Gemeinsamer Wohnungskauf mit Lebenspartner ohne Ehe?

12 Antworten

Man kann keine Eigentumsverhältnisse an einem Grundstück bzw. einer Wohnung durch formlosen Vertrag regeln. Das Eigentum geht durch Einigung und Eintragung im Grundbuch über. Allenfalls könnte man der anderen Person einen Anspruch auf Übertragung des Eigentums per Vertrag einräumen, aber der müsste notariell beurkundet werden. Dann kann man dieser Person auch gleich Miteigentum an der Wohnung übertragen.

Nein, das funktioniert nicht.

Die Eigentumsverhältnisse an der Wohnung werden im Grundbuch definiert und nirgendwo anders.

Beide ins Grundbuch, ggf. mit abweichenden Anteilen, je nachdem, wieviel jeder bezahlt / finanziert, oder worauf ihr Euch einigt.

Privat solltet Ihr dann ggf. noch vereinbaren, was bei einer Trennung passiert.

Andere Frage: Hat der beabsichtigte Alleinkäufer eine Zusage von der Bank, dass er als alleiniger Kreditnehmer akzeptiert wird?

Sobald ihr gemeinsam finanziert, ist der Erwerb als Alleineigentümer für den, der nicht im Grundbuch steht im Fall des Rosenkrieges ein Problem. Es gibt hier noch Möglichkeiten über die euch ein Notar beraten kann. Die beste Lösung hängt viel mit der Frage "Warum wollt ihr das so regeln" zusammen. 

hohes Hausgeld beim Wohnungskauf? Was ist zu beachten?

Ich habe die Möglichkeit eine 75 qm Wohnung im DG (Kaupfpreis 40000€) in einer relativ guten Lage für sehr günstiges Geld zu erwerben. Mit einem Haken aus meiner Sicht. Der Haken ist das Hausgeld beträgt alleine schon 370 €.

Das Haus (8 Mietparteien, Wohnungen unterschiedlicher Größe) hat sogar Rücklagen von ca. 8000 € und alles ist super saniert. Es wohnen aus meiner Sich auch vernünftige Mieter im Haus (zumeist Eigentümer)

Ich habe den Eigentümer gefragt warum das Hausgeld so hoch sei. Daraufhin meinte er dass eine 6-köpfige Familie in dem Haus gewohnt hat und die Eigentümer bei der Eigentümerversammlung beschlossen hätten, dass das Hausgeld nicht pro Quadratmeter abgerechnet werden soll, sondern pro Personen je (Miet)wohnung. Sie fanden es wohl unfair, dass Hausgeld pro Quadratmeter zu bezahlen, weil in den übrigen Wohnungen nur wenige Personen gewohnt haben. Aus diesem Grund ist das Hausgeld wohl sehr hoch.

  1. Frage: Meint ihr dass ist realistisch?
  2. Frage: Angenommen ich würde in die Wohnung alleine einziehen, dann wäre ich ja nur eine Person in der Wohnung.

Wenn ja , warum zahlt der jetzige Eigentümer das hohe Hausgeld von 370 €

wenn die Wohnung aktuell unvermietet ist, sprich 0 Personen in der Wohnung wohnen

3.Müsste man das Hausgeld anpassen? oder muss das in der nächsten Eigentümerversammlung durchgesetzt werden? wenn ja Wie realistisch ist es sowas durchzusetzen ?

Was haltet ihr davon. ? Bin über Ratschläge sehr dankbar und schätze eure Erfahrungen und Beiträge

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Eigentümergrundschuld Anforderung nach Rechtskräftige Zuschlag?

Sehr geehrte Damen und Herren, 

ich habe eine Frage zu einem Betrag, den ich an die Erbengemeinschaft zahlen soll, von der ich ein Haus im Rahmen einer Teilungsersteigerung gekauft habe. 

Die Rechtslage ist mir nicht klar und daher bitte ich Sie hiermit um Rat. 

Zum Sachverhalt: 

Ende 2017 habe ich im Rahmen einer Teilungsversteigerung ein Haus von einer Erbengemeinschaft ersteigert. Bei der Versteigerung war keine person v. Erbengemeinschaft, kein Gläubiger anwesend, also, nur ich und die Rechtspflegerin.Die Rechtspflegerin, die die Versteigerung durchführte, benannte im Versteigerungstermin, dass es im Grundbuch ein bestehen bleibendes Recht in der Abt.x zugunsten eines Bank (Gläubiger) in Höhe von 30t€ gäbe. Laut telefonische info hat die Rechtspflegerin erfahren das die Schulden beglichen, aber, noch im Grundbuch eingetragen sind. Natürlich kann sie darüber kein Sicherheit geben. Neben dem höchsten Gebot (Kaufpreis des Hauses) sei dieser Betrag dazugerechnet worden. Zuschlag+ 30t€ also. Angefordert wurde von mir nur der Betrag des höchsten Gebots. Diesen hatte ich vor dem Verteilungstermin an das Gericht überwiesen. Den Beschluss mit der „Bestehen bleibende Rechte an XY Gläubiger“ habe ich bekommen und es ist mittlerweile Rechtskräftig. Habe d. „Grunderwerbsteuer“ bezahlt und warte auf den Grundbucheintrag. Die Gläubiger (Bank) haben mir mittlerweile bestätigt das es SCHULDENFREI ist und ich ein 2. Löschungsbewilligung bekommen kann. Die Schuld wurde von den Vorbesitzern bereits voll getilgt, aber die Löschung im Grundbuch NICHT durchgeführt. Die Löschungsbewilligung ging vor Jahren an die Kreditnehmer/in per Einschreiben.

Gestern erhielt ich vom Rechtsanwalt Parteien der Erbengemeinschaft eine Zahlungsaufforderung (€ 30t ). 

Der Rechtsanwalt formuliert:…es handelt sich um sogenannte Eigentümergrundschulden, die durch die Versteigerung für Sie wieder Fremdgrundschulden geworden sind…Der Erbengemeinschaft steht daher der Betrag von € 30t zu. „Meine Frage lautet: ist dies rechtens? Habe ich den Betrag zu bezahlen? 

1-Dürfen/KÖNNEN die den Grundschuld NACH dem ZUSCHLAG auf Egentümergrundschuld umschreiben???

2-Heute haben wir den Grundbuchauszug bekommen. im Grundbuch ist ein "REICHHEIMSTÄDTE" eingetragen. Dies soll ein grosser Vorteil für uns sein...Was wir nicht verstehen ????3-Im Grundbuch : "Löschungsbewilligung..." aber nicht i Ab IV gelöscht

3- unser RA hat die mit d Hinweis auf RHStaedte angeschrieben. Jetzt, besteht d Gegner trotzdem a. 30t€. Mit der begrundung "Zuzahlungspflicht §50 RVG".

Denn meines Laienwissens nach muss hinter einer Grundschuld eine offene Forderung stehen. Bin jedoch im Zweifel ob die Erbengemeinschaft Anspruch auf diesen Betrag hat.Wie soll ich mich im einen, wie im anderen Fall verhalten? 

Vielen Dank im Voraus und 

Mit freundlichen Grüßen 

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Gemeinsamer Immobilienerwerb, Vermietung und Verkauf

Hallo, ich brauche einen Rat zu folgender Frage:

Situation: Zwei alten Freunde A und B möchten zusammen eine Eigentumswohnung kaufen. Zweck: Renovierung/Modernisierung und dann Vermietung oder ggf. Verkauf. Alle Einnahme und Gewinne (im Falle des Verkaufs) werden 50/50 aufgeteilt (und dann individuell versteuert). Die Wohnung soll über Bank finanziert werden.

Ich habe gehört, für solche Fälle (gemeinsamer Immobilienbesitz) wird oft eine GbR gegründet. Ist das ein passendes Konstrukt dafür? Wenn ja, wie sieht es dann konkret aus:

  • Wer schließlich den Kaufvertrag ab, Person A und Person B als Privatleute oder GbR A&B
  • Wer wird in das Grundbuch eingetragen?
  • Gehört die Immobilie der GbR, oder doch den Einzelleuten A und B und die GbR regelt nur das Besitzverhältnis (50/50)?
  • Wenn GbR, welche Form wäre besser für den Fall? Grundbesitz GbR, Vermögensverwaltung GbR oder GbR für Vermierung?
  • Wer wird der Kreditnehmer sein, Person A und B, oder doch GbR und die Personen A und B bürgen nur dafür.
  • Kann es irgendwo eine negative Rolle spiele (z.B. Finanzamt), wenn Person B noch eine kleine eigene Baufirma besitzt, die dann auch für die Renovierung beauftragt wird.

Viele lieben Dank im Voraus.

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Wie sind die Anteile verteilt wenn im Grundbuch keine stehen?

Hey, Ich bin laut mündlichem Vertrag hälftiger Anteilseigner einer GbR. Die GbR ist im Besitz einer Immobilie und die GbR besteht aus drei Personen. Jetzt stehen im Grundbuch nur drei Namen ohne irgendwelche Prozent Anteile. Sind jetzt wenn man keinen Gesellschaftsvertrag hat die Anteile jeder ein Drittel verteilt oder habe ich immer noch Anspruch auf meine Hälfte?

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Kaufvertrag vs. Grundbucheintrag. Was zählt?

In einem 3-Parteien-Haus sollen 2 Wohnungen gleichzeitig verkauft werden. Laut Teilungserklärung gehört zu Wohnung 1 die Garage 1. Wohnung 2 hat nur Stellplatz 2. Der Kaufvertrag wird wahrscheinlich folgend aussehen: - Wohnung 2 wird mit Garage 1 verkauft - Wohnung 1 wird mit Stellplatz 2 verkauft. Vor dem Verkauf wird wahrscheinlich keine Grundbuchänderung vom aktuellen Eigentümer stattfinden.

Was ist wenn Käufer 1 die Wohnung 1 mit Stellplatz 2 kauft, aber anschließend nicht seine Zustimmung zur Grundbuchänderung gibt? Gehört ihm dann die Garage 1 gemäß Grundbuch (da zugehörig zur Wohnung 1) oder ist dann der Kaufvertrag bindend?

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Kann man ohne Eigenkapital ein Haus kaufen? Gibt es trotzdem die Möglichkeit einen Kredit dafür aufzunehmen und ihn monatlich vom Einkommen zu tilgen.?

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