Gekündigt wegen Schlägerei

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15 Antworten

Machen kannst du da nichts. Tätlicher Angriff ist schlimmer als Mobbing. In solchen Dingen solltest du dich nicht provozieren lassen und es einfach abtun. Such' dir'n neuen Job, beruhige dich und lass' laufen. Kann dir doch eigentlich egal sein, wenn du weißt, was richtig ist. Meinst du nicht, dass es wichtiger ist, dass du mit dir selbst klarkommst, als mit deiner Umwelt? Ich kann den Arbeitgeber auch absolut nachvollziehen, hättest du dort weiter gearbeitet, hätten deine Reibereien sicherlich zu mehr Problemen geführt.

Moonie1970 24.02.2011, 23:06

Er wird wahrscheinlich eine Verurteilung wegen schwerer Körperverletzung bekommen. Mit dem neuen Job dürfte sich das dann auch eher schwierig gestalten. Und ehrlich gesagt, möchte ich nicht mit jemandem zusammen arbeiten, dem es egal ist, ob er mit seiner Umwelt klar kommt. Das Problem ist, dass der TE eben NICHT weiß, was richtig ist. Bzw. was falsch ist, sein Verhalten nämlich.

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Sollte es zu einem Strafverfahren kommen, kann das Vorausgegangene für die Verteidigung genutzt werden. Wer einen Kollegen verprügelt (aus welchen Gründen auch immer), hat in dem Unternehmen nichts verloren. Erheblicher Kündigungsgrund - da gibt es nicht mehr zu sagen.

Hallo Sportfrei, dem beschriebenen Fall, ist die Kündigung rechtens, da Du den Mitarbeiter sogar krankenhausreif geschlagen hast. Leider bist Du mit keinen Beweisen ihm zuvorgekommen. Hättest Du jetzt Beweise dafür, müßte die Sache vom neuem untersucht werden. Es kann Dir sogar noch passieren, daß Du für drei Monate kein Arbeitslosengeld bekommst. Für Mobbing muß man immer Beweise dafür haben. Durch die Anzeige, kann es sein, daß Du jetzt vorbestraft bist. Das aber wiederum muß Dir die Polizei selbst oder per Einschreiben zukommen lassen. Vor dem Arbeitsgericht hast Du auch keine Chance, da auch dort Beweise für den Vorfall verlangt werden. Wenn schon Selbstverteidigung, dann nur so, daß der Gegener kampfunfähig ist, jedoch nicht kranhausreif geschlagen wurde. Dangerangel1261

Die Kündigung ist leider begründet. Also mal abgesehen davon, dass ich weder körperliche noch seelische Gewalt irgendwelcher Art gutheißen kann (und dass da was gebrochen ist bei dem find ich mehr als heftig!!), ich kann dich zumindest verstehen, dass du dich schlecht gefühlt hast und einem irgendwann die Hutschnur reißt. Aber das war der falsche weg!!! Deinen Job kannst du wohl oder übel vergessen, so ein Verhalten wird kein Arbeitgeber akzeptieren, aber ich würde zumindest nochmals mit dem Chef reden, damit dein "Opfer" nicht ganz als Unschuldslamm darsteht. Aber und das muss ich nochmal sagen, du solltest etwas gegen solche Gewaltausbrüche tun. Dir HIlfe holen. Auch wenn du meinst, dass es eine Ausnahme war und auf deine Situation als Mobbingopfer zurück zu führen ist, so heftig, dass etwas gebrochen ist, schlägt niemand, der nicht irgendein Gewaltpotential in sich hat!

Dagegen hättest du vorgehen sollten, bevor du ihn vermöbelt hast. Da wäre vieles möglich gewesen. Jetzt sieht es eher für dich schlecht aus... Aber auf jeden Fall wirst du einen Anwalt benötigen (Körperverletzung), dieser wird dich wohl dahingehend am besten beraten.

Ich würde an deiner Stelle versuchen, an ein Anti-Aggressionstraining zu kommen. Macht sich auch für die Gerichtsverhandlung ganz gut. Du musst lernen, dass man solche Situationen nicht mit Draufschlagen lösen darf. Egal, wie sehr dich jemand ärgert, mobbt oder wie auch immer du das nennen willst. Wenn du das nicht lernst, wirst du einen Großteil deines Lebens im Knast verbringen.

Für deinen Job kannst du jetzt nichts mehr tun. Körperliche Gewalt, und dann noch in diesem Ausmaß, kann ein Arbeitgeber nicht tolerieren. Wer würde noch mit dir zusammen arbeiten wollen?

Kann ich gut verstehen. Es ist eine echt schwierige Situation, aber ich denke dass du den Job nicht mehr bekommst, aber du solltest dich nochmal mit dem Arbeitgeber unterhalten und sagen dass es dir im Betrieb nicht gut ging. Wenn nicht irgendwo beraten lassen, im Notfall zum Anwalt. Viel Glück!

dolga 24.02.2011, 23:01

pfff

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Du hast ja keine greifbare, schriftliche Nachweise über den vermeintlichen Mobbing - wobei Mobbing Arbeitsplatz wirklich anderes abläuft, das kann ich dir aus Erfahrung bestätigen. Hättest Du dich beim Vorgesetzten zeitnah schriftlich beschwert, diese Vorgänge festgehalten, so hätte das anderes ausgesehen. Aber mit dem Faustschlag ins Gesicht, mit der Verletzung die du ihm zugefügt hast, finde ich, daß die Kündigung das einzig richtige war. Hättest du den irgendwo auf der Straße, im Biergarten oder sonnstwo vermöbelt, wäre das zwar auch schlimm gewesen, aber nicht so schlimm wie am Arbeitsplatz. So wie ich dir Nachempfinden und den Ärger über den Jobverlust, so kann ich dein Ansinnen nach rechtliches Vorgehen nicht verstehen. Kannst froh sein, daß es bei der Anzeige geblieben ist und bei der Kündigung. Sehe zu, daß du deine Emotionen künftig in Zaum hältst, der Makel des Schlägers wird dir anhaftend bleiben.

Eine Abmahnung hätte es auch getan. Grundsätzlich , Gewalt ist keine Lösung und wenn dann nicht im Betrieb.

Moonie1970 24.02.2011, 23:04

Nein, eine Abmahnung hätte nicht ausgereicht.

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Hallo???? Jemand sagt was über dich, was dir nicht passt. Dann tuscheln Kollegen über dich und das ist Grund jemanden "umzuschmieren". Geht´s noch? Hast du gar kein Rechtsempfinden, Schuldbewusstsein? Deine Gefühle reichen gerade für Agression und Selbstmitleid. Wie arm !!!

Nein. Es ist jetzt zu spät. Gegen Mobbing kann und darf man sich nicht mit Gewalt wehren. Du hättest Dich an Deinen Vorgesetzten/Chef wenden sollen. Gewalt ist nie eine Lösung, das wurde Dir nun eindeutig gezeigt.

Lern für das nächste Mal daraus, mehr kannst Du nicht tun. :(

SinusPlexus 24.02.2011, 23:07

Gute Antwort.

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Ähm, gehts noch?!

Da hast du keine Chance, das dürfte wohl klar sein.

Wenn du dich gemobbt fühlst, musst du zu deinem Chef gehen und mit ihm reden.

Dexter99 24.02.2011, 23:01

im Affekt zuschlagen ist was anderes als jeamden einfach so eine reinzuhauen. Denk mal drüber nach wie es war und sag dann was du denkst.

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smoradkh 24.02.2011, 23:03
@Dexter99

Oh mein Gott... So etwas wie im Affekt gibt es nicht!

Ich weiß gar nicht woher dieser Glaube kommt, vielleicht aus irgendwelchen Fernsehserien?!

Du hast eine gefährliche Körperverletzung begangen, wenn er dauerhafte Schäden zurückbehält sogar eine schwere!

Du warst durch NICHTS gerechtfertigt, hast dich also strafbar gemacht!

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Dexter99 24.02.2011, 23:11
@smoradkh

tu nicht so als ob du Ahnung hättest. Über den Affekt gibt es einige Paragraphen, das solltest du als Genie doch wissen. Es war keine direkte Affekthandlung, aber es hat damit eben auch zu tun.

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smoradkh 24.02.2011, 23:13
@Dexter99

Zeig mir eine Vorschrift des StGB, die das Wort Affekt enthält... Ich lach mich kaputt...

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deine art von rechtsverständnis ist sehr eigenartig...

wer will denn schläger im betrieb?

MrSubway 24.02.2011, 23:24

Ein Inkassounternehmen ??

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Absolut untragbar, ich hätte Dich auch gefeuert.

so beendet man mobbing ^^ ist so.

SinusPlexus 24.02.2011, 23:06

Tolle Antwort -.-

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stellgutefragen 24.02.2011, 23:19
@SinusPlexus

immerhin .. gewalt hin oder her. Er hats geschafft! Jetzt muss er natürlich die Konsequenzen für den Schlag ausbaden .. aber das mobbing ist definitiv beendet -> ziel "erreicht" .

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MrSubway 24.02.2011, 23:23

Gemmobt wird er von dem eh nicht mehr da er ja gekündigt wurde

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Moonie1970 26.02.2011, 08:51
@stellgutefragen

Dann hätte er auch selbst kündigen können. Käme aufs gleiche raus, nur ohne vorbestraft zu sein. So kurz muss man erstmal denken können!

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