Gemeinsamer Briefkopf Wohnungseigentümergemeinschaft

3 Antworten

die Frage ist für mcih nicht ganz klar. Sind das denn Eigentumswohnungen?? Hierbei sollte ein Verwalter die Eigentümergemeinschaft vertreten. Wenn es aber anders ist ist es in meinen Augen eine GBR oder nur Eigentümergemeinschaft und dann auch GBR. Und die kann - aber da bin ich keine Fachfrau - auch einen Vertreter ernennen, der nach außen hin handeln kann. So haben wir einen Kunden, die auch eine Erbengemeinschaft ist. Und die heißt GBR Müller, Meier, Schmitz vertreten durch Tabaluga.

Wie ist beim offiziellen Schriftverkehr der Wohnungseigentümergemeinschaft beispielsweise gegenüber Mietern oder Dienstleistern der Briefkopf anzulegen?

Es muss die Bezeichnung Wohnungseigentümergemeinschaft im Briefkopf stehen, gefolgt von der Adresse des vermieteten Objekts.

§ 10 WEG

Allgemeine Grundsätze

(6) Die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer kann im Rahmen der gesamten Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums gegenüber Dritten und Wohnungseigentümern selbst Rechte erwerben und Pflichten eingehen. Sie ist Inhaberin der als Gemeinschaft gesetzlich begründeten und rechtsgeschäftlich erworbenen Rechte und Pflichten. Sie übt die gemeinschaftsbezogenen Rechte der Wohnungseigentümer aus und nimmt die gemeinschaftsbezogenen Pflichten der Wohnungseigentümer wahr, ebenso sonstige Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer, soweit diese gemeinschaftlich geltend gemacht werden können oder zu erfüllen sind. Die Gemeinschaft muss die Bezeichnung "Wohnungseigentümergemeinschaft" gefolgt von der bestimmten Angabe des gemeinschaftlichen Grundstücks führen. Sie kann vor Gericht klagen und verklagt werden.

http://dejure.org/gesetze/WEG/10.html

MfG

Johnny

§ 10 Nr. 6 WEG

...Die Gemeinschaft muss die Bezeichnung "Wohnungseigentümergemeinschaft" gefolgt von der bestimmten Angabe des gemeinschaftlichen Grundstücks führen.

Also auf Deutsch: "Wohnungseigentümergemeinschaft xy-Straße 13"

seit ihr sicher, dass das WEG in Ansatz gebracht werden muss??? Für mich geht nicht klar hervor, dass die Wohnungen Eigentumswohnungen sind.

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Mietnebenkosten - Schlüssel + Grundsteuer?

Hallo zusammen,

anbei zwei Bilder von Nebenkostenabrechnungen der Jahre 2015 und 2016.

Vorausgeschickt - Mietwohnung, 104 m², 9 Parteien im Haus, gesamt 746 m², bis 2015 im Eigentum einer Erbengemeinschaft, ab 2016 in eine WEG umgewandelt. Etwa die Hälfte der Parteien sind Mieter.

Jetzt die Fragen bzw. die Ungereimtheiten:

(1.) In 2015 wurde eine Grundsteuer von 335,09 € abgerechnet. (Normal in den Vorjahren um die 50 €). Der Betrag ist offensichtlich falsch und deckt sich auch nicht mit anderen Mietern des Objektes. Auch die Kommune weiß davon nichts. (6,5-fach höher?)

Kann man da jetzt noch erfolgreich Einspruch erheben? (Oder verfristet? Die Abrechnung 2015 ist datiert auf den 08.08.2016. Bezahlt ist alles.)

(2.) In 2016 werden die Verteilerschlüssel wohl auf MEA (Miteigentumsanteile der WEG) abgestellt. Auch ist ein Schlüssel komplett geändert worden.

2.1 Ist so eine Umstellung (zum Nachteil) zulässig? (Nur weil die WEG es gerne so hätte.) Warum einmal gesamt 1000 MEA und andermal gesamt 990 MEA?

2.2 Weiß jemand von Euch was "Eigentumsanteil o. GA" bedeutet? (Garage macht keinen Sinn.)

2.3 Der Allgemeinstrom wurde immer pro Partei berechnet (1/9), nun nach MEA? (Die drei größeren Wohnungen haben jetzt den Nachteil - und der ist nicht unerheblich.) Ist das zulässig?

Im Voraus für Eure Hilfe besten Dank

Gruß Dietmar Bakel

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Nebenkostenabrechnung allgemeinstrom mieter?

Hallo untzwa habe ich eine Frage bezüglich Mietrecht. Wir haben heute unsere nebenkostenabrechnung bekommen und ich wurde etwas stutzig, wir haben eine 92 qm Wohnung und unsere Nachbar eine 33 und eine 35 qm Wohnung. Auf der Abrechnung wir können von den Nachbar mit einsehen mussten die 48euro und der andere 50 Euro allgemeinsten zahlen und wir 132 Euro . Jetzt die Frage muss das nicht auf 3 Parteien gleich aufgeteilt werden ? Darf der Vermieter das nach qm abrechnen? Wir sind beide voll berufstätig und kaum zu hause und nutzen den Flur Strom kaum und die sind arbeitslos und laufen den ganzen tag rein und raus und benutzen alles mehr wie wir. Ich finde das nicht richtig aufgeteilt und habe keine Lust für die beiden mit zu bezahlen.

Ich hoffe mir kann einer helfen . Mit freundlichen Grüßen 

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Hausverwalter nimmt Gemeinschaftseigentum ab?

Hallo,

es geht um ein Wohnhaus mit 9 Eigentunswohnungen. Die Wohnungen wurden im August an die Eigentümer übergeben. Anfang September war die Eigentümerversammlung.

Es gab keinen Tagesordnungspunkt „Abnahme des Gemeinschaftseigentum“ unter Sonstiges wurde aber darüber diskutiert. Der Hausverwalter wurde beauftragt einen Gutachter anzufragen und mit diesem eine Vorbegehung zu machen. Bei entsprechenden Angebot sollte eine außerordentliche Versammlung einberufen werden und beschlossen werden, dass der Gutachter beauftragt wird. Nun ging der Hausverwalter aber für 3 Wochen in Urlaub, hat sich aber von seiner Kollegin vertreten lassen.

Samstag bekamen wir dann einen Brief mit der Abschlussrechnung (7. Rate nach Bauträgerverordnung “Fertigstellung”) und einem Baustandsbericht vom Bauleiter, dass die Schlussabnahme und behördliche Abnahme erfolgt sei.

Fast alle Eigentümer wussten nichts davon. Vor allem da es noch sehr viele Mängel man Gemeinschaftseigentum gibt. Z.b. Steht nich ein Gerüst und eine Einfahrt in die Tiefgarage ist nicht möglich. Nun tauschen sich die Eigentümer Aus. Heute hat sich einer der Eigentümer gemeldet, der dann den restlichen erklärte, dass die Abnahme durch die Hausverwaltung erfolgte. Er habe das Protokoll vorliegen (es enthält gerade einmal 3 Mängel).

Die restlichen Eigentümer wussten nichts von einer Abnahme und wurden auch im Nachgang nicht informiert. Das Protokoll wurde nicht verteilt.

Nun frage ich. Ist diese Abnahme nichtig? Meiner Ansicht haben wir den Hausverwalter nicht bevollmächtigt eine Abnahme durchzuführen. Keiner der Eigentümer war bei der Abnahme dabei. Darf der Verwalter so eine Abnahme eigenmächtig vornehmen?

vielen dank für die Antworten.

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Nebenkosten Praxisräume

Hallo ich habe heute die Nebenkostenabrechnung für unsere kleine Praxis bekommen und mich hat der Schlag getroffen. Ich schilder Euch mal die Situation...

Wir haben eine Praxis in einem Ärztehaus seit Sept. 10 (also 9 Monate). Unsere Räume umfassen ca. 100 qm. Das Ärztehaus besteht aus 3 Parteien, Allerdings wurde unsere Praxis vor ein paar Jahren halbiert und sozusagen zu 2 Praxen aufgeteilt und die eine Hälfte der Praxisräume nutzt nun der Mieter unter uns, ein Zahnarzt, als Aufenthalts- und Lagerräume. In der Nebenrechnung werden also die Gesamtkosten auch nur auf 3 Parteien aufgeteilt, is das denn so richtig? Immerhin sind es ja eigentlich 4 Praxen die von 3 Mietern genutzt werden. Zahnarzt nutzt ja 2 Praxen.

So, monatliche Nebenkosten sind 250 Euro. (Versicherungen, Grundsteuer, Kalt- und Abwasser, Müllabfuhr,Verwaltungskosten?, Allgemeinstrom, Hausmeister, ....)

Die Nachzahlung für unsere Praxis beträgt nun 1305,- Euro wegen Heizkosten. Muss nun aber dazusagen, dass wir in unserer Hebammenpraxis nicht durchgehend sind, ich schätze im Durchschnitt 2 - 3 Std. täglich und daher auch eher wenig geheizt haben im Winter. Wir hätten also rechnet man die Nachzahlung mit ein fast monatl. Nebenkosten von 400,- Euro für ne kleine Praxis....

Is diese Abrechnung für Euch vorstellbar und Nachvollziehbar oder läuft hier irgendwas falsch???? Bitte Hilfe und vielen Dank!!!

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WEG -Verwaltungsbeirat zu Belegprüfung verhindert?

Wir sind eine 4-Einheiten-WEG und haben nur einen Verwaltungsbeirat. Dieser ist wegen Langzeiturlaub verhindert die Rechnungsprüfung vorzunehmen.

Sollte der Verwaltungsbeirat rechtzeitig einen anderen Eigentümer bevollmächtigen?

Kann ein anderer WEG-Eigentümer diese ohne Bevollmächtigung übernehmen?

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