GEMA - Rechteübertragung für noch unbekannte Nutzungsarten - neuer Vertrag - ernsthaft?

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2 Antworten

Die GEMA ist für die Urheberabgaben zuständig, sorgt also dafür, dass den Rechteinhabern bei bspw. öffentlichen Darbietungen das zustehende Geld zufliesst. Mit diesem Passus stellen sie nur sicher, das die Urheberrechte auch bei einer neuen Verbreitungsform (wichtig hierbei: kollektive Nutzung) gesichert sind. Eine Lehre aus den Anfängen des Filesharings, als es dafür noch keine rechtliche Grundlage gab. DonBrush liegt hier also nur zum Teil richtig.

Ok, danke - das mit dem Filesharing ist ein auch mir einleuchtendes Beispiel. Trotzdem frag ich mich, ob so etwas grundsätzliches überhaupt rechtlich ok ist.

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@vstfreak

Rechtlich geht das problemlos. An deiner Stelle würde ich aber für sowas noch nichts unterzeichnen. Es ist immer kritisch einen Vertrag abzuschliessen, solange noch nicht alle Gegebenheiten feststehen. Es ist gut möglich, dass du zu gegebener Zeit viel bessere Angebote bekommen kannst, als dass dir das die GEMA jetzt bietet. nd falls nicht, wird die GEMA auch später noch an einer Rechteübernahme interessiert sein. Verlieren kannst du also nichts.

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Die reissen sich halt zukünftige Nutzungsarten unter den Nagel. Wenn jetzt schon möglichst viele den Vertrag eingehen, d.h. die Rechte über die GEMA verwalten lassen, hat eine andere Firma fast keine Chance, da einzusteigen.

So ähnlich hab ich mir das gedacht, wollt nur noch mal von anderen hören wie die's sehen.

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