Gemeiner Vater!?

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8 Antworten

Kann es sein, dass du intelligenter bist als er bzw. verbal besser argumentieren kannst? Dann will (und kann) er nicht mit dir diskutieren, weil er weiß, dass er dann den "Machtkampf" und somit die Machtstellung als Oberhaupt der Familie verlieren würde. Daher werden wahrscheinlich Gespräche mit "Halt die Klappe..da kommt nur Müll raus."  im Keim erstickt.

Dann ist er zwar einerseits sicherlich stolz, dass du auf dem Gymnasium gute Noten schreibst, fühlt sich aber andererseits auch dadurch in seiner Rolle als allwissendes Familienoberhaupt bedroht.

Du musst dich überhaupt nicht gedemütigt fühlen, Ihr befindet Euch in einem Rollenkonflikt. Er fühlt sich wahrscheinlich gedemütigt, wird dies aber wahrscheinlich niemals zugeben können.

Nimm es nicht so tragisch. Immerhin ermöglicht er es dir zum Gymnasium zu gehen.

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Du kannst da recht wenig tun. Eigentlich ist es Sache Deiner Mutter, Deinen Vater zur Raison zu bringen.

Sie wird nicht immer dabei sein, wenn er so reagiert, aber dieses Verhalten hat sie sichter schon öfters bemerkt. Es bildet ja schließlich einen Gesamtkomplex an Verhaltensmustern.

Macht deine Vater Deine Mutter auch so runter? Wenn nicht, traut er es sich bei Ihr nicht? Dann wird es Zeit, dass sie nicht nur für sich kämpft. Wenn doch, wird es Zeit, dass sie anfängt zu kämpfen, und zwar für Euch beide.

Das Verhalten Deines Vaters schadet Dir in mehrfacher Hinsicht.

Ein Punkt ist das Selbstbewusstsein, das leidet, wenn Anstrengung und
Erfolg nicht anerkannt werden, ausbleibender Erfolg (kein Erfolg ist
nicht immer Misserfolg) und Misserfolg überbewertet werden.

Streit immer aus dem Weg zu gehen, weil einer immer gleich ausrastet, macht auch etwas mit einem einem.

Man lernt nicht, für die eigene Einstellung einzutreten. Man gewöhnt sich daran, klein beizugeben, weil sonst Ärger droht. Das hat zur Folge, dass man z. B. bei Meinungsverschiedenheiten mit Kollegen um des lieben Friedens Willen eher zurücktritt, als für die eigene Meinung einzutreten.

Deshalb rate ich dir, trotz der Wutausbrüche Deines Vaters für Dich einzustehen. Sag ihm, dass Du mehr Anerkennung für eine gute Note haben willst, Du hast sie Dir schließlich verdient.

Und auch wenn Du mal etwas nicht so gut gemacht hast, ist es eine Frage der Verhältnismäßigkeit, ob die Reaktion darauf mahnende Worte oder unverhältnismäßige Brüllerei ist. Du musst eine angemessene Reaktion einfordern.

Aber vor allem solltest Du Deine Mutter "mit ins Boot" nehmen.

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Wie findet deine Mutter das denn. Ich finde du solltest mal mit ihr alleine reden. Danach setzt ihr euch alle zusammen und redet. Alle nacheinander und niemand darf reinreden ihr müsst euch alle respektieren und ihr müsst auf jeden fall sachlich bleiben. Also keine Beleidigungen und auch kein rumgeschreie. Ich hoffe ich konnte helfen :D

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Das kenne ich.....

"meine eltern" hatten ja noch den 2. Weltkrieg miterlebt.... hatten aber dennoch völlig konträre haltungen, was "Kindererziehung" betraf...

mein Vater war der Typ, der an ALLEM etwas auszusetzen hatte...

brachte ich ne 1,5 heim... kam sein dummer Kommentar:

"Warum ist es keine 1 ???"

Brachte ich mal ne 1... kam der blöde Kommentar:

"Warum ist es keine 1 mit Stern ?"

...meine Mutter war da völlig anders... sie lobte mich schon ab ner 3... alles andere ließ sie unkommentiert....

....mein Vater meinte auch ständig.... mir "deutlich" machen zu sollen...

"....wie froh man im Krieg um ein Stückchen Brot gewesen wäre...da hätte man nicht auch noch nach Wurst oder Käse gefragt...."

meine Mutter war auch da völlig anders....

Als sie sich scheiden ließen, war meine Position "klar"

.. ich wollte zur Mutter !!!

Erst viieel später erkannte ich folgendes:

1.) mein Vater hatte das getan, was aus seiner Sicht "richtig" war... mich aufs "Schlimmste" vorzubereiten... und IMMER danach zu streben... NOCH "besser" zu sein

2.) meine ( nach Scheidung) deutliche Ablehnung meines Vaters.... war gleichzeitig auch ein stückweit "Ablehnung" meiner selbst....

Warum...?

Weil eben jedes Kind genetisch zur Hälfte Mutter und Vater ist.....

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diese "Erkenntnis" verhalf mir dazu... tatsächlich mal mit meinem Vater... als er bereits deutlich über 60 war.... über sein Verhalten zu sprechen....

Er sagte:

"OK.. vielleicht habe ich manches falsch gemacht... jedenfalls völlig anders, als Deine Mutter... aber glaub mir bitte....

.. ich habe es immer nur "gut" gemeint...."

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OK, sorry.. das wird Dir wenig helfen... aber es war für mich ein guter Anlass... mal wieder darüber nachzudenken, meine Erlebnisse zu berichten... und "verdrängte Dinge" mal wieder an die oberfläche zu lassen...

daher:

Danke für Deine Frage....

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Na wenn Du ihm ständig sagst, was Dir nicht passt und Meckerziege spielst? Merke: Wie man in den Wald schreit, so hallt´s zurück! Und vor Allem: Der Ton macht die Musik!

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Was sagt deine Mutter dazu

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Same bei mir...

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Wie reagiert er denn wenn du ihm deine Meinung sagst/ihn kritisierst?

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Kommentar von Helferchen528
03.09.2016, 09:31

Naja meistens streitet er halt alles ab.. Und lacht mich dann son bissl "aus"

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Kommentar von OceaMorgan
03.09.2016, 09:32

Vielleicht würde es helfen wenn du ihn komplett ignorierst und auf seine Aussagen gar nicht eingehst.

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Kommentar von Helferchen528
03.09.2016, 09:34

Mach ich ja schon son bissl, aber wenn meine Mutter dabei ist steht sie natürlich auf seiner Seite..
Meistens jedenfalls..

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