Geld Zuschuss für einen alleinerziehenden Vater und seiner pubertierenden Tochter (Miete, grössere Wohnung )?

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3 Antworten

Das käme darauf an was bei euch die Wohnungen kosten und wie groß eure bisherige Wohnung ist !

Vom Jugendamt würdet ihr keine Unterstützung bekommen,zumindest keine finanzielle für die Wohnung.

Es käme dann nur vorrangig Wohngeld von der Wohngeldbehörde in Betracht und wenn da kein Anspruch bestehen würde müsste dein Vater einen Antrag auf ALG - 2 beim Jobcenter stellen.

Aber wenn dein Vater 1500 € Netto pro Monat hat kommt ja für dich als minderjähriges Kind min. noch mal derzeit 190 € Kindergeld pro Monat dazu und deine Mutter müsste an deinen Vater Barunterhalt für dich zahlen,wenn sie leistungsfähig wäre,also mehr als 1080 € relevantes Nettoeinkommen hätte.

Ob euch evtl.Wohngeld zustehen könnte kannst du dir im Internet durch einen kostenlosen Rechner für Wohngeld berechnen lassen,da gibst du dann die Werte von der evtl.neuen Wohnung ein,suchst also zuerst mal eine passende Wohnung die am besten die Angemessenheit nach dem SGB - ll ( ALG - 2 ) vom Jobcenter erfüllt.

Bei zwei Personen stünde euch eine Wohnung zwischen 60 qm - 65 qm zu,diese könnte auch größer sein wenn die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) nach dem SGB - ll angemessen ist.

Du kannst dir im Internet mal suchen ,, Harald - Thome - örtliche - Richtlinien " oder du gibst mal ein ,, angemessene KDU " und dazu den Namen eurer Stadt,da solltest du etwas über die angemessene KDU - bei euch finden.

Sollte dann kein Anspruch auf Wohngeld bestehen käme nur noch eine so genannte Aufstockung vom Jobcenter in Betracht.

Dein Vater könnte dann von seinem Nettoeinkommen als Freibetrag auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll erst mal min. 330 € abziehen,solange du noch unter 18 bist.

Dann bliebe von seinem Nettoeinkommen ein anrechenbares Einkommen von etwa 1170 € und davon geht dann derzeit min. sein Regelsatz für den Lebensunterhalt von 404 € ab und solange du noch keine 18 bist stünde ihm noch ein Alleinerziehenden Mehrbedarf von 12 % ( für ein Kind über 7 aber unter 18 ) seines Regelsatzes zu.

Es kämen also derzeit noch mal 48,48 € zu den 404 € Regelsatz dazu,dass würden dann min. 452,48 € sein und dazu käme sein KDU - Kopfanteil,also 50% der Warmmiete.

Dir stünden derzeit ab 14 unter 18 ein Regelsatz von 306 € zu + dein KDU - Kopfanteil,dass würde dann dein Bedarf ergeben.

Davon wird aber zumindest erst mal die derzeit 190 € Kindergeld abgezogen,es bliebe dann vorerst ein Restbedarf für den Regelsatz von 116 € + dein KDU - Kopfanteil und wenn dein Vater dann noch Unterhalt für dich bekommt würde auch der noch von deinem Bedarf abgezogen.

Würde den Vater angenommen keinen Unterhalt für dich bekommen,dann kämen diese 116 € für dein Regelsatz noch zu den 452,48 € dazu,würden dann also etwa 568,48 € ergeben.

Wenn man nun diese ca. 1170 € anrechenbares Nettoeinkommen deines Vaters nimmt und diese ca. 570 € abziehen würde,blieben noch etwa 600 € für eure angemessene KDU - übrig.

Du kannst dir dann anhand der angemessenen KDU - selber ausrechnen ob und wenn ja was für ein Anspruch evtl.noch bestehen könnte,viel wäre es aber mit Sicherheit nicht und wenn er noch Unterhalt für dich bekommt würde es sicher gar nichts mehr geben.

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Wenn man eine Wohnung möchte, dann findet man auch eine. Mit dem Unterhalt deiner Mutter, wenn sie zahlt und dem Kindergeld seid ihr nicht bedürftig im Sinne der ARGE.

Wohngeld solltet ihr beantragen.

Und nach einer Wohnung suchen, mit ein bisschen Investition von Zeit hättet ihr das schon hinbekommen können. Und wenn es nur 2 Zimmer sind, habt ihr noch Küche und Flur. Aktenordner können, auch in einem kleinen Flur in ein Regal oder man macht eins oben unter der Decke, dann sind sie aus deinem Zimmer raus.

Er kann sich ein Schrankbett kaufen, dann schläft er bequemer und tagsüber ist Platz im Raum. Klamotten kann er auch in einer Kommode haben, sich abends alles zurechtlegen- so wir es früher für unsere Kinder getan haben und wie ich es z.B. für mich auch noch mache- abends überlegen, was ich morgen anziehen möchte und es zusammenstellen.

Und bitte: gib nicht Deutschland Schuld an euerer Wohnsituation- die zu ändern ist nicht Aufgabe des Staates sondern euere eigene.

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Wenn die 1.500,- Euro netto sind, habt ihr natürlich keinen Anspruch auf ergänzendes ALG II.

Aber Wohngeld könnte möglich sein.

Es liegt ja bei Euch am Schnitt der Wohnung, weil das dritte Zimmer fehlt.

Also erstmal eine passende Wohnung suchen und dann hier:

http://www.wohngeld.org/wohngeldrechner.html

berechnen, was an Wohngeld beantragt werden kann.

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