Gemeinnütziger Verein bekommt Spende mit konkretem Bezug zu einer erbrachten Leistung - ist die Gemeinnützigkeit in Gefahr?

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5 Antworten

Nein, denn das ist gängige Praxis. Man kann mit so einer Spende für eine erhaltende Leistung die Dankbarkeit ausdrücken. Der Verein ist ja nicht in der Verwendung eingeschränkt.

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Wenn es keine gewerbliche Leistung ist, dann ist es kein Problem.

Also, die Pfandfinder helfen Jemanden der alleinstehend ist beim Umzug.

Der, dem geholfen wurde überweist 300,- Euro an die Pfandfinder "Spende, vielen Dank für die Umzugshilfe"

Wo ist das Problem?

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Kommentar von frank1705
14.06.2016, 18:33

Das Problem ist, dass das gesamte Konstrukt ohnehin etwas gewagt ist. Der Verein akquiriert Kunden und leitet diese an Mitglieder weiter, diese schließen dann mit dem Kunden außerhalb des Vereins Verträge (Beratungsdienstleistungen). Und als "Dankeschön" wird dann freiwillig gespendet. 

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Entzug der Gemeinnützigkeit, was weitere Folgen hätte.

Spenden sind freiwillige Leistungen, ohne Anspruch auf eine Gegenleistung.

Das ist im genannten Fall nicht so gewesen

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Kommentar von frank1705
14.06.2016, 15:29

Problematisch ist, dass es eine Spende war, nur der Verwendungszweck der Überweisung etwas anderes vermuten lässt.

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Hat denn der Verein eine Leistung erbracht? Wenn ja, welche?

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Entweder es war eine Spende oder es war eine Gegenleistung.

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Kommentar von frank1705
14.06.2016, 15:28

Es war eine Spende, aber der Spender hat bei der Überweisung einen Verwendungszweck gewählt, der den Anschein macht, als wäre es eine Gegenleistung. Daher die Sorge, ob das kritisch ist.

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Kommentar von BarbaraHo
14.06.2016, 16:58

Also wenn ich an die SOS Kinderdörfer Spende und als Verwendungszweck ein bestimmtes Dorf angebe, dann sollte dies eigentlich ok sein und keine Gegenleistung darstellen. Hat der Spender vielleicht sowas ähnliches gemacht? Das wäre wichtig zu wissen. Die Art der Formulierung könnte wichtig sein, oder die Angabe, was die gemeinnützige Gesellschaft macht und so.

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