Geld in Beritt investieren oder das Pferd verkaufen?

7 Antworten

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So wie sich das Pferd jetzt benimmt, dürfte er schlecht zu verkaufen sein. Kenne das von einer Bekannten, die hat ebenfalls ein Pferd, mit dem Ausreiten nicht möglich ist. Die flippt ähnlich wie dein Pferd von jetzt auf gleich aus. Meine Bekannte geht halt mit diesem Pferd nicht ausreiten. Wollte es auch verkaufen, das Problem ist aber, dass sie es einerseits mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren kann, dass die Leute das Problem mit dem Pferd nicht ernstnehmen und jeder Interessent von sich überzeugt ist, er hätte diese Probleme nicht. Meine Bekannte will aber in dem Wissen um das Verhalten des Pferdes das Pferd nicht an jemanden Verkaufen, der ihre Warnungen ignoriert. Also hat sie bislang das Pferdchen behalten und reitet es nur auf dem Platz.

Wenn deine Trainerin meint, man könnte das Pferd noch in den Griff kriegen, dann hast du doch schon mal eine Aussage, mit der du arbeiten könntest. Vielleicht liegt es tatsächlich daran, dass, wie von anderen Antwortgebern vermutet, dass DU zu ungeduldig bist. So ein Verhalten kriegt man halt selten innerhalb kurzer Zeit weg. Insofern finde ich zwar deinen Gedanken an Beritt auch nicht schlecht, allerdings nicht mit der zeitlichen Limitation, die du dir da vorgestellt hast. Ein Monat Beritt sind ja bei einem "normalen benehmenden Pferd" schon kein allzu langer Zeitraum, deines hat ja ein schwerwiegendes Problem, den man erstmal auf den Grund gehen muss und dass dann erst ausgebügelt werden kann. Wenn mir einer sagen würde, er bekäme das innerhalb von 4 Wochen hin, wäre ich ehrlich gesagt, gleich mal misstrauisch !

Entweder du gibst dem Pferd UND dem Bereiter die Zeit, die es braucht, vernünftig und ohne Druck etc. an dem Problem zu arbeiten, was natürlich unter Umständen nicht ganz billig werden dürfte, oder du verlässt dich auf deine bisherige Trainerin, die dir ja auch Mut macht. Warum muss das Problem denn innerhalb von einem Monat behoben sein ? Ist klar, dass man an so einem Pferd nicht viel "Spaß" hat und gerne entspannende Ausritte genießen möchte, aber ganz ehrlich, hätte ich so ein Pferd, hätte ich auch kein Problem damit, vorerst nicht mit ihm ausreiten gehen zu können, sondern nur auf dem Platz zu reiten. Vielleicht findet sich da ja auch etwas, was dem Pferd besonderen Spaß bereitet (hatte in meinem Bekanntenkreis den Fall, dass ein Turnierpferd plötzlich keine "Spaß" mehr an seiner Disziplin hatte und dann auch so unberechenbar war, dass die Besitzerin überlegt hatte, ihn zu verkaufen, über einen Bekannten ist sie dann zur Rinderarbeit gekommen. Das hat dem Pony offenbar so viel Spaß gemacht, dass auch sein "Problemverhalten" wieder komplett verschwunden ist).

Die Frage ist halt, das sehe ich ja im Fall meiner Bekannten, was passiert, wenn du das Pferd verkauft. Viel Geld kann man unter Umständen nicht verlangen und man kann vermutlich davon ausgehen, dass der nächste Besitzer ihn auch weiterverkaufen möchte, wenn er sich nicht so "nutzen" (Ausritte) lässt, wie er sich das vorstellt.... Ich würde das einem Tier, von dem ich behaupte, ich würde es mögen, nicht antun wollen.

Hallo, 

ich muss den anderen zustimmen, dein Pferd braucht Zeit. 

Du hast ihn doch erst seit Herbst, wenn es viel mitgemacht hat dann muss ich ehrlich sagen, es ist viel zu früh das du mit ihm ausreitest, vielleicht auch das du ihn überhaupt schon reitest. 

Mache Bodenarbeit und suche dir dazu einen Trainer, der auf solche Pferde spezialisiert ist. Einen der ohne Druck, Gewalt und Dominanz-Blabla arbeitet. Dann braucht es nur noch Zeit, Geduld und vor allem Motivation. Überfordere dein Pferd nicht, sondern gehe alles langsam an. Für ihn ist das immer noch neu und höchstwahrscheinlich zu viel. 

Ja ich hatte auch mal so ein Pferd. Mein Wallach (leider vor einigen Wochen verstorben) hatte eine ziemlich tragische Vergangenheit. Er hat sich im Laufe der Jahre so gut gemacht, er war ein richtiges Traumpferd. Vorher hatten wir auch eine echt anstrengende Zeit. Viele Rückschläge. Damit muss man rechnen, man darf sich da nicht entmutigen lassen. Bei uns hat es ein gutes halbes Jahr gebraucht, bis wir das erste Mal per Strick ins Gelände sind. Nach ca. 1,5 Jahren hab ich mich erst rauf gesetzt. Allerdings war er nicht wirklich reitbar, da er ziemlich vom Menschen kaputt gemacht wurde. Wir haben´s dann gelassen und es nur auf Bodenarbeit beschränkt, dafür war er immer zu haben. 

Vertiefe dich bei solch einem Pferd nicht zu sehr auf´s Reiten, sondern setze dir gewisse Ziele vom Boden aus. Sei motiviert, vermittel deinem Pferd Sicherheit und überfordere es nicht. Höre mit einem Fortschritt/was Positivem auf. Was auch sehr hilft, vor allem am Anfang, gehe zu deinem Pferd auf die Weide, streichel es, gib ihm ein Leckerchen, beobachte es - so baut man erstes Vertrauen auf und du lernst dein Pferd besser kennen. Die wenigsten kennen ihr Pferd wirklich, wissen welchen Rang es hat, wie es sich in der Herde so verhält, wer der beste Kumpel ist usw. Dabei spielt auch das eine recht große Rolle. 

Ich wünsche euch viel Glück!

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Hm, jetzt ist eine lange Antwort von mir verschwunden. Kurz zusammengefasst:

- Gesundheit checken

- Herdenhaltung

- Pferd sein lassen, nichts arbeiten für mindestens ein halbes Jahr oder länger. Wichtig ist nur, dass das Pferd anständig steht, wenn die Hufe bearbeitet werden oder der Tierarzt da ist. Alles andere hinten anstellen und dem Pferd Zeit geben, in der Herde zu "resetten".

... wäre mein Ansatz bei sowas. Danach in aller Ruhe neu aufbauen.

Beritt schätze ich kontraproduktiv ein. Verkauf verschiebt das Problem zu jemand anderem.

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Die Führanlage kann jeden tag je 1 Stunde für 5€ genutzt werden. Wenn das stallpersonal die Beobachtung etc übernimmt kommen noch 10€ im Monat zusätzlich dazu.Der Beritt kosten im Monat 50€ für 2x Mal die Woche je 60 Minuten, davon 45 Minuten beritt oder 8€ pro Beritt stunde. Unterricht (Springen bis S** und Dressur bis M) kostet in der Gruppe (ab 2 Personen) 5 Euro und Einzelunterricht 10 € pro Stunde.

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