Gemeinsamer Mietvertrag / einseitig Kündigen / was heißt dieser Satz im Vertrag?

10 Antworten

Der von dir zitierte Abschnitt regelt nur die Empfangsvollmacht der Mieter untereinander betreffend Erklärungen, die der Vermieter den Mietern gegenüber abgeben muss. Du kannst nicht einfach aus dem Mietvertrag "austreten", da ihr diesen als Gesamtschuldner geschlossen habt. Eine Kündigung muss gemeinsam erfolgen oder du durch Vertrag "entlassen" werden.

du solltest auf jeden Fall schriftlich kündigen und nicht mündlich. Man kann keine 1/2 Wohnung kündigen, sondern nur eine ganze. Also Kündigst du die Wohnung. Das heißt, dass du bis zum Ende der Kündigung verpflichtest bist, die Miete zu bezahlen. Bleibt deine Frau drinn wohnen, braucht sie einen neuen Mietvertrag und ist dann auch alleine für die Miete zuständig - je nach dem natürlich wie eure persönliche Situation ist bzgl. Einkommen, Trennungsunterhalt, Kinder......

Meines Erachtens, zumindest verstehe ich dies so, musst Du gegenüber Deiner Ehefrau und dem Vermieter die Kündigung schriftlich bekunden. Wichtig ist dabei die Zustellung über Einschreiben mit Rückantwortschein oder ähnlich, vollziehen zu lassen. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit, einseitig zuerst einmal die Vollmacht aufzuheben, die Du mit Unterzeichnung des Mietvertrages gegeben hast. Auch hier gilt besagte Zustellungsart. Die im Mietvertrag bestimmte Kündigungsfrist dürfte damit allerdings wohl kaum umgangen werden. Schneller geht es über eine bekundete Trennung. Hier gilt das Trennungsjahr; um ganz sicher zu gehen, würde ich mich an Deiner Stelle, anwaltlich beraten lassen und zwar unter Vorlage des Mietvertrages.

Bei meiner Antwort handelt es sich um eine Meinung und keine Beratung im Sinne des Beratungsgesetzes. Es wird keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben übernommen.

Liebe Grüße

Muss ich auf solche Fragen des Vermieters antworten?

Ich bin zurzeit auf Wohnungssuche in Berlin. Mein Freund und ich wollen gemeinsam in unsere erste gemeinsame Wohnung ziehen. Ein Besichtigungstermin ist Wirkich gut verlaufen und ich bin seither in Mail Kontakt mit der Immobilien Firma. Ich habe die Selbstauskunft ausgefüllt und nur mich selber als Vertragspartner angegeben. In dem Feld wie viele Personen in die Wohnung einziehen wollen würden, habe ich 2 geschrieben.

Leider hat mein Freund einen negativen Schufa-Eintrag, so dass ich, wie gesagt, nur mich selbst als Vertragspartner angegeben habe.

Jetzt kam eine Mail zurück mit der Frage wer die 2 Person sei die mit mir einziehen möchte und wieso diese nicht als Vertragspartner eingetragen wird.

Darf mein möglicher neuer Vermieter diese Frage überhaupt stellen? Wir wären ja sicher nicht die einzigen in Deutschland bei denen nur einer im Mietvertrag steht. Solange die Miete pünktlich bezahlt wird, kann es dem Vermieter doch egal sein wie viele Personen im Mietvertrag stehen oder?

Was sollte ich nun am besten Antworten?

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Der Vermieter lässt nicht mein Freund mit einziehen?

Hi. Ich vermiete ein Wohnung seit 1.März 2015. 2 Zimmer, 1 Küche, 1 Diele, 1 Bad, 1 Kellerräume- cca.50m2. Kaution und Miete habe ich bezahlt und dann zweite und dritte nicht. Ich habe Probleme gehabt und dann 4.Miete habe ich bezahlt. Dannach sind alle Mieten rechtzeitig bezahlt. Jetzt kommt ein Brief von Rechtsanwalt und haben wir besprochen wie ich diese Betrag bezahlen soll. Heute rufe ich mein Vermieter an und frage ich dass er mie Vertrag ab 1.November ändern soll weil mein Freun mit mir wohnen will. Er sagte dass er das nicht machen wird. Wenn ich nicht bezahlte Miete bezahle dann welche Grunde hat Vermieter nein zu sagen. Wohnung hat cca 50 m2 und mein Freund hat Arbeit, kein Schufa. In mein Arbeitsvertrag steht: Personenmehrheit als Mieter 1. Mehrere Mieter (zb Ehegatten, Lebenspartner) haften für alle Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis als Gesamtschuldner) 2. Erklärungen, deren Wirkung, die Mieter berührt, müssen von oder gegenüber allen Mietern abgegeben werden. Die Mieter bevollmächtigen sich jedoch gegenseitig zur Entgegennahme solcher Erklärungen. Diese Vollmacht gilt auch für die Entgegennahme von Kündigungen, jedoch nicht für Mietaufhebungsverträge. 3. Falls einer von mehreren Mietern auszieht, wird hierdurch seine Haftung für die Verpflichtungen aus dem Mietvertrag bis zu dessen Beendigung bzw. Herausgabe der Wohnung nicht berührt. Eine Entlassung aus der Haftung bedarf der Zustimmung des Vermieters, soweit nicht zwingende gesetzliche Regelungen etwas anderes vorschreiben.

Der Vermieter bis heute hat nicht Steckerdose gewächselt und 2 Tür in Wohnung sind kaput. Was soll ich tun? Ich will nicht neue Wognung suchen und wieder hin und her laufen.

Danke im Voraus

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Mietbewohnerwechsel - Vermieter will neuen Vertrag abschließen

Hallo Community,

ich stehe vor folgendem Mietproblem. Mein Mitbewohner und ich, beide Hauptmieter, bewohnen zusammen eine WG. Nun möchte er aus dem Mietvertrag ausscheiden und mit seiner Freundin zusammen ziehen. Ich möchte als alleiniger Mieter in der Wohnung verbleiben. Wir haben unsere Vermieterin bereits über unser Vorhaben informiert und eine sehr ungünstige Antwort bekommen. Sie akzeptiert eine Kündigung nur, wenn beide Vertragspartner kündigen und sie mit mir, dem verbleibendem Mieter einen neuen Vertrag mit neuen Konditionen abschließen kann. Dies möchte ich selbstverständlich vermeiden!

Kann ich mich dagegen wehren? Ein Neuvertrag kommt für mich nicht in Frage, weil die Konditionen vermutlich wesentlich schlechter ausfallen werden. Mein alter Mietvertrag läuft bereits seit über vier Jahre und hat dementsprechend einen moderaten Mietpreis.

Mein Mietbewohner und ich haben auch schon über einen Freistellungsvertrag für ihn nachgedacht. In diesem würden wir vereinbahren, dass er von allen Zahlungsplichten befreit ist und ich für alle Kosten, die mit der Mietwohnung zusammenhängen aufkomme. Allerdings würde mein Mitbewohner das Mietverhältnis lieber "sauber" kündigen. Wie Wasserdicht ist ein solcher Freistellungsvertrag für meinen Mietbewohner? Kann er damit wirkklich von allen Kosten und Pflichten befreit werden? Ich möchte versuchen im die größtmögliche Sicherheit zu geben, damit er einen solchen Freistellungsvertrag akzeptiert.

Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit meinen Mietbewohner aus dem Mietvertrag zu entlassen ohne dass ich auch kündigen muss? Könnte uns ein Mietaufhebungsvertrag weiter helfen? Was besagt dieser genau?

Für Antworten und Ratschläge bin ich sehr dankbar!

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Kündigung des Wohnungsmietverhältnisses?

Hallo,

ich habe ein kleines (großes) Problem mit meinem Vermieter.

Folgendes ist passiert:

Ich habe meine Wohnung am 23.02.2019 zum 30.04.2019 bzw. 01.05.2019 gekündigt.

Unten ein Auszug aus meinem Mietvertrag, dieser besagt in meinen Augen, das meine Kündigungsfrist zwei Monate beträgt.

Mein Vermieter schreibt mir heute, das er das Schreiben vom 23.02.2019 welches er am 26.02.2019 erhalten hat bestätigt. Des weiteren schreibt er das ich erst zum 31.05.2019 fristgemäß kündigen kann und das ohne seine Zustimmung meine Kündigung unwirksam ist.

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Auszug aus dem Mietvertrag:

§2 Mietzeit, Kündigung

1. Das Mietverhältnis beginnt am 15. Mai 2013 und läuft auf unbestimmte Zeit. Der Mieter ist verpflichtet, innerhalb einer Woche nach Einzug seiner gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen.

2. Der Vertrag kann vom Mieter für den Ablauf des übernächsten Kalendermonats gekündigt werden. 

Der Vertrag kann vom Vermieter gekündigt werden mit einer Frist von

* 3 Monaten, wenn seit der Überlassung des Wohnraums weniger als 5 Jahre,

* 6 Monaten, wenn seit der Überlassung des Wohnraums mindestens 5 Jahre,

* 9 Monaten, wenn seit der Überlassung des Wohnraums mindestens 8 Jahre vergangen sind.

3. Die Kündigung muss schriftlich spätestens bis zum 3. Werktag des ersten Monats der Kündigungsfrist erfolgen. Für die Rechtzeitigkeit der Kündigung kommt es nicht auf die Absendung, sondern auf den Zugang des Kündigungsschreibens bei dem anderen Vertragspartner an.

4. Wird der Gebrauch der Mietsache nach Ablauf der Mietzeit vom Mieter fortgesetzt, kann sich keiner der Vertragspartner auf eine stillschweigende Verlängerung des Mietverhältnisses auf unbestimmte Zeit (§ 545 BGB) berufen.

5. Die Wohnung ist freifinanziert.

§3 Außerordentliche Kündigung

1. Die außerordentliche Kündigung des Mietvertrages richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

2. Bei einer fristlosen Kündigung des Vermieters wegen Zahlungsverzugs umfasst der Begriff der Miete auch die gesetzlich zulässigen Betriebskostenvorauszahlungen (§ 4 Abs. 2).

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Meine Frage ist, mache ich hier einen Fehler oder er?

Er hat das Haus in 2016 „übernommen“, aber die Rechte und Pflichten bleiben ja unverändert und er hat mir nie ein Änderungsschreiben zukommen lassen indem die Kündigungsmodalitäten verändert wurden.

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