Geld anlegen in der Schweiz, was muss man wissen und was beachten?

10 Antworten

Wirklich rentabel ist es nicht, denn die Zinsen sind auch nicht viel besser als hier und du hast das Wechselkursrisiko beim Zurückholen. Nach dem neuen Doppelbesteuerungsabkommen kann man auch keine Steuern mehr "sparen". sprich: hinterziehen. Außerdem musst du ein Konto dort anlegen, was auch Gebühren kostet und den Gewinn schmälert. Ich sehe darin keinen Vorteil. Zudem sind Beträge über 10.000.-- € anzumelden wegen dem Geldwäschegesetz.

Die Schweizer selbst haben ja ein Riesenvermögen im Ausland angelegt. Besser gesagt: investiert. Dieser Geldfluss beträgt einige Tausend Franken pro Person und Jahr, die genaue Zahl liesse sich herausfinden.

Warum also legen die Schweizer ihr Geld nicht im eigenen Land an, wenn es doch so vorteilhaft sei? Im Moment würde ich die Finger davon lassen, da du mit dem Franken, der zur Zeit überbewertet ist, Wechselkursverluste einfahren wirst. Und der Franken hat auf dem Sparkonto IMMER weniger gebracht als die DM oder der EURO.

Geldanlagen in der Schweiz sind bestimmt nicht grundsätzlich mit Steuerbetrug gleich zusetzen ! Man kann das Geld auch ganz normal hier versteuern und in der Schweiz anlegen, Hauptvorteil ist schlicht sie höhere Sicherheit. Allerdings lassen sich die Schweizer diese Sicherheit auch einiges kosten! Zudem „drückt" der schweizer Staat die Inflation künstlich in die höhe um den Export zu stärken.

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