Gekündigt wegen Bart, gibt es sowas?

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13 Antworten

Wenn nicht eindeutig im Vertrag festgehalten wurde, dass kein Bart bei der Arbeit getragen werden darf, was übrigens nur bei ausreichender Begründung geschehen darf (z.B. bei der Arbeit in einer Prozessorenfabrik da sich Staub darin befinden kann was zu enormen Schäden am Produkt führt), darf keine Kündigung erfolgen. Allerdings ist es dem Chef gestattet nun nach jeder Verfehlung des Arbeiters zu suchen, um ihn aus dem Betrieb zu entfernen.

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Kommentar von user2034
14.07.2013, 11:22

Dann ist Schutzkleidung durch den Arbeitgeber zustellen.

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Das kommt darauf an. In manchen Berufen werden die Grundrechte eingeschränkt, wenn es zur Ausführung nötig ist. Auch wenn mir jetzt keiner einfällt, wo ein Bart hinderlich wäre... Kommt aber auch wieder auf den Bart an ;)

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Kommentar von dafee01
14.07.2013, 11:20

Z.B. bei einem Koch oder Bäcker könnte ich mir das vorstellen, wenn er sich weigert, den Bart abzurasieren. Ich möchte schließlich keine Barthaare in meinem Essen oder Brot finden.

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wenn du zB. in einer Bank oder Rastaurant arbeitest wo es wichtig ist das du die Firma/Geschäft mir einem gewissen Aussehen darstellst ist das möglich(man darf ja auch keien tatoos haben die sichtbar sine) sonst dard das nicht sein, da du wegen soetwas nicht giskriminiert werden darfst

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Das wäre m.A.n. nur in ganz wenigen speziellen Fällen rechtlich möglich. Beispielsweise in einem Beruf mit Publikumsverkehr (Gesundheitswesen, Verkauf etc.), wenn der Bart etwa z.B. lang, filzig und ungepflegt wäre. Oder wenn bei einem Koch der Bart so lang wäre, dass er ständig ins Essen reintunkt. Wenn also berufsbedingt hygienische Bedenken entstehen.

I.d.R. müsste selbst in solchen Fällen der Arbeitgeber erst abmahnen.

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Naja, sagen wir mal so: wenn du mit Publikumsverkehr zu tun hast, dann gehört ein gepflegtes Äußere dazu (d.h. du darfst natürlich einen Bart tragen, aber er darf kein "Wildwuchs" sein, sondern sollte gepflegt sein. Die gilt natürlich auch dann, wenn du nicht unbedingt Publikumskontakt hast. Im Vordergrund steht hier immer das Gepflegtsein

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es kommt darauf an! Stell dir vor, ein Koch hat einen langen Bart, der beim Koch oder Braten ständig im Topf oder in der Pfanne hängt! Ich denke da könnte man aus hygenischen Gründen kündigen.

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Kommentar von user2034
14.07.2013, 11:22

Nein, da gibt es Möglichkeiten (Schutzmaßnahmen) um Haare in den Speisen zu verhindern.

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass es das gibt. Ob eine solche Kündigung auch rechtswirksam ist, wird im Einzelfall zu entscheiden sein und viele werden sich lieber den Bart abrasieren als über den Rechtsweg den Arbeitsplatz einzuklagen.

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Kommt darauf an, was für einen Bart du trägst und was für eine Arbeit du ausübst!

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Wenn es dem Arbeitgeber aus irgendwelchen Imagegründen nicht passt - kann er es machen.

Merke: ein Arbeitgeber in Deutschland kann fast alle Gesetzte umgehen, sofern er Steuern zahlt ;)

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Kommentar von user2034
14.07.2013, 11:24

Die müssten dann aber im 3 Stelligen Milliardenbereich liegen.

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Kommt darauf an, welchen Beruf Du hast und mit was für Leuten Du es zu tun hast. Das Image der Firma steht an erster Stelle.

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Also das hör ich zum ersten Mal! Was hast du denn für einen Beruf, das der Chef dich deswegen kündigt?

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Kommentar von dafee01
14.07.2013, 11:19

Z.B. bei einem Koch oder Bäcker könnte ich mir das vorstellen, wenn er sich weigert, den Bart abzurasieren. Ich möchte schließlich keine Barthaare in meinem Essen oder Brot finden.

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Nein es darf nicht gekündigt werden, das würde die menschen rechte verletzen

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Was ist denn hier los? Dir kann deshalb niemals gekündigt werden. Wenn überhaupt muss dein Chef sich erstmal abmahnen. Ich bin tätowiert und arbeite im öffentl. Dienst. Deshalb kann man mir auch nicht kündigen. Wir haben leider auch ungepflegte Kollegen, die auch noch Publikumsverkehr haben. Denen wird auch nicht gekündigt. Dein Fall ist rechtswidrig. Geht gegen das GG.

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Kommentar von TETTET
15.07.2013, 09:55

Geht gegen das GG

Das Verhältnis zwischen AG und AN hat mit dem GG überhaupt nichts zu tun.

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Kommentar von TETTET
15.07.2013, 09:55

Geht gegen das GG

Das Verhältnis zwischen AG und AN hat mit dem GG überhaupt nichts zu tun.

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Kommentar von Ascira
15.07.2013, 14:50

Das GG bezieht sich nur auf das Verhältnis Bürger zu Staat. Nicht Arbeitnehmer zu Arbeitgeber.

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