Geld für den Abijahrgang bezahlen? Rechtliche Konsequenzen?

10 Antworten

Zunächst habt ihr gemeinsam eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts gegründet, dazu benötigt es keinen Vertrag, sondern die alleinige Tatsache, dass ihr das geschäftliche, gemeinsame Projekt gestartet habt. Dazu zählt auch z. B. ein gemeinsamer Tisch auf dem Flohmarkt.

Daraus ergibt sich ein gesamtschuldnerisches Handeln, d. h. jeder ist für das Handeln verantwortlich, es ist somit nicht teilbar, somit können die Schulden jedem Einzelnen zugewiesen werden. Würde die Geschichte vor Gericht landen, würdest Du zur Zahlung herangezogen werden. Die Verantwortlichen haben somit vollkommen Recht, wenn die zusätzlichen Mahnkosten auf die säumigen Zahler umgelegt werden.

Das war zunächst die rechtliche Situation, wobei ich darauf hinweisen möchte, dass ich hier keine Rechtsberatung durchführe, der obere Sachverhalt stellt meine persönlichen Kenntnisse und Meinung dar.

Moralisch finde ich es auch zweifelhaft, zunächst passiv bei dem Vorhaben mitzumachen, die Arbeit einige, ausgewählte Schüler machen zu lassen und im Falle, dass etwas schief läuft, das Vorhaben nicht mehr mit tragen zu wollen. Die ausgewählten Schüler haben sicherlich den Job kostenlos durchgeführt, Du hast somit am Projekt vorteilhaft partizipiert, soll heissen, dass andere Schüler ihre Zeit geopfert haben, damit so eine Zeitung entsteht. Nun dem "Finanzverantwortlichen" Schüler die finanziellen Risiken zu überlassen, ist moralisch verwerflich. Finanzverantwortlich heisst letztendlich auch nur, dass er diese Funktion übernommen hat, eine persönliche Verantwortung müsste er nur übernehmen, wenn er fahrlässig gehandelt hätte, z. B. das Geld veruntreut hat oder ähnliches. Von Deiner Darstellung her handelt es sich allerding "nur" um eine Fehlkalkulation im Bereich des Absatzes der Abizeitungen.

Wenn im voraus Geld für die Abizeitung gesammelt wurde, durften die anderen Schüler davon ausgehen, dass im Rahmen dieses Finanzvolumens gehandelt wird. 

Eine fragwürdige Kalkulation, die darüber hinausgeht, hätte in einer Vollversammlung von allen genehmigt werden müssen.

Offenbar hat sich da eine kleine Gruppe selbstherrlich aus dem Fenster gelehnt - so wie sie auch bei der inhaltlichen Gestaltung andre untergebuttert haben. Unter solchen Umständen kann man von einem gemeinsamen Projek nicht mehr reden und die Verantwortung fällt auf jene zurück, die alles an sich gerissen haben.

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Gibt es denn einen Vertrag, den Du unterschrieben hast oder hast Du unter Zeugen über die Finanzierung mit abgestimmt? Wenn nicht, haben die keine rechtliche Handhabe.

Falls Du selbst von diesen Aktivisten untergebuttert wurdest, ist Deine Haltung verständlich. Dann würde ich denen klar und deutlich schreiben, dass man Solidarität nur von Leuten erwarten kann, die man auch fair behandelt und sie das Defizit als Lehrgeld betrachten können...

nun ja, das einzige was man sagen könnte wäre, ich habe durch eine Nichtteilnahme an der Finanzierung (es wurden verschiedene Gruppen gebildet, u.a. Finanzierung; klar dass man nicht überall dabei sein kann) veranlasst, dass andere über die Jahrgangsfinanzierung bestimmen. Allerdings wurde schon am Anfang der 11. ein Eigenbeitrag pro Schüler für de Finanzierung eingezogen (hab ich natürlich bezahlt).

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@Tilton

Dann verweise auf den bezahlten Eigenbetrag und erkläre, Verluste hat die Finanzierungsgruppe zu verantworten, wenn sie sich verkalkuliert haben.

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@Dichterseele

Danke, gute Argumente. Sollte ich denen das vorher mitteilen oder erst nach Ablauf der Frist?

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@Dichterseele

P.S. Zu meiner Zeit hat man Inserenten aus dem Schreibwaren- und Buchhandel geworben, mit deren Werbung die Druckkosten finanziert wurden. Außerdem haben alle beim Verkauf mitgeholfen.

Wenn die Großmäuler nichts richtig organisieren können, sollen sie die Suppe selber auslöffeln und nicht  an ihren Entscheidungen  Unbeteiligte zur Kasse bitten, die sie zuvor diskriminiert haben.

Das würde ich ihnen gleich erklären und an die restliche Klasse weiterleiten.

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Danke

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