Geld Einbehalt nach Architektenfehler Kanalwasser?

3 Antworten

Genau wegen solcher Risiken bekommen Bauherren keine Rechtsschutzversicherung.

Euch wird nichts anderes übrig bleiben als über einen Anwalt, diesen "Architekten" oder Allkauf auf Schadensersatz zu verklagen.

Viel Vergnügen.

Hallo Hans,

Wenn der Architekt wie geschrieben über den Bauträger kommt, auf welcher Basis soll Sezcan denn den Architekten verklagen?

Schöne Weihnachten :)

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@oklein

" oder den Bauträger....." Wobei es den wahrscheinlich nicht mehr gibt.

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Hm - wir kennen deine Verträge nicht.

Hast du einen gesonderten Vertrag mit dem Architekten? Oder ist der Architekt im Vertrag mit Allkauf inbegriffen? Wer hat den Mangel entdeckt? Was sagen Allkauf und der Architekt dazu?

Wieso kümmert ihr euch erst jetzt darum, wenn ihr das schon 4 Monate wißt?

Ich würde dir raten, mit den Verträgen, Abnahmebescheinigungen und dem gesamten Papierkram zum Anwalt zu gehen.

Nein der Architekt ist im Vertrag von Allkauf inbegriffen wir haben uns den Architekten nicht selber aussuchen dürfen. Den Mangel hat der Erdbauer von uns entdeckt und das Problem ist dass die sich nicht sicher waren ob es mit der Hebeanlage funktioniert und erst seit gestern wissen wir es.

Der Architekt ist nicht mehr erreichbar..

Er hätte wissen können dass die eine kleine Pumpe nicht ausreichend ist..

Danke für deine schnelle Antwort ging wirklich schnell :D

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@Sezcan34

Sehr gerne! :-)

Euer Ansprechpartner scheint auf jeden Fall Allkauf und nicht der ohnehin nicht mehr erreichbare Architekt zu sein. Das ist eigentlich ein Vorteil, denn dann können die beiden nicht dem jeweils anderen die Schuld zuschieben und ihr steht in der Mitte zwischen beiden. Wieso habt ihr Allkauf den Mangel nicht rechtzeitig gemeldet und auf Beseitigung bestanden? Dann hätte die Firma die 50.000 bezahlen müssen. Jedem Handwerker müssen zwei oder drei (ich bin mir nicht sicher) Gelegenheiten zur Nachbesserung/Mängelbeseitigung eingeräumt werden. Das habt ihr vermutlich versäumt.

Erst wenn diese Mängelbeseitigungen nicht zum Erfolg geführt hätten, hättet ihr 2 oder 3 Angebote von Erdbaufirmen einholen müssen und danach einer dieser Firmen den Auftrag erteilen dürfen.

Wenn dies nicht geschehen ist, kann Allkauf die Höhe (€ 50.000) als zu teuer bestreiten.

Außerdem müßt ihr, wenn ihr den Mangel erfolgreich (gerichtlich?) geltend machen wollt, durch ein Sachverständigengutachten nachweisen, dass die Hebevorrichtigung erforderlich war und die Pumpe nicht ausreichte. Der Sachverständige sollte öffentlich bestellt und vereidigt sein. Ihr müßt allerdings damit rechnen, dass Allkauf ein Gegengutachten beantragen wird. Die Aussage des Erdbauers ist gerichtlich zwar als Information, aber nicht als Beweis verwendbar. Möglicherweise hat er das nur behauptet, um euren Auftrag zu ergattern - so könnte man jedenfalls gegenargumentieren.

Aber: Ob meine Antworten richtig sind, kann ich nicht beurteilen. Ich kenne weder eure Verträge noch irgendwelche Korrespondenz mit Allkauf über den Mangel.

Deshalb wiederhole ich meinen Rat, dass du mit allen Unterlagen zu einem Rechtsanwalt gehst und dich beraten läßt. Immerhin dreht es sich um € 50.000. Die Summe ist es wert, sich fachmännisch von einem Juristen beraten zu lassen.

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also ich sehe da keinen Fehler vom Architekten. Außer er hätte beim Kauf des Grundstückes schon beraten.

Habe noch vergessen zu erwähnen dass er das Haus viel zu weit nach unten eingeplant hat und gemeint hat dass es oben nicht klappen würde, doch oben würde es genauso klappen inklusive der ganzen rechtlichen Abstände zu den Grenzen usw. Und diese haben wir auch von diversen Bauträgern, Erdbauern mit Architekten bestätigt gekriegt.

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@Sezcan34

normal gibt es recht genaue Vorgaben zur OK RFB -- da gibt es nicht viel zu planen. Bisweilen geht man so 0,5 m tiefer, damit man im DG etwas mehr Luft hat, wenn die max. Höhe begrenzt ist.

Da gibt es kein richtig oder falsch, ist alles ein Kompromiss. Die schlechte Entwässerungssituation ist jedenfalls eine Eigenschaft des Bauplatzes, und kein Planungsmangel.

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Wie funktioniert die Drainage eines Hauses, wenn der Keller unter dem Kanalniveau der Straße liegt?

In unserem Haus liegt der Kanalanschluss etwa 1,30cm über dem Niveau der Keller-Bodenplatte. Alle Abwasserrohre aus dem Haus bleiben also über dieser Marke, damit eben ein Gefälle vorhanden ist und das Abwasser abfließen kann.

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Auf einem alten Bauplan habe ich entdeckt, dass von dem Abfluss in der Kellertreppe bis zu diesem Schacht eine feingestrichelte Linie eingezeichnet ist. Ich gehe also davon aus, dass das eine direkte Rohrverbindung darstellen soll. Wasser das in der Kellertreppe in diesen Abfluss läuft würde sich also in dem Schacht sammeln. Auch gehe ich davon aus, dass so etwas wie eine Drainiage um das Haus liegt, die sich vermutlich auch in dem besagten Schacht sammelt.

Mein Verständnisproblem ist nun, wie dieses Wasser weiterhin ablaufen soll. Denn den Höhenunterschied zum Kanal überwindet es so ja nicht. Gibt es in solchen Anlagen soetwas wie einen "Versickerungsschacht" und könnte der beschriebene Schacht in meinem Keller so einer sein? Meine Befürchtung ist nun, dass ver Vorbesitzer eine eventuell mal vorhandene Pumpe ausgebaut hat und ich beim nächsten Starkregen das Wasser aus diesem Schacht im Keller stehen habe...

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Kann man einen Schuppen nachträglich genehmigen lassen?

Eigentlich wollten wir auf unserem Grundstück nur ein Holzlager bauen und vorher von der Gemeinde (wir wohnen in Bayern) genehmigen lassen.

Dabei haben wir allerdings gemerkt, dass unser bereits stehendes Gartenhaus (das nur als Abstellraum genutzt wird, kein Aufenthaltsraum oder Feuerstelle) nicht genehmigt worden ist. Einer der Vorbesitzer hat es eben vor Jahren einfach aufgestellt und dann haben wir es beim Kauf des Grundstücks mit übernommen.

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Jetzt wüsste ich gerne, welche Probleme da auf uns zukommen könnten, wenn wir nachträglich eine Baugenehmigung für das Häuschen bekommen wollen.

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Unbewohnbares Haus -> Ideen für Einnahmen ohne eine Nutzungsänderung?

Vielleicht hat einer eine Idee zu folgendem Fall:

Ein Haus in Bayern ist in der Zwangsversteigerung. Hier ein paar Eckdaten aus Gutachten und eigenen Recherchen.

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- Anforderungen entspricht nicht den heutigen Vorgaben der Wohnraumgestaltung

- Die Sanierungsarbeiten überschreiben die Kosten eines Neubaus

- Zustand wird aufgrund des Wasserschadens als miserabel beschrieben

- Ölheizung ist nicht funktionsfähig

- Gebäude ist nicht im Außenbereich

- Es gibt keinen Bebauungsplan, so dass die Bayerische Bauordnung greift

Eine Besichtigung des Gebäudes von innen ist leider nicht möglich. Bei einem Abriss und Neubebauung würde die Bayerische Bauordnung greifen. Dies bedeutet, dass durch die Abstandsflächen kein wirkliches Haus errichtet werden könnte (Bebauungsfläche 1,50 m x 6 m). Daher würde ich das Gebäude erhalten und es Stück für Stück innerhalb der nächsten Jahre sanieren. Da ich nicht weiß in welchem inneren Zustand sich das Gebäude befindet, würde ich vom Schlimmsten ausgehen (Schimmel etc.). Von außen macht das Gebäude einen stabilen Eindruck, also vermutlich keine einsturzgefährdeten Wände.

Meine Frage wäre nun, wie man es bewirtschaften könnte, ohne den Stress bzw. Ablehnung einer Nutzungsänderung zu erliegen. Es wäre schade, wenn es einfach nur brach liegen würde.

Bisherige Überlegungen:

a) Eine Vermietung des Hauses insgesamt als Wohnung ist aufgrund des Zustandes nicht möglich. Auch hätte ich hier keinen Zugriff auf das Haus um Reparaturarbeiten durchführen zu können.

b) In dieser Gegend von Bayern besteht Nachfrage nach Lagerplätzen. Eine Idee wäre deshalb die einzelnen Zimmer nach erfolgreichen Kauf zu begutachten. Die besten Zimmer könnten als Abstellräume vermietet werden. Bei Räumen mit Schimmel stellt sich hier auch die Frage, ob sie trotzdem als Abstellraum interessant wären, wenn man dort in wasserfesten Behältnissen einlagert. Generell stellt sich hier die Frage ob einzelne Zimmer als Abstellkammer an verschiedene Personen vermieten darf, ohne dass eine Nutzungsänderung notwendig ist. Hier sollte natürlich auch nicht das Wohnmietrecht greifen, da die Standards nicht erfüllt sind. Stärkere schimmelbefallene Zimmer kann ich Stück für Stück über die Jahre sanieren und dann auch als Abstellkammer anbieten und irgendwann mal das Haus wieder insgesamt als Wohnhaus.

c) ???

Vielleicht hat jemand mit Erfahrung ein bisschen Input für mich.

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