geltendes Recht 31.12.2000

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2 Antworten

Hallo Sandra,

damals hat man unter anderen Bedingungen eine Rente aus gesundheitlichen Gründen erhalten. Heute gibt es die Erwerbsminderungsrente, damals gab es eine Erwerbsunfähigkeits- und eine Berufsunfähigkeitsrente.

Maßgebend war damals für eine Erwerbsunfähigkeitsrente, dass man aus gesundheitlichen Gründen außer Stande war, seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten (bzw. nur weniger als 630 DM verdienen konnte). Berufsunfähigkeit bedeutete, dass man seinen erlernten Beruf oder eine ähnliche Beschäftigung nicht mehr mindestens halbtags ausüben konnte.

Wer vor dem 01.01.1951 geboren ist, mindestens 35 Versicherungsjahre in der Rentenversicherung hat und heute berufs- oder erwerbsunfähig (nach dem damaligen Recht) ist, kann eine Altersrente für Schwerbehinderte Menschen erhalten, auch wenn er nicht schwerbehindert ist. Das ist auch möglich, wenn man damals keine Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsrente erhalten hat.

Grüße

Es galt, genau so wie heute, dass man mit 63 vorzeitig in Rente gehen konnte, wenn man mindestens 50 % behindert war. Nur sind es heute generell 24 Monate, unabhängig vom persönlichen Regeleintrittsalter.

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