Gemeinschaftliche Wohnfläche, Anrechnung bei Harz IV

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1 Antwort

Lass dir deinen eigenen konkreten Untermietvertrag machen , wenn ich zu zweit in einer 40qm WG wohne gebe ich ja auch 20qm als selbst genutzt an und nicht nur die 12qm fürs eigne Zimmer. Die Arge zahlt den Anteil an der Kaltmiete, sowie den Anteil an Heizkosten. Wenn die Gemeinschaftsräume nur in den Nebenkosten auftauchen, kann es sein, das die Arge sich da nicht verpflichtet fühlt.

andreaBS 29.10.2012, 09:59

Wenn die Gemeinschaftsflächen in einer abgeschlossenen Wohneinheit wäre, hätten wir wohl kein Problem. Die Gemeinschaftsbereiche befinden sich aber in einem anderen Eingang und die Erfahrungen hier sind, dass die Arge diese Flächen nicht anerkennt.

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treppensteiger 09.11.2012, 11:38
@andreaBS

Ist doch ne Frage, wie detailiert der Untermietvertrag aussieht... Den gestaltet man doch selber! Deshalb sollstest ja auch machen! Wenn da steht, du zahlst für eine Wohnfläche von x qm, y Euro, und die Heizkosten sind z € , reicht das doch aus, Die eigentliche Höhe der Zahlen ist ja frei einzutragen, so, wie die Kosten eben entstehen, bzw. an den neuen Empfänger der Untermietvertragszahlung gezahlt würden. Was ihr dafür aber machen müsst, ist die Zustimmung des Vermieters einzuholen, das ihr "untervermieten" dürft.

Falls der das nicht wünscht, könnt ihr aber das Problem erklären, und auf eine Änderung des Mietvertrages drängen, so das wiederrum eine Form ensteht, die ARGE konform ist.

Kurz, entweder ihr schreibt euch selber Untermietverträge in welchem gar nicht detailiert erwähnt wird, das eure Räume mal dort und mal dort liegen, oder ihr lasst euch vom Vermieter solch einen Mietvertrag schreiben.

Wichtig, geh zur ARGE und besprich diese Änderung mit dem zuständigen Sachbearbeiter, erkläre die Situation, und welche Kosten tatsächlich enstehen, (schriftliche Unterlagen!) und sage, was du vor hast. Die ARGE kann dir bei ALG2 zwar vorschreiben, dass du nicht mit Kostenübernahme umziehen darfst (falls es teurer wird z.B.), aber sie kann dir nicht vorschreiben, das dein Mietvertrag nicht geändert wird.

Für hartnäckige Fälle von Sachbearbeiter; Falls er/sie das alles nicht akzeptieren will musst du halt androhen, dann umziehen zu müssen, weil du dir sonst diese unterbezahlte Wohnung nicht leisten kannst.

Grundsätzlich gilt, enstehende Kosten müssen übernommen werden. Das die ARRGE sich über die nicht ARGE-Recht kompatible Form der Verträge rausreden will ist m.M. auch schon widerspruchswürdig.

Und sowieso, falls der Bescheid nicht richtig aussieht, zuerst Widerspruch einlegen, siehe Rückseite oder letzte Seite des Bescheids.

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