Gemeinsammes Grundstück mit Verwandten wer hat das Sagen?

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6 Antworten

Wenn du die nächsten Jahre friedlich leben möchtest, alles absprechen! Die Anteile haben nichts mit Bestimmerrechten zu tun, sondern regeln nur, wer welchen Kaufpreis bei einem gemeinsamen Verkauf erhält. Ihr könntet auch die Grundsteuer und das Niederschlagswasser nach diesen Anteilen aufschlüsseln. Je nach Alter der hinteren Hausbesitzer würde ich versuchen, eine Vermessung des Grundstückes durchzuführen, sonst sind irgendwann Probleme vorprogrammiert. Je nach Alter der Gebäude könnte auch etwas im Baulastenverzeichnis eingetragen sein, wenn tatsächlich nichts im Grundbuch steht. 

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Bei mehren Grundstückseigentümern regelt die Gemeinschaft die Nutzungen einvernehmlich. Ist keine Einvernehmen zu erzeilen, kann nicht gehandelt werden. Wünscht jemand aus der Geminschaft eine Änderung dieses Zustandes, kann er die Gemeinschaft durch die Zwangsvertsteigerung des gemeinsamen Grundstückes auflösen lassen. Jeder erhält nach seinem Grundbuchanteil einen Teil des Versteigerugnserlöses. Das Grundstück bekommt einen neuen Eigentümer.

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  • Das Grundstück ist, wenn ich es richtig verstanden habe, im Grundbuch mit einem Anteil von 60 zu 40 aufgeteilt. Damit seid Ihr, das Grundstück betreffend, eine Eigentümergemeinschaft. Entscheidungen müssen hier folglich gemeinsam getroffen werden. Der Besitzanteil ist hier (meiner Meinung nach) zu berücksichtigen.
  • Ich gehe mal davon aus, dass es zu jedem Haus auf dem Grundstück auch (mindestens) einen Stellplatz für ein Kfz gibt. In diesem Fall greift hier auf jeden Fall auch die Garagenverordnung (die auch für Stellplätze Anwendung findet):  http://www.bauordnungen.de/Muster-Garagenverordnung.pdf  In der Garagenverordnung ist geregelt, dass es zu öffentlichen Verkehrsflächen Zu- und Abfahrten geben muss. Die Nutzung dieser Zu- und Abfahrten könnt Ihr Euch nötigenfalls durch ein ins Grundbuch eingetragenes Wegerecht (Grunddienstbarkeit) sichern lassen.
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Ihr habt gemeinsames Eigentum an dem Grundstück. Veränderungen an dem Grundstück müssen gemeinsam beschlossen werden. Die Höhe des Miteigentumsanteiles spielt dabei keine Rolle.

Die Durchfahrt könnt ihr nicht verbieten. Mindestens müsst ihr ein Notwegerecht einräumen.

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Kommentar von WildSchweinchen
11.03.2016, 14:26

Darf dann auch jeder Parken wie er möchte?

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Wenn das Grundstück nicht aufgeteilt ist, würde ich das Schleunigst machen, mit Wegerecht, Grenzen Vermessen usw. Das koste zwar einen Haufen Geld, aber Früher oder Später muss das so oder So geregelt werden.

In Eurem Fall, muss man sich nun über alles einig sein, was auf dem Grundstück geschieht.

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Naja euch gehört warscheinlich nicht 60% sondern ihr habt 60% des bebauten grundstücks soweit ich weiß muss man auch wenn man nur einen Baum fällt die einverst5ändnis einholen da euch ja das Grundstück nicht alleine gehört (auch wenn ihr nen größeren Teil besitzt)

Zb du haste eine Firma die gehört dir zu 80% du darsfst trotzdem nicht alleine entscheiden

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Kommentar von WildSchweinchen
11.03.2016, 14:24

Die Häuser gehören jedem selber, es geht wirklich um die Flächen (Grundstück) um die Häuser rum es ist das selbe Flurstück, dieses ist  mit 600/1000 zu 400/1000 aufgeteilt!

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