Gemeinnütziger Verein / Vortrag

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1 Antwort

1) Der Vortrag muss mit dem steuerbegünstigten Zweck des Vereines in Einklang stehen. Dann darf eine Vergütung in einer Höhe gezahlt werden, wie sie unter vergleichbaren Umständen (ähnliches Thema, ähnliche Dauer, vergleichbar kompetenter Vortragender) auch in der "freien Wirtschaft" gezahlt werden würde. Warum sollte der Vortragende eine Quittung erhalten? Er bekommt doch das Geld. Statt dessen sollte der Vortragende dem Verein eine Quittung schreiben. Diese Quittung dient dann auch als Beleg für die Ausgabe gegenüber dem Finanzamt.

2) Dafür gibt es keine Begrenzung.

3) Der Verkauf von Speisen und Getränken gehört zum steuerpflichtigen "wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb" des Vereines. Es dürfte genügen, bei der Steuererklärung den Gesamterlös des Verkaufes anzugeben.

4) M.E. müssen die Teilnehmer gar nicht namentlich erfasst werden.

danke für die schnelle Antwort.

zu 1) ich hatte mal irgendwo gelesen, dass ein kurzfiristig Beschäftiger bei einem Verein nur 12€ Stundenlohn erhalten darf. In der "freien Wirtschaft" würde er aber eindeutig mehr dafür bekommen..Daher war ich unsicher. Welchen Zweck schreibt man denn auf die Quittung?

2) hierzu hatte ich mal gelesen, dass der Eintrittspreis nie höher als 50% der Ausgaben sein darf. Allerdings habe ich das nirgendwo anders gelesen.

3) Wie wird das denn gebucht? Als Spendenzuschuss?

4) Wie lässt sich dann nachweisen welche Einnahmen wir hatten?

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