Geld von den Banken abheben?

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8 Antworten

Das würde die Banken in den Ruin treiben, ist übrigens schon passiert.

Selbst wenn es auf der Bank nur 0,5 % gibt, ist das immer noch mehr als 0,0 % im Safe oder unterm Kopfkissen. Die Inflation ist unabhängig von der Aufbewahrung. Das mit dem "Kohle machen" ist auch von Bank zu Bank sehr verschieden. Dass es keine Zinsen gibt, ist nicht Sache der Einzelbanken sondern der staatlichen Zentralbanken und ihrer Geldschwemme. Das ist offizieller Diebstahl am Geldvermögen und Aufwertung von Sachvermögen. Da vor allem einfache Bürger als "kleine Sparer" oder Lebens- und Rentenversicherte zukunftsfähiges Vermögen bilden, sind die die Gelackmeierten. Und wenn sich "Blasen" (`= massive Fehlinvestitionen) bilden, was durch die Geldschwemme begünstigt wird, dann fliegen noch einigen Leuten die Fetzen um die Ohren (siehe Spanien) und man kann in Spanien studieren, wer wieder die Hauptleittragenden sind. Die großen Schieber haben sich - in Kooperation mit den Politikern - längst mit ihrer Beute aus dem Staub gemacht. Siehe auch Zypern oder Griechenland. Und dass Milliarden von Europa nach Griechenland gepumpt wird, hat vor allem eines gefördert: In Europa und weltweit sind sie in Sachen Korruption spitze. Schön zu sehen, wie unsere finanzielle Zukunft an korrupte Politiker und Bankiers verteilt wird mit Hilfe korrupter EU-Politiker, die uns mit getürkten Statistiken belügen.

Das hat alles nichts mit "kapitalistischem Wettbewerb" zu tun. Der wird von Staats wegen per politischer Entscheidung ausgehebelt. Da gehen wir doch längst auf eine Staatsverwaltung im Finanzsektor zu.

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Ja, tut es.

Aber es tut nicht nur den Banken weh, wenn das wirklich jeder oder viele machen würden. Das würde dann wirklich ALLEN Bürgern weh tun.

Wenn jeder das täte, wäre das schon was. Aber das passiert ja nicht. Wir sind ja vom Bankenwesen abhängig. Und was du machst, erfordert doch mehr Sich-Kümmern als vorher. Mit viel Bargeld rumlaufen, etc.

wenn jeder Bürger seine Kröten von der Bank abholt?

Dann würde die Wirtschaft zusammenbrechen, was auf Zypern ja drastisch vorgeführt wurde, als das Geld abheben sogar eingeschränkt werden musste.

Ja, aber im Moment werden wir ja quasi enteignet, da die Zinsen zu niedrig sind. Etwas Druck auf die Bank für höhere Zinsen wäre wünschenswert. Sie wollen ja auch was von uns. Unser Geld.

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@upsala007

wieso enteignet? so lange die zinsen nicht negativ sind, nimmt dir ja keiner was weg. nur die inflation nagt^^

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@Kn4ll3r

das system ist auf dem wohlergehen der wirtschaft, konzerne und banken ausgelegt ... den menschen ist egal was den banken weh tut, sie möchten selber was vom kuchen abhaben, bekommen aber nur die Krümel!

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@Baldomarten35

klingt zwar sehr poblizistisch, ist aber an dieser stelle relativ zusammenhangslos...

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@Kn4ll3r

"quasi enteignet": Da der Zinsertrag nicht mal ansatzweise die Inflation ausgleichen kann.

Lesen hilft ;-)))

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@upsala007

dennoch nimmt uns niemand etwas weg. inflation betrifft alle. manche kalkulieren sie mit ein, andere eben nicht. aber "enteignen" ist etwas völlig anderes.

Verstehen hilft ;-)))

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@Kn4ll3r

natürlich bin ich kein freund von banken - eher noch ein gegner. aber ein banken-boykott ist der falsche weg. die politiker verstehen das system nicht (mit außnahme vllt von herrn schäuble und wenigen anderen hellen köpfen) und machen deshalb einfach falsche politik. und genau dort muss man ansetzen.

die banken haben natürlich nur ein interesse: kohlen scheffeln. dafür gibt es zwei wege: a) anderen was wegnehmen und b) neues geld drucken und hoffen, dass es keiner merkt. beides wird munter praktiziert. weil wir es zulassen.

ganz nach g.busch: "aufgabe eines jeden unternehmens ist es, gewinn zu machen - jetzt und in zukunft."
und genau diese denkweise ist der fehler im system. banken agieren korrekt entsprechend den system-axiomen. die politik hat diese zu definieren und damit ist sie (um es mal wohlwolend zu formulieren) heillos überfordert..

widerstand ist nur dann sinnvoll, wenn er sich gegen die richtigen leute richtet!

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@Kn4ll3r

widerstand ist nur dann sinnvoll, wenn er sich gegen die richtigen leute richtet!

Das ist zwar richtig, aber an die richtigen Leute kommt man nicht ran.

So ein Vorschlag wie hier der, sollte und brauchte auch gar nicht bis zum bitteren Ende durchgezogen werden. Nur so weit, bis unsere Merkels u.a. mal aufwachen und merken, dass der Bürger sauer wird. Einen anderen Anlass zum bürgerfreundlichen Handeln haben sie ja offensichtlich nicht mehr.

Die Entscheidungen unserer Politiker, von Merkel bis Krafft, haben immer nur das Wohlergehen der Unternehmen, bzw. was ihnen als solches verkauft wird, im Fokus. Gute Arbeit der gut bezahlten Lobbyisten (Stichpunkte Energiewende, Benzinverbrauchsregelungen in der EU)!

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@Kn4ll3r

Ja, und den Banken mal das (eigene Geld) wegzunehmen, so als Warnung, halte ich durchaus für geeignet!

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@upsala007

banken haben doch gar kein geld.
die zahlen doch jeden cent an ihre manager aus... warum wohl??

jetzt wurden sie zu einem "eigenkapitalanteil" von 9% "gezwungen" .... lachhaft für jeden, der weiß, was das bewirken wird :O

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@Kn4ll3r

Ja, und den Banken mal das (eigene Geld) wegzunehmen

Damit beziehe ich mich auf die Anfangsfrage von Baldomarten und damit meine ich z.B. MEIN Geld, und das mal ein paar Tage komplett abzuheben. Und nicht nur ich, sondern mehrere andere auch.

Seufz, schreib ich so undurchsichtig? Dann tuts mir Leid.

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wenn jeder Bürger seine Kröten von der Bank abholt?

das geht gar nicht - so viel geld gibt es nämlich nicht.
heutzutage ist das meiste geld virtuell.

Ersten macht das nicht jeder, den das Sparbuch (Kapitlspsrbuch) ist immer noch die "sicherste" Sparvariante. Was ist wenn dir der Safe geklaut wird oder das Haus /Wohnung abbrennt, dann hast du gar nichst.

Tut ihnen nicht weh.

Wär schön, es täte ihnen weh, denn dann würden sie den Sparzins wieder erhöhen -)

Von Volkswirtschaft hast keine Ahnung, oder?

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@baindl

was juckt dem bürger volkswirtschaft ? wenn die banken untergehen, hört es vielleicht endlich mal mit dem kapitalismus und der globalisierung mit all seinen nebenwirkungen auf.

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@baindl

Immerhin haben die grossen Banken die Nase voll von den Retailgeschäftchen, wo sie fast nix abzocken können; lieber verlangen sie immer mehr kleine Gebühren für dienstleistungen, die bisher immer gratis waren. Wollen uns Kleinstkunden loswerden, oder was?

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@Loris64

Wollen uns Kleinstkunden loswerden, oder was?

natürlich!

die aufgabe und somit existenzberechtigung einer bank ist es, privatleuten und unternehmen im richtigen moment die richtige menge geld zur verfügung zu stellen, damit diese ihre investitionen tätigen oder sich ihre wünsche erfüllen können.

die banken wollen natürlich von diesem dienstleistungs-konzept weg, weil es nicht mehr lokrativ ist ... und verlieren somit ihren sinn und zweck - ihre existenzberechtigung.

es ist aufgabe der politik, die banken in ihre schranken zu weisen. dies passiert allerdings nicht.
deswegen macht frau merkel auch einen so schlechten job.

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@Kn4ll3r

Falsch: Die Versorgung mit Geld und die Kontrolle der Geldmenge obliegt ausschließlich der EZB - nicht den Privatbanken. Und was die EURO-Rettung und die Bankenrettung angeht, hat Frau Merkel immer weniger getan, als die Opposition gefordert hat. Schon vergessen, dass die mal Eurobonds wollten? Das wäre die direkte Finanzierung der europäischen Schuldenmacher aus deutschen Steuereinnahmen und Vermögen gewesen. Die Staatsgläubigen glauben halt immer, dass der Staat nur Geld verteilen muss und dann blüht die Wirtschaft. Von wegen! Es wächst kein Wohlstand, wenn Gräben mit viel Geld nur aufgegraben und dann wieder zugeschüttet werden. Und da diesem vielen Geld keine wirkliche Wertschöpfung gegenübersteht, sinkt auch der Geldwert und die Zinsen. Das mit der "echten Wertschöpfung nach Marktwert" begreifen die Staatsgläubigen wohl nie.

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@berkersheim

ich sprechen von krediten!
geh mal zu EZB und sag: "ich hätt gern 20000€ für nen neues auto"

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