Geldprobleme in der Ausbildung?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi, ich befinde mich gerade im letzten Ausbildungsjahr, aber ich geb trotzdem mal eine Antwort :D.

Ich (18) wohne noch bei meinen Eltern.

Bis zur Hälfte meiner Ausbildung, hatte ich ab dem 20. in einem Monat kein Geld mehr zur Verfügung. Ich habe im Monat 200€ aufs Sparkonto gepackt und 70€ für meine Busfahrkarte bezahlt. Dann hatte ich im ersten Lehrjahr noch ca. 380€ zur Verfügung.

Ich hab es teilweise nicht mal gemerkt, wie schnell mein Geld weg war. Ich habe in diesem Zeitraum aber auch gekifft und mir wirklich nuuuur misst gekauft.

Als ich dann aufgehört habe mit dem Kiffen, meinen Führerschein hatte und beim Fußball etwas Erfolg hatte, hab ich irgendwie eine viel bessere Übersicht was mit meinem Geld passiert.

Ich verdiene jetzt im 3. Lehrjahr 730€ Netto. Davon muss ich 300€ für mein Auto ab bezahlen, 40€ für Handyvertrag, 25€ für Gym und ca. 150€ für Sprit.

Dann bleiben noch 215€. Einmal die Woche fahre ich noch Pizza aus. Und mittlerweile komme ich super damit zurecht.

Aber ich bin froh, wenn ich in ein paar Monaten endlich richtig Geld verdiene :D

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Alles gut, ich wollte mit der Frage auch speziell Auszubildende ansprechen!

Genau so, wie du es zu Beginn beschrieben hast, ging es mir fast die ganzen drei Jahre meiner Ausbildung. Ich habe zwar auch in einer Wohnung gelebt (nicht über meinen Verhältnissen) und habe 100€ weniger verdient als du, aber ich hätte es trotzdem vermeiden können (im Nachhinein betrachtet). Super, dass du es sogar geschafft hast, 200€ pro Monat zu sparen, das machen nur sehr sehr wenige!

War das Geld für die Anzahlung des Autos?

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@CoverSK

Sehr vernünftig! Ich selber hätte mir zwar kein so teures Auto finanziert, aber es scheint dich ja zu erfüllen (wenn du dafür sogar einen Nebenjob angefangen hast), also ist das für dich sicherlich i.O.

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@JustAsking4Life

Ich habe gar kein so teures Auto ^^. Mein Vater hat mir ein bisschen was dazu gegeben und ich bezahle es im monatlich ab. Der März ist übrigens der letzte Monat, dann hab ich es ab bezahlt :).

Falls es dich interessiert, 5500€ hat es gekostet und ich bin sehr zufrieden

Und den Nebenjob habe ich eigentlich nur, damit ich fürs Wochenende gerade genug Geld habe um feiern zu gehen :D

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@CoverSK

Naja, das sind in deinem Fall 7-8 Gehälter und du verdienst verhältnismäßig gut! :D
Aber wie du bereits gesagt hattest, du hast drauf gespart und etwas von deinem Vater dazu bekommen und wenn du das im März (also vor Beendigung der Ausbildung) bereits abgezahlt hast, ist alles gut!

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@JustAsking4Life

Gut, wenig ist es auch wieder nicht das stimmt :D.

Ja bin auch froh, dass ich es dann schon ab bezahlt habe. Dann kann ich mir solang ich bei meinen Eltern wohne mit meinem Festgehalt "ordentlich" was beiseite legen :)

Wobei ich dann glaube ich auch zumindest ein bisschen daheim abgebe :D

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@CoverSK

Eine Art "Miete" schadet ja nicht. Du wirst ja trotzdem noch eine Menge Geld übrig haben. Wie legst du dein Geld an? Ausschließlich auf dem Tagesgeldkonto?

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@JustAsking4Life

Ich habe eine extra Sparkonto. Dort werde ich dann wahrscheinlich einen Dauerauftrag aufgeben, dass direkt nach Erhalt meines Lohns der bestimmte Betrag drauf überwiesen wird.

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@CoverSK

Das ist vernünftig. Hast du dich schon einmal mit der Börse (explizit ETF's) beschäftigt? Kann ich dir, für eine langzeitige Geldanlage, nur ans Herz legen!

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Als ich 2010 zur Ausbildung zum Lokführer nach Ingolstadt umgezogen bin, habe ich mich bei der Berechnung des Nettoeinkommen um etwa 100 Euro verrechnet, nach Abzug der Miete hatte ich noch 200 Euro zur Verfügung, dafür gingen noch das Internet, Handyvertrag sowie die Kosten für Lebensmittel weg.

In den ersten beiden Ausbildungsjahren war ich fast jeden Monat auf die Unterstützung meiner Mutter durch das Kindergeld angewiesen, im 3. Jahr brauchte ich es dank mehrerer Erhöhungen der Ausbildungsvergütung nur noch 1x.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Während meines Studiums haben meine Eltern mich nach Kräften unterstützt. Am Wochenende hab ich nebenher noch gekellnert und in den Semesterferien voll gearbeitet.

Ich konnte zwar keine großen Sprünge machen und habe praktisch von "Monat zu Monat" gelebt, aber ich musste keine Schulden machen und wenn es mal wirklich knapp war, hat es in unserer WG zumindest immer was zu essen gegeben. ;)

Bafög Vater in Privatinsolvenz?

Hey, ich werde im August eine schulische Ausbildung Beginnen, sprich ich bekomme kein Geld dafür. Ich bekomme höchstens Bafög. Man muss doch angeben wie viel die Eltern verdienen, jedoch bin ich mir unsicher was meinen Vater betrifft. Er konnte einige Zeit nicht arbeiten da er einen Unfall hatte, er hat viele Schulden, ist mittlerweile in Privatinsolvenz und arbeitet mittlerweile auch wieder, aber er hat sich selbstständig gemacht und kann sich trotz das er behauptet nicht viel Geld zu haben viele neue und teuere Sachen leisten, Unterhalt zahlt er schon seit einem Jahr nicht mehr, da er "nicht" kann. Meine Frage ist nun, ob es denn überhaupt möglich ist eine Firma zu gründen und dann noch in Privatinsolvenz zu sein? Bzw was ist genau Privatinsolvenz, soweit ich das verstanden habe ich es da um die Schulden irgendwie aufzuheben, hab ich dad richtig verstanden?Ich habe nun Angst dass er durch diese Firma genug Geld verdient und ich dann weniger Bäfog bekomme...Denn er würde mich dann so nicht unterstützen, macht er ja jetzt auch nicht

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