommen wie ein Bad und eine Küche, in denen nie Fußböden und Schränke gewischt werden. Und das sind nun mal Dinge, die man gewiß nicht nach jeder Benutzung macht....

0

thema gemeinschaftsanschaffungen wenn was fehlt geht einer einkaufen bringt den kassenzettel mit und am monatsende wird zusammengerechnet und geteilt.

Was möchtest Du wissen?