Gemeinsame Steuererklärung in der Privatinsolvenz

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3 Antworten

Bei Erstattungen steht Deiner Frau Ihr Anteil voll zu. Der Erstattungsbetrag ist zwischen euch beiden aufzuteilen. Diese Aufteilung erfolgt im Verhältnis der von den Ehegatten geleisteten Vorauszahlungen.

Bei Insolvenz eines Ehegatten hat das Finanzamt die Aufteilung zwingend von Amts wegen vorzunehmen. Ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich. Oft vergisst das Finanzamt aber diese Aufteilung. Stattdessen werden die Erstattungen desöfteren einfach an den Insolvenzverwalter ausgezahlt, oder - falls möglich - mit Insolvenzforderungen gegen den Schuldner verrechnet. Der nicht insolvente Ehegatte muss dann einen Antrag auf Erlass eines rechtsbehelfsfähigen Abrechnungsbescheides stellen, gegen den er dann vorgehen kann.

wir haben das gleiche Problem . Aber , man hat uns empfohlen , getrennte Veranlagung. Da der TH auch mit dem Finanzamt in Verbindung steht, ist eine Rückerstattung gleich auf dem Treuhänderkonto. Wobei man im 4. Jahr der Inso die Rückerstattung wieder selbst bekommt. Allerdings solltet Ihr mit dem TH Rücksprache halten , ob der Anteil deiner Frau wieder retour überwiesen wird. Sonst gilt, getrennt veranlagen , dann bekommt jeder seinen Teil.

Das geht meine ich nur mit einer Gütertrennungsklausel im ehevertrag

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