Geld vor oder nach Notartermin überweisen? (wohnungskauf)?

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7 Antworten

Normalerweise wird im Notarvertrag der Zeitpunkt der Bezahlung und der Wohnungsübergabe geregelt. Ich habe noch nie gehört, daß man vor dem Notartermin zahlen muß.

Ganz davon ab geht das Geld oftmals auf ein Notaranderkonto, d.h. Du überweist an den Notar, bekommst die Wohnung übergeben und wenn alles geregelt ist, leitet der Notar das Geld an den Verkäufer weiter.

ja, an den Verkäufer oder an die Bank, wenn der Verkäufer noch Schulden auf die Wohnung hat.

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der Notar klärt ja auch, ob die Wohnung noch mit Hypotheken belastet ist. Wenn die Wohnung also verkauft wird, wird auch geregelt, dass die Bank des Verkäufers ihr Geld bekommt. Ich glaube hier ist Vorsicht angesagt. Die Kaufpreiszahlung wird immer beim Notartermin festgelegt. Niemals vorher bezahlen. Auf einmal bist du Besitzer einer Wohnung und musst für die Schulden des Verkäufers aufkommen.

Grundsätzlich nach dem Termin, weil die Zahlung ein Vertragsgegenstand ist, der sowohl in Betragshöhe als auch mit Zahlungstermin ein Vertragsgegenstand sind, der erst im Notariatsakt festgelegt wird. Unabhängig davon ob des Objekt grundbücherlich belastet ist oder nicht. Unter bestimmten Fällen erfolgt auch die Zahlung auf ein Treuhandkonto des Notars, der dann die Verkäufer z.B. nach Löschung von z.B. Nutzungsrechten Dritter im Grundbuch bedient.

auf keinen Fall überweisen. Der Notar regelt alles notwendige und teilt dir dann den Termin mit, an dem der Betrag überwiesen sein muss...

Ein Notar handelt immer neutral, sollte es zumindest...und da du vermutlich die Notarkosten alleine tragen musst, bestimmst du auch den Notar!!!

auf keinen Fall vorher zahlen. Der Notar legt den Termin zur Kaufpreisfälligkeit fest. Alles andere ist vom Verkäufer sehr unseriös. Er braucht ja nur zum Notatermin nicht zu kommen........

Es gibt sicher viele andere Wohnungen. Im Notartemin werden gerne auch noch Schäden, Nachteile, Einschränkungen offengelegt.

Stell Dir vor Du hast das Geld dem verkäufer übergeben und im Notartermin legt er offen dass Da noch eine Oma ein Nutzrecht hat, das ein Schaden am Dach besteht, das ein Wasserschaden noch nicht ausgetrocknet ist usw. - Du wärest 120% in den Händen der Krake. Tu es nicht. Verzichte.

Also als wir vor einigen Jahren unsere Wohnung gekauft haben war es so das wir zum Notarstermin eine schriftliche Zusage unserer Bank über die Darlehensbewilligung mitbringen mußten.Nach dem Notarstermin wurde das Geld dann an den Vorbesitzer überwiesen und danach wurde die Grundbuchänderung gemacht

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